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Zum Ende der Seite springen Stammesführung
Autor
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10.12.2008 01:02
00joker
Fremder
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Stammesführung
Hi @ all!

Habe zur Zeit eine schöne Werwolfrunde am laufen und vor kurzem entdeckt, dass es dieses Forum sowie einige deutschsprachige Seiten über Werwolf gibt.

Nach kurzer Zeit entdeckte ich eine schöne Übersicht über die Struktur der Rangordnung der Garougesellschaft:

Garou --> Rudel --> Stamm --> Septe --> Hohes Gericht

Ardean --> Ard Brades --> Ard Rights ==> Nationenrat

Nationenrat + Hohes Gericht --> Alrhyan

Mich hat diese Struktur sehr begeistert und fasziniert und ich möchte sie auf jeden Fall in meine Chronicen mit einfließen lassen (an dieser Stelle übrigends vielen Dank an denjenigen, der sich die Mühe machte, dies so schön dar zu stellen).

Dass der Alrhyan King Albrecht ist, das weiss ich wohl noch... und da verlässt mich mein Wissen auch schon fast:

Um wen genau handelt es sich bei den Ard Rights (sprich: Wer sind die Stammesoberhäupter neben Albrecht? Gibt es Werte für sie?)??

Sind die Ard Brades auch fest besetzt? Wenn ja, von wem?

Wer genau sind die Ardean?

Habt ihr da ne Ahnung?
Könnt ihr mir da weiterhelfen?

Habe nun schon einige Stammesbücher durchgestöbert und konnte leider keinen Stammesanführer und erst recht nicht dessen Stellvertreter ausmachen. Lediglich alte Legenden des jeweiligen Stammes.
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10.12.2008 09:52
heinrich
Reisender
Ich glaube nicht, dass diese Regelung offizielle ist. Die Garou sind auch eine Garou Nation und das Wort Nation bedeutet dass sie gemeinsame kulturelle Merkmale (Sprache, Tradition, Sitten, Gebräuche, Abstammung) haben, nicht dass sie einen Staat bilden, denn das tun sie nicht...

Die einzelnen Stämme sind ja nicht mal geführt:
Die Silberfänge haben mehrere Häuser, aber jedes hat sein eigenes Herrschaftsgebiet und seinen eigenen König/Königin. Queen Tavarich zum Beispiel ist die Königin des Clans des Sichelmondes und damit Herrin über Russland (als Beispiel, weil sie in den Stammesromanen vorkommt). Albrecht ist König des Hauses Wyrmfeind und damit von Nordost-Amerika. Die Krone macht ihn zwar zum König aller Garou, aber das ist so, wie das Blut, dass die Silberfänge zu den Führern der Garou macht. Die anderen Stämme interessiertes wenig...
Silberfänge kennen einen Hofstaat auf Septenebene. Der Seneshall (Ragabash) und die Stewards (Theurge, Galliard, Philodox von jeweils der Sonnen Loge und der Mond Loge) beraten den Führer und sorgen für die Einhaltung der Tradition (zumindest ist es so in Albrechts Septe). Quelle: Stammesbuch 1st Edition, Silver Crown, Stammesromane

Die Fianna haben einen König, den Ar-Righ. Righ ist dabei das Wort, dass jeden Septenführer bezeichnet. Allerdings geben nur die irischen Fianna was auf den König. Für die anderen Fianna ist dieser Kerl halt nur der Führer eines wichtigen Caerns in Irland. Klassisch haben Fianna-Septenführer einen Stellvertreter, Taniaste, gewöhnlich einen Führer einer kleineren Fianna-Septe in der Nachbarschaft. Dieser sorgt dafür, dass im Krieg die Nachfolge klar ist, wenn der Anführer stirbt. Fianna kennen einen Rat aus Philodox und Galliard die den Righ beraten. Quelle: Stammesbuch 1st Edition

Die Uktena haben zumindest zwei mal große Konzile einberufen, zu denen wirklich jeder Uktena gehen konnte um mitzubestimmen. Entscheidungen treffen zwar die Älteren, aber gehört werden konnte in der Theorie jeder. Bei einer solchen entscheid man, dass man anfängt auch andere Minderheiten als die Indianischen Verwandten in den Stamm aufzunehmen (Schwarze Sklaven, Hispanics, Asiatische Tagelöhner). Quelle: Stammesbuch 1st Edition.
Die Wendigo halten es wohl ähnlich...

