Bosper von Sturmfels
Kurzbeschreibung:
Bosper von Sturmfels ist ein Ritter des altenschlages wie er im Buche steht. Er hat immer ein offenes Ohr für die Sorgen der Bauern und hilft auch, wenn sie ihn nicht entlohnen können. Auch wenn er freundlich und hilfsbereit ist, kann er dennoch ein grimmiger Krieger sein, der es nicht als nötig achtet, sich zu verstecken. Das einzige was ihm manchmal im Weg steht ist, seine Arroganz gegenüber seinen Mitstreitern, denen er dann nichts alleine zutraut. Entweder kümmert er sich selbst um die Aufgabe oder er schickt seinen Knappen mit.
Äußerliches Erscheinungsbild:
Grösse: 1,86 Schritt
Gewicht: 86 Stein
Haare: Dunkel Blond
Augen: Grau
Alter : 23 Götter Läufe
Wenn er auf Reisen ist trägt er ein langes Kettenhemd und eine Kettenhaube. Darüber seinen dunkelblauen Wappenrock, mit einem schwarzen Bären auf gelben Grund und einen Wassertropfen davor, und natürlich seinen naturweissen Umhang.
Abends in Tarvernen oder an Lagerstätten, trägt er dann seine edle Kleidung und natürlich seine wichtigsten Utensilien bei sich (Flöte, Dolch und sein Besteck).
Charakterliches Erscheinungsbild:
Bosper legt einen hohen Wert auf den Erhalt der Etikette, vor allen in den Punkten der Höflichkeit und des Benehmen bei Tisch. Er hat aber auch gelernt das, wenn er auf Reisen ist, und in irgendeiner Tarverne unterwegs halt macht, besser sein eigenes Besteck dabei hat, weil viele auf dem Land sowas nicht kennen. Die Rüstung trägt er normalerweise nur im Kampf oder während der Reise weil sie am Körper leichter zu transportieren ist, ansonsten liebt er das gemütliche Flöte spielen, am Lagerfeuer oder in der Tarverne. Bei Vorkomnissen bevorzugt er stets den direckten Weg. Einem gerechten Kampf geht Bosper nie aus dem weg, egal wie aussichtslos auch erscheinen mag. Er ist bis jetzt immer als eindeutiger Sieger hervorgegangen. Was er auch seinem unerschütterlichen Glauben an die Fee Pandlaril zu verdanken hat.
Wie steht er zu...
Saldrian Drachenstein
„Nun ja was soll ich sagen er ist mein Knappe, und hätte ich ihn mir aussuchen können, wäre er es nicht! Er ist aufsässig, stur und rennt lieber einer Frau hinterher, als sich um seine von mir, erteilte Aufgabe zu kümmern. Desweitern hat er es gewagt die Hand gegen mich zu erheben und hat seine gerechte Strafe erhalten.
Aber im Kampf hat er inzwischen dazugelernt.“
Rikkinen Wolpjes
„Zu ihm kann ich derzeit nicht viel sagen. Er spricht sogut wie nie. Das einzige was ich weiß ist, dass er ein miserabeler Kämpfer ist.“
Pagol Hornbinge
„Mit ihm hab ich inzwischen das eine oder andere Wort gewechselt, meiner Meinung nach ist er ein fähiger Kämpfer und ein zuverlässiger Wegbegleiter.
