Wenn er das Elysium betrat, wußte er, daß man ihn beobachtete. Aber er verhielt sich ruhig genug, daß die anderen ihn bald ignorierten. Oh nein, sie würden seine Anwesenheit nicht vergessen, auch wenn er von seinem Äußeren jemand war, den man schnell vergißt. Ein sanftes Lächeln auf den Lippen und mit wachsamen Blick grüßte er jene, die ihm diese Höflichkeit bezeugten und schenkte ihnen sein Gehör, wenn er sich von ihnen abwandt. Hinter seinem Rücken redeten sie mehr, als wenn er ihnen gegenüberstandt. Und sie redeten über ihn. Er rückte seinen Anzug zurecht wärend hinter ihm mal wieder jemand flüsterte: „Wie kann der Prinz sowas nur ins Elysium lassen? Wir brauchen diesen Frieden nicht!“ Kurz blitzte Vergnügen in seinen leuchtend grüngelben Augen auf, wußte er doch, daß sie nur redeten. Diesen Frieden zu brechen hieße den Krieg in die Stadt zu hohlen, einen Krieg, den keine Seite gewinnen würde - nicht wirklich jedenfalls. Er strich das Schwarzbraune Haar zurecht und ein rötlicher Schimmer folgte der Hand wo das Licht auf ihnen spielte. Noch war der Prinz beschäftigt aber kurz darauf trat Jack zurück und der Herr dieses Theaterstücks wandte sich ihm zu. „Willkommen geehrter Gast! Welche Neuigkeiten bringst du aus der Domäne Milwaukee-Mühlheim?“
Als er sich dem Ausgang zuwendete erblickte er Hammer und nickte ihm zu. Jemandem, der die beiden nicht kannte, fiel nicht auf, das in dem kurzen Augenkontakt und einer beiläufigen Geste viel mehr gesagt wurde als der Gruß zeigte. Später würden sie ausführlich reden. In der Kaserne gab es keine Neugierigen, die sie stören würden. Jetzt würde er erstmal mit seiner Seite sprechen.
Der heruntergekommene Ford Mustang rollte auf den entlegenen Parkplatz am Rande des Waldes außerhalb Kölns. von hier aus würde er laufen müssen aber er war lange genug Soldat, als daß es ihn störtet. Da gab es andere Dinge, die er viel lieber ändern würde. Wie zum Beispiel diesen Fluch aus seinem Körper treiben, der ihn zu diesem Dasein als Ungeheuer zwang. Das würde so vieles einfacher machen…
Als er sich der grenze näherte stieß er einen lauten Heuler aus. Diese Art der Kommunikation war nicht für menschliche Kehlen gedacht aber er zwang sie sich ab. Sich nicht anzukündigen hieße sich Ärger einzuhandeln. und davon hatte er mehr als genug. Er wartete auf keine Antwort, denn er würde keine erhalten. Sie wußten jetzt, daß er sich näherte. Es war Steve, der ihn begrüßte: „Wie geht's dir? Und was machen Frau und Kinder?“ „Später, Steve, ich muß jetzt erst mal mit White Feather reden und verhindern, das hier jemand etwas dummes tut.“