Die Furien kennen zwei Räte, die für den Stamm mit Entscheidungen Treffen. Einer besteht wohl aus Älteren Garou, die sich das verdient haben, ein andere der das Wyld symbolisiert besteht aus zufällig bestimmten Furien, egal welchen Ranges. Zumindest glaube ich das so gelesen zu haben, dass taucht erst in der revised Edition auf.

Die Stillen Wanderer haben überhaupt keine Struktur. Es gibt nur wenige Wanderer und nur wenige wichtige Septen. Dort wird die Politik gemacht, wenn es welche zu machen gibt...

Die Sternenträumer haben auch einige wichtige Septen, deren Führer den Ton angeben und das wars.

Bei den Nachfahren ist es wohl ähnlich.

Bei den Schattenlords auch.

Rote Klauen kennen nichtmal die Bedeutung des Wortes, Politik. Führerschaft und Unterwerfung ist bei denen intuitiv/instinktiv. Das Rote Klauen Buch 1st Edition beschreibt das sehr schön.

Die Knochenbeißer haben wohl auch keine Führung...

Die Glaswandler haben nach dem 1st Edition Buch in jeder Septe drei bis vier Häuser (sprich Aufgabengebiete). Jedes dieser Häuser arbeitet mit dem selben Haus in den anderen Septen der Glaswandlern mehr oder weniger zusammen.
Zentrales Haus -> Administration, Septenführung
House of Rightful Justice -> Kampf (Angriff und Verteidigung)
House of Urban Defense -> Spirituelles Arbeiten in der Stadt
House of Tech Advancement (selten) -> Suche ob neue Technik neue Geister hervorbringt.
Jeder der Häuser hat ein Oberhaus, wo man sich alle paar Jahre trifft und Infos austauscht. Das Zentrale Haus wird bis zum Übergang von 2nd nach revised Edtion fast komplett vom Lager der "Wise Guys" gestellt, dass heißt sie kontrollieren den Stamm, weil sie die meisten Septenalphas stellen. Mit beginn der revised verschwinden Häuser etwas aus dem Stammesbuch und die "Random Interrupts" übernehmen die Kontrolle im Stamm.

Die Kinder Gaias kennen eine Doppelspitze, den Arm Gaias (männlich) und die Stimme Gaias (weiblich) als Septenführer. Die Beispielsepte der Kinder Gaias im "Caerns: Places of Power" ist so aufgebaut, dort spielen auch viele der alten Kurzgeschichten. Ab der revised Edition gibt es noch sonstige Körperteile Gaias, die eine Rolle bekommen, die mehr oder weniger sinnvoll ist. Fakt ist, dass der Stamm aber nicht wirklich eine zentrale Führung hat.


Generell lässt sich sagen, sind Garou territorial. Von den Glaswandlern mal angesehen, sind alle Führer immer nur lokale Führer. Albrecht hat Einfluss in Nordamerika, weil er mit den anderen Septenführern, vor allem der anderen Stämme, gut umgehen kann und nicht den Diktator spielt, wie sein Großvater, der bei seinem Tod einen großen Namen aber wenig Einfluss hatte.
Tavarich hat obwohl sie jung ist die durch Heldentaten Anerkennung vieler Garou in Russland. Ihre Reinrassigkeit und Abstammung als Königin machen sie zu einer einflussreichen Führerin, aber für andere Garou als die Russischen ist da egal.
Der Markgraf Yuri Konzenko hat im Balkan durch große Taten, gute PR und umsichtige Absprachen und sein Charisma viele Anhänger, aber auch sein Einfluss macht ihn nicht unbedingt zu einem Führer der Garou...
Last but not Least, Gogol Fangs-First. Der Nachfahre ist eine Legende (Rang 6). In den beiden Caerns, die von einem bunt gemischten Haufen von Garou bewohnt werden und die Bastinon Gaias im Amazonas darstellen wird er verehrt. Er ist dort unangefochten der Größte und allein sein Rang gibt ihm viel Macht, aber auch er ist kein Führer aller Garou.