Er hatte auch schon eine Auseinnandersetzung mit meinem Knappen, (schön das nicht nur mir das so geht). Ich hoffe dass er mir in der nächsten Zeit bei der Erziehung des Jungspundes hilft. Ich kann meine Augen ja nicht überall zugleich haben.“
Abenteuer:
Tagebuch:
Es ist der 20. Boron, ich reite mit meinem Knappen durch das Land, damit er es kennlernt, in der Hoffnung das er sich eines Tages so gut verteidigen kann, wie ich. Er liegt mir schon denn ganzen Tag in den Ohren, das wir schon so lange unterwegs sind, und nichts passiert er möchte doch endlich Abenteuer erleben. Verstehen kann ich das ja, aber er macht mich damit nervlich fertig, hinzu kommen noch seine Unreife und Aufsässigkeit. Plötzlich taucht Moosgrund vor uns auf, ein Dorf von nicht mehr als ca. 200 Einwohner. Ich beschleunigte das Tempo etwas, endlich vernunftiges Essen und ein Bett, dachte ich mir gerade als Saldrian mich fragte, ob er dann auf Frauenjagd gehen kann. Bevor ich antworteten konnte, fragte mich eine Person in einen etwas unfreundlichen ton:“ Wer seid ihr und was wollt ihr hier?“. Ich schaute mich um und sah zwei Wachen am Dorftor die mir den Weg versperten. Ich musterte sie kurz und antwortete in leicht verärgerter Weise:“ Ich bin Bosper von Sturmfels und mein Begleiter ist Saldrian Drachenstein mein Knappe, wir wollen hier nächtigen und Reiseproviant kaufen.“ Die Wache entschuldigte sich für den forschen Ton, empfahl uns die Taverne „zum Weissen Einhorn“ und gab uns eine Wegbeschreibung. Ich machte mich sogleich auf den Weg, Saldrian fragte schon wieder irgendedwas, das ich nicht verstanden habe, ich hatte nicht richtig zugehört. Weil seine Fragen immer nur mit Frauen oder Abenteuer zu tun hatten, und sagte einfach meinen Standartsatz:“ Als aller erstes kommt die Pflicht!.“ Es schien aber die Richtige Antwort gewesen zu sein, er hat es so zur kenntnis genommen. Was hat meine Familie mir da nur aufgehalst dachte ich gerade bei mir, als die Taverne in Sichtweite kam. Ich stieg vom Pferd ab, gab den Stallburschen 5 Heller und sagte er solle sich um die Pferde kümmern.
Ich wollte gerade zum Wirt als mein Knappe fragt, ob er nicht auch mal ein Einzelzimmer haben kann. Ich wollte ihm gerade wieder eine Standpauke halten, sagte dann aber doch in genervter Weise:“ Das Bezahlst du selbst wenn du es haben willst.“ Dann habe ich meinen Weg Richtung Wirt fortgesetzt und ihn herangewunken:“ Ich brauche ein Einzelzimmer und einen Saftiges essen.“ Der Wirt sagt:“ 1 Silber 5 Heller“ und gab mir den Schlüssel, ich bin sogleich hinaufgeschnellt um die Ausrüstung abzulegen und mich umzuziehen. Nachdem ich fertig war, entschloss ich mich wieder runterzugehen. Ich habe auch einen Freien Tisch gefunden und mich gesetzt, da kam auch schon das Essen, da ist man gerade so schön am geniessen da kommt Saldrian mit einem riesen Braten den er sich extra anfertigenlassen hat und setzt sich zu mir.Ein Knappe der ein besseres Essen geniesst als sein Ritter?!
Ich wollte gerade Ausrasten und ihn eine Runterhauen, da kam mir der Rettende Gedanke wie ich heute endlich zur Ruhe komme:„Saldrian wenn ihr meine sachen gesäubert und das Schwert poliert habt, brauche ich euch heute nicht mehr.“
Mann sah nur noch eine Staubwolke und ich war alleine, endlich Ruhe… Ich esse in Ruhe auf und bemerke das hier etwas Musik zwischen den ganzen Kartenspielen und Trinkgelagen fehlt. Also zücke ich meine Flötte und spiele etwas für mich und die die es hören wollen, zur späten Stunde ging ich dann ins Bett. Selbst als ich mich hingelegt habe, ist von Saldrian weit und breit nichts zu hören oder zu sehen. Herrlich das waren meine letzten Gedanken und dann fiel ich in einen tiefen Schlaf.
Fortzetzung folgt…

