„Was bleibt nach all dem noch über mich zu sagen? Ich war eine glücklich Frau. Jedenfalls zurückblickend betrachtet. Mein Mann und ich waren große Förderer der Archeologie der ersten Stunde in Ägypten. Meine Leidenschaft für die Hyroglyphen und das Ägyptische ist mir über all die Zeit geblieben. Aber das ist auch das Einzige…
Dann kahm die Dunkelheit und mit ihr die Feststellung, daß ich all das nur aus Trotz und gekränkter Eitelkeit getan hatte. Das Brennen, den wütenden Protest meines betrogenen Körpers und das unheilige Verlangen werde ich nicht vergessen - auch jetzt nicht, wo der Fluch von mir genommen ist.
Es war eine lange Suche und sie befreite mich nicht von dem Verlangen sondern brachte mir nur eine andere Quelle für meinen Sangreal und reduzierte mich auf meine grundlegenste Art und ich fand einen Weg ohne schlechtes Gewissen zu „leben“. Isis und Osiris sei Dank!
Und als ich mich auf die Ewigkeit begann einzustellen rief mich Maat vor die Waage und schenkte mir die Sonne!
Jetzt bin ich wieder so wie ich einst war. Ich habe Menschen, die mir wichtig sind und ein paar Ziele auf die ich mit Freude hinarbeiten kann. Und eine Erinnerung an die Dunkelheit, ein belastendes Erbe, mit dem ich arbeiten muß, das ich tragen muß.“
Die Frau dir gegenüber lächelte.
„Aber vergiß das lieber. Manche Sachen sollte man nicht wissen. Du wolltest etwas über das alte Ägypten lernen. Das hier ist die Hyroglyphe für den Laut „a“ oder aber auch für…“