Das letzte Mal, dass die Garou, als Volk etwas zustande gebracht haben, war die Festlegung der Litanei, als kleinster gemeinsamer Nenner eines Verhaltenskodexes. Es waren Jahre des Verhandelns nötig und Rituale, Visionen und was weiß ich alles, bis man sie gestaltet hatte. Die wurde im Tafelberg in Pangea niedergeschrieben. Das lustige an diesem Umbrareich ist, dass es dort keine Stämme gibt. Wer das Reich betritt wird nur noch Garou sein, wie in den ersten Tagen, bevor es Stämme gab (die Dark Ages Regel sagen zwar, dass der Schleier erst später in die Litanei kam, aber das ist wieder ein anderes Thema).

Garou wären viel effektiver, wenn sie eine zentrale Führung hätten (oder viel schneller tot). Aber ihre soziale Struktur und ihre Natur kennt sowas nicht. Führerschaft ist etwas, dass bei den Garou direkt vor Ort stattfindet. Der Rudelalpha und die Septe. Das ist von Relevanz. Das versteht man.
Eine zentrale Führung (und wer diese stellt) ist eines der Themen im Apokalypse Buch, einfach weil sowas vorher nicht besteht....
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10.12.2008 10:30
Marc
Team
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Ich habe in meinen Kampagnen eine etwas andere Hierarchie abgebildet und bin damit eigentlich immer sehr gut gefahren. Sie mag nicht die offiziell festgelegte sein, aber ich finde sie stimmig:

Metis: An unterster Stelle steht der Metis. Er hat nichts zu sagen und ist immer und überall der Omega.
Ragabash: Wenn grade kein Metis greifbar ist, übernimmt der Ragabash die Rolle des Omega. Es ist seine Aufgabe, den Zorn einzelner Rudelmitglieder auf sich zu ziehen, bevor er überschäumt und größeren Schaden anrichtet.
Garou: Jeder andere Garou erkämpft sich seine Rolle im Rudel.
Rudelführer: Der Alpha hat die Verantwortung für das Rudel und das letzte Wort, wenn es um Rudelentscheidungen geht.
Rudel: Der Wille des Rudels steht noch über dem des Alphas, denn dieser kann keinen Rangkampf gewinnen, wenn sein Rudel nicht hinter ihm steht.
Caern: Die Ältesten des Caerns lenken die Wege der Rudel und sind sogar mächtig genug, um ein Rudel zu trennen und schwere Strafriten aus zu sprechen. Das passiert allerdings nur äußerst selten.
Lager: Überregionale politische Lager lenken die Geschicke vieler Caerns oder wenigstens einiger Rudel.
Stämme: Entscheidungen der Stämme werden von allen Zugehörigen beachtet, selbst, wenn sie gegen den Willen des Caerns stehen.
Der Rat der Ahnen: Ein Rat, der aus den weisesten und mächtigsten der Ahnengeister vergangener Helden und Stammesführer besteht. Er ist frei von weltlichen Einflüssen und lenkt die Garou durch Visionen und Botschaften, die die Geister bringen.

Wobei alles über dem Rudel stark verschwimmt. Oft ist die Verbundenheit zum Rudel stärker als die Loyalität gegenüber dem Caern, Lager oder Stamm. Hier ist genügend Stoff für Zwiespalt und Konflikte.
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10.12.2008 17:12
00joker
Fremder
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Das Meti immer das unterste vom unteren sind halte ich für falsch und nimmt wahrscheinlich dem Spieler eines solchen Wesens schon einiges an Spielspaß.
Dass sie erstmal (ohne besondere Taten) so starten schon eher.
Bei mir halte ich das so, dass Meti generell argwöhnisch betrachtet werden, allerdings genauso für ihre Taten geachtet werden wie anderen Werwölfe. Sprich: Sie haben einfach einen schwierigeren Start und eine meist harte Kindheit bis Jugend.
Sobald sie aber erstmal sich einen Rang erarbeitet haben, gelten auch sie als vollwertige Mitglieder der Garougesellschaft und als das müssen sie nunmal auch von anderen Garou betrachtet werden (es sei denn, dass man einen extremistischen Metis-Hasser unter ihnen hat, was auch ne nette Spielidee wäre Freude ).

Ich hab mir die Tage mal das Comic zu den Get of Fenris durchgelesen und da wird von "The leader of our tribe, the Jarl of the Get of Fenris, Karin Jarlsdottir!" gesprochen.
Bin mir zwar noch nicht so ganz sicher über das Wort "Jarl", aber ansonsten klingt der Satz für mich ziemlich klar. großes Grinsen
Problem ist nur: Dummerweise findet man für sojemanden nie Spielwerte
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11.12.2008 09:32
heinrich
Reisender
Jarl bedeutet Stammesführer. Es gibt davon allerdings mehrere, ich glaube 7. Sie sind die Septenführer der größeren Nachfahrensepten und von daher haben deren Entscheidungen einiges an Gewicht, aber sie sind darüber hinaus nur begrenzten Einfluss in der jeweiligen Region und eben keinen bei anderen Stämmen.

