Besma Sayar
Langsam fährt ein weißer Wagen vor, die Scheiben verdunkelt und mit Kölner Nummernschild. Ein junger Mann steigt an der Fahrerseite aus und eilt um den Wagen herum. Als er die Tür öffnet, verbreitet sich ein Hauch von Parfüm in der Luft. Aus dem Wagen senken sich zwei schlanke Beine in teuren, roten Schuhen. Einen Moment später reicht der Fahrer der Person im Wagen seinen Arm und sie erhebt sich. Sie ist nicht sonderlich groß, aber ihr rotes Haar wallt von Wind aufgeweht leicht. Sie trägt einen Mantel aus Hermelinfell, die Hände in seidene, rote Handshuhe gehüllt. Für einen Moment sind die grünen Augen unter dem Haar zu sehen, wie sie wachsam die Umgebung betrachten. Ihr Schatten fällt über den Boden, doch die Blicke der Fahrer in der Umgebung sind auf ihre Bewegungen und ihr traumhaftes Antlitz gerichtet. Mit eleganten Schritten bewegt sie sich zur Tür, schnell genug um dem Regen zu entgehen, jedoch langsam genug, dass die Bediensteten ihr die Türen öffnen können. Sie schaut nochmal in die Runde und lächelt, so dass die Fahrer nicht anders können als zu seufzen. Mit einem Lächeln auf den Lippen betritt sie das Haus. Einen Moment später, als ein Bediensteter ihren Mantel an der Garderobe aufhängt, ist ihr Name zu hören. Primogen Besma Sayar .

