Arthur König
Ein großer Daimler-Maybach hielt vor dem Münchner Elysium. Der ältere Chauffeur stieg aus, um den Fahrgästen die Tür zu öffnen. Die beiden Türsteher strafften sich und nahmen Haltung an, als der ältere Herr aus dem Wagen stieg. Seine Füße, in teuren Designerschuhen, berührten den Boden und es wurde totenstill vor dem Elysium. Es handelte sich um Prinz Dagolath der Ältere aus dem Hause Damothil. Er trug einen passgenau geschneiderten, schwarzen Nadelstreifenanzug von makelloser Qualität. An seiner Krawatte steckte eine goldene Krawattennadel in Form eines Szepters. Der Diener hielt noch immer die Tür in der Hand, während seine Hoheit, der Prinz, gemessenen und würdevollen Schrittes über den roten Teppich auf die Eingangstür zu ging. Ihm folgte ein Mann, sein Ghul Arthur König. Dieser atmete und der Geruch nach Zigarette wurde nicht einmal vom Duft seines Parfums überdeckt. Der junge Mann strahlte den Erfolg förmlich aus, den er scheinbar hatte. Sein gutes Aussehen unterstrich seinen nicht zu leugnenden Charme. Er trug ebenfalls einen teuren, maßgeschneiderten, schwarzen Anzug mit einer roten Krawatte. Seine Haare waren kurz und ordentlich gestylt. Eine randlose Brille rundete sein Erscheinungsbild ab. Aus seiner Tasche nahm er eine silberne Schatulle, in dieser waren Davidoff-Zigaretten mit weißem Filter, von denen er sich eine mit seinem silbernen Feuerzeug anzündete. Unter dem Ärmel seines Anzugs blitzte das Ziffernblatt einer silbernen Armbanduhr hervor. Alle drei Accessoires, sowie die Schatulle für seine Visitenkarten und der silberne Füllfederhalter waren von demselben Designer und aufeinander abgestimmt. Der Chauffeur schloss hinter ihnen die Wagentür. Er setzte seine Fahrermütze wieder auf und parkte den Daimler auf dem großen Parkplatz, um sich dann zu den anderen Fahrern zu gesellen.