Karin ist in der revised Edition der Signatur Charakter der Nachfahren. Ihr Bild ist bei den Nachfahren im Grundbuch abgebildet. Der sie trägt einen der Jarls Hämmer. In der 1st Edition wird sie noch nicht wirklich erwähnt und die Septe ihres Vaters ist eine wie jede andere auch....

Die Geschichte von Karin wird im Stammesroman Black Furies erwähnt, wobei sie grade in den ersten Büchern eine größere Rollen einnimmt...

Sie ist Philodox, doch sie kann wohl Ahnen der Nachfahren sehen und mit ihnen sprechen, sie hat sowas wie das zweite Gesicht. Sie ist als Tochter des Jarl (daher der Name Jarlsdottir -> Jarlstochter) unter Garou aufgewachsen, in der Septe Thor's Anvil. Thor's Anvil (Thors Amboss) bezeichnet einen Meteoriten der mit innerem Feuer glüht und auf dem besondere Klaiven geschmiedet wurden.
Als Karins Großvater starb kamen Nachfahren anderer Septen zu Besuch um nach alter Tradition das Schiff zu zimmern, mit dem die Leiche in einen Fjord hinaus geschickt werden soll um sie dann anzuzünden. Die Nachfahren blieben den Winter über und futterten sich durch.
Jahre später waren die selben Nachfahren wieder zugast in der Septe und bekamen mit, dass Karin mit den Ahnen sprach (tatsächlich fuhr das kleine Mädchen die feiernden Nachfahren Krieger an, ruhig zu sein, damit sie die große Kriegerin verstehen könne, die ihr etwas sagen wolle). Der Anführer jener nachfahren war so berührt, dass er beschloss der kleinen ein Puppenhaus zu schenken. Karins Vater war dagegen, weil er nicht wollte, dass die Gäste sich wieder einen Winter lang durchfüttern lassen. Doch das Geschenk durfte auch nicht kleinlich sein. Also beschloss man, dass es so groß sein sollte wie Karins ausgestreckter Arm mit Speer. Karin ging ihren Speer holen und als sie zurück kam entdeckte sie am Ende der Lichtung ein Schneehuhn. Sie warf und traf. Der Nachfahre bestand darauf, das Puppenhaus in dieser Größe zu bauen, also ein ganzes Langhaus, das House of Spearsreach. Alle Langhäuser auf dem Caern dort haben Namen.
Als Karin älter wurde, wurde sie in die USA geschickt (ein dämlicher Kunstgriff aller Autoren, die erklären wollen, warum der NSC nicht regional typisch ist).
Als Karins Vater, der Jarl, starb, erlosch auch das innere Feuer in Thors Amboss. Das Langhaus in dem der Amboss war, wurde nun Eishaus genannt. Um die Nachfolge der Septenführung zu klären, entschied der Ältestenrat, dass derjenige der es schaffen würde, den Amboss als Grabstein für das Grab des Jarls auf den Bestattungshügel zu bringen, der neue Septenführer sein sollte.
Viele Nachfahren versuchten es. Sie fingen morgens an und wälzten den riesigen Meteoriten den Hügel hoch (hier haben die Autoren bei griechischen Legenden geklaut). Bei Einbruch der Dunkelheit hatten viele den halben Weg geschafft doch sie mussten alle erschöpft aufgeben und der Meteorit wurde wieder auf den Start zurück gerollt.
Als Karin heimkam, legte sie auch die Prüfung ab. Doch sie spaltete den Amboss mit ihrer Klaive in zwei Hälften. Bei Sonnenuntergang hatte sie erst eine Hälfte den Hügel herauf geschafft, doch sie war noch nicht so erschöpft dass sie aufgeben musste, und so konnte sie in der Nacht die zweite Hälfte den Hügel hoch schaffen und damit wurde sie Septenführerin. Die Septe heißt seitdem "Anvil Klaiven" (geklaivter Amboss). Karin herrscht von ihrem eigenen Langhaus, dem Haus of Spearsrech aus, über die Septe.

