Coras
Coras ist ein Magisches Wesen, ein Wolf mit stählernem Fell aus den Tiefen des Erdreichs. Jahrtausende lang bewachten seine Vorfahren eine alte, geheimnisvolle Stadt tief unter der Erde. Als die Magier eines Tages diesen Ort besuchten, entschied sich der junge und neugierige Coras, diesen Magiern zu folgen und die Oberwelt kennen zu lernen.
Dieser sonderbare Wolf streift nun schon seit einigen Jahren durch das Konvent und ist inzwischen als Vertrauter von Corvenius ex Verditius fester Bestandteil des Gemeinschaft geworden. Äußerlich unterscheidet sich Coras bis auf ein leichtes metallisches Glänzen im Fell kaum von normalen Waldwölfen in seinem Alter, doch er ist alles andere als gewöhnlich. Als magisches Wesen und Nachkomme der Wächter der Stadt der Alten verfügt er über menschliche Intelligenz und kann sogar die lateinische Sprache fließend sprechen. Metall ist sein Element und man sieht schon die ersten metallisch glänzenden Strähnen in seinem Fell. Wenn er ausgewachsen ist, wird sein Fell vielleicht komplett in stählernem Glanz erstrahlen.
Coras ist ein sehr wissbegieriger und neugieriger Charakter und steckt seine Nase mit Vorliebe in Angelegenheiten, die ihn eigentlich nichts angehen. Er macht sich oft einen Spass daraus, die Konventsmitglieder mit Fragen zu löchern, bis sie verzweifelt aufgeben und mit ihm Spielen, nur um keine Fragen mehr beantworten zu müssen. Ansonsten ist er sehr umgänglich, hilfsbereit und absolut loyal. Besonders die Kinder im Konvent spielen oft mit ihm und er genießt die Gegenwart von Menschen sehr. Am liebsten sitzt er im Konvent vor dem Kamin oder unter dem großen Tisch in Corvenius' Labor.
Coras zeigte schon vor der Bindung an Corvenius deutlich menschliche Züge, die nach der langen Zeit im Konvent noch deutlich ausgeprägter wurden. Er schafft es auch in Wolfsform erstaunlich gut, menschliche Züge zu imitieren und sich zu verständigen. Natürlich irritiert ein sprechender Wolf auf den ersten Blick, doch nach einer Weile fällt es kaum noch auf und man spricht mit ihm, wie mit einem Menschen. Nicken, Grinsen oder Augenbraue-Hochziehen gehören schon lange zu seinem Mimenspiel. Darum hatte er auch kaum Probleme, mit seiner neu erlangten menschlichen Form zurecht zu kommen.
Als Mensch sieht er aus wie ein gewöhnlicher, gut gebauter junger Mann. Nur die silbergrauen strubbeligen Haare fallen etwas auf. Mit der Zeit werden diese, genau wie sein Fell, nach und nach immer silbriger werden und auch seine Haut wird mit der Zeit beginnen, leicht metallisch zu schimmern.
Den Wolf sieht man ihn in dieser Form kaum noch an. Das Schnuppern mir der menschlichen Nase nichts bringt, hat er schnell begriffen und wie man auf einem Stuhl zu sitzen hat, wusste er schon lange vorher. Ab und zu siegt allerdings die Gewohnheit, besonders wenn er sich unbeobachtet fühlt. Dann kratzt er sich schon mal etwas sonderbar, rollt sich auf dem Fußboden vor dem Kamin zusammen oder trägt Dinge mit dem Mund in der Gegend rum.

