Trajan, Magus Ex Tytalus, Filius a Auraepotens Cecilia, Arcomaga Ex Tytalus
Trajan ist ein schlanker, großer junger Mann mit braunen Haaren und scharfen Augen. Er trägt einen beigen verzierten Umhang über ein rotes ärmelloses fremdartig geschnittenes Oberteil. Über dem Umhang säumt sich ein kurzer brauner Überwurf, mit sehr hohem Kragen, so dass man von der Seite und von hinten nur seine wilden Haare sehen kann. Des Weiteren trägt er meist enge Hosen, die bequem über die Schuhe fallen und mit den gleichen Mustern verziert sind wie sein Umhang. Außerdem trägt er zu jeder Tages- und Nachtzeit Handschuhe sowie einen Stab, an dem am oberen Ende eine kleine Parierstange angebracht ist. An einem Gurt auf seinem Rücken sind mehrere Wurfmesser befestigt, die er mit geübter Bewegung ziehen und seinen Feinden entgegen werfen kann. Trajan hat ein sehr selbstsicheres Auftreten, wie es eigentlich alle Tytali an den Tag legen. Seine Erscheinung ist äußerst gepflegt und seine Anwesenheit meist Grund genug Gespräche einzustellen und ihn erwartungsvoll anzusehen. Er hat eine starke Veranlagung dazu alles positiv zu sehen, und selbst die größten Fehlschläge mit einer großen Portion Sarkasmus als hinfällig darzulegen. Die meisten Leute geben es sehr schnell auf, lange Konversationen mit ihm zu führen, da sie ziemlich bald merken, dass die Aufmerksamkeit des jungen Magus eh nicht lange bei einem Thema bleibt und er sowieso jede Aufgabe als lösbar deklariert. Dadurch, dass seine Gedanken und Überlegungen so wild wechseln, hat er auch keinerlei Auge dafür, wo er sich befindet. Diese Eigenschaft ist ihm sehr wohl bewusst, aber auch mindestens genauso egal, da es weitaus wichtigeres im Leben gibt.
Wenn Trajan Magie wirkt, kommt jedes Mal ein leichter Wind auf, Staub fängt an in kleinen Wirbeln um ihn herum zu wehen, sein Umhang und seine Haare wehen. Doch Trajan war nicht immer ein Magus des Hauses Tytalus.
Bevor er in den Orden der Hermetiker aufgenommen wurde, lebte er in Ezstergom einer kleinen Stadt in Ungarn. Seine Eltern nannten ihn Imre. Die ersten paar Jahre seines Lebens verliefen recht ereignislos. Er log wo immer es ihm Vorteile brachte und hat so manche Prügel einstecken müssen, wenn sein Schwindel aufflog. Im Alter von acht Jahren, fingen an merkwürdige Dinge zu geschehen. Wenn er schlechte Laune hatte, verschlechterte sich das Wetter. Prügelte er sich, kamen Windböen auf. Auf längeren Wegen hatte er immer Rückenwind. Diese Vorfälle führten dazu, dass er in der Stadt argwöhnisch und feindselig betrachtet wurde und seine Eltern und auch er waren sehr froh, als eine ältere Frau auftauchte und ihn als ihren Lehrling aufnehmen wollte. So wurde er Filius der Erzmagiern Cecilia Ex Tytalus, die ihm in den 15 Jahren seiner Ausbildungszeit eine gute Freundin wurde und in ihm zugleich noch Ihre eigene Vorliebe für die Windmagie wieder fand. Sie erkannte, dass er eine ebenso große Affinität zu dem Element der Luft hatte wie sie. Aufgrund dieser Erkenntnis musste Imre ihr schwören, dass auch er eines Tages ein Erzmagier werden würde, genauso wie sie es einer ist. In seiner Lehrlingszeit hat er auch Duncan McKay, einen jungen Schotten kennen gelernt, der sein engster Freund für die kommenden Jahre werden sollte und nur noch selten von seiner Seite wich. Von ihm hat er es gelernt halbwegs geschickt Messer zu werfen, auch wenn er nicht annähernd die Eleganz von Dunkan selbst entwickelt hat. Während seiner Ausbildungszeit hat Trajan festgestellt, wie vielfach die Windmagie zum Einsatz kommen kann und einer seiner größten Träume ist es einen Formelzauber zu entwickeln, den kein anderer Magier jemals wieder missen möchte.