Folgende Infos sind dann Spoiler zur Handlung der Stammesromane:
Die Nachfahren tauschen einen Fosterling (also einen Pflegling) mit einer Septe der Kinder Gaias. Dafür dass diese den Sohn des Warders ausbilden erhalten sie den Metis Neffen des dortigen Septführers (dieser Metis ist Cries Havoc, der Signaturcharakter der Kinder Gaias, dessen Bild im Grundbuch oder auf dem Cover des neuen Kinder Gaias Buches ist). Als der Nachfahre in der Kinder Gaiassepte stirbt und ein Silberfang von zweifelhaftem Ruf (Arkady) daran schuld haben könnte, will Karin Jarlsdottir dass man Arkady ächtet. Sie läd zu einer großen Versammlung. Doch wie z.B. der Markgraf, als er davon erfährt, meint, hat sie nicht den Einfluss eine Versammlung mit fünf Ältesten abzuhalten um einen Verurteilung gegen einen Garou eines anderen Stammes der nicht mal Mitglied ihrer Septe sondern Führer einer anderen ist, zu erreichen. Doch Karin gibt bekannt, dass sie das Kind Gaias töten wird um das Blut des Nachfahren zu sühnen (ein Leben für ein Leben) und etwas, worüber ein Krieg ausbrechen könnte. So bekommt sie die Aufmerksamkeit und die nötigen Ältesten zusammen für eine große Versammlung.
Das ist der Anfang der Stammesromane. Karin kommt nach dem zweiten Band, in dem sie der Hauptcharakter ist, aber eigentlich nur diese Versammlung abhält, nur noch als Randfigur vor. Durch diesen Trick hat sie sicher an Einfluss gewonnen, aber sie ist keine Führerin des Stammes und hat es als Frau ohnehin etwas schwerer...

Karins Werte stehen im Stammesbuch Nachfahren des Fenris revised.



Zu den Metis ist zu sagen, dass sie es immer schwerer haben. Aber das heißt meist, eine höhere Schwierigkeit bei sozialer Interaktion, aber sie bekommen dennoch ihren Ruf, genauso wie alle anderen. Wenn man z.B. bestimmt, ob ein Garou von einem anderen Gehört hat, könnte man dauerhaften Ruf würfeln. Ein Metis hätte dabei eine höhere Schwierigkeit als ein Homid oder Lupus, aber er könnte dennoch Erfolg haben und der andere könnte von den Taten gehört haben und beeindruckt sein. Metis zu sein, ist ein Dauerzustand und man muss immer damit kämpfen. Aber was man für sich erreicht hat, wird einen immer noch von jemandem absetzen, der noch nichts erreicht hat...

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von heinrich: 11.12.2008 09:33.

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11.12.2008 13:43
Marc
Team
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Meine Metis-Erfahrungen hab ich hauptsächlich aus einem Rudel der Roten Klauen. Da ist das alles noch etwas krasser.
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20.08.2009 12:26
Dusk
User
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Hallo zusammen,

auch, wenn ich schon eeeewig nicht mehr hier war und das Thema schon etwas älter ist... Die Auflistung der einzelnen Stammesführungen von 00joker sind von Darks und meiner HP > Realm of Rage <
Diese Bezeichnungen, Ard Brade, Alryhan, etc... entstammen aus unserer Feder/Phantasie, ebenso wie die einzelnen Stammesführer und Auflistungen. Uns hat einiges in dem Führungssystem von Werwolf nicht gefallen, und wir haben es uns für unsere eigene Chroniken entsprechend angepasst. Augenzwinkern

Es ist also nichts offizielles oder öffentliches von White Wolf selbst - sondern entstammt aus unseren Köpfen. Augenzwinkern
>-- Realm of Rage --<
Unser Herzblut
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21.08.2009 08:21
heinrich
Reisender
Ob gleich ihr euch da einige Mühe gegeben habt, erscheint mir die gestaltete Beschreibung der Welt untypisch für die Garougesellschaft.
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21.08.2009 10:31
Dusk
User
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Möglich, aber ich denke, jedem ist selbst überlassen, ob und wie er seine eigenen Chroniken gestaltet, oder? Es ist schließlich niemand dazu gezwungen, unsere Ideen zu übernehmen - wir spielen es so und uns gefällt es so - sonst hätten wir dieses Konstrukt nicht entwickelt. Augenzwinkern
>-- Realm of Rage --<
Unser Herzblut
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