Sie befinden sich hier: RPGworld.de » Spielgruppen » Aus dem Hinterwald » Sharisad

Sharisad

Äußerliches Erscheinungsbild:

Sagen wir es mal so, bei der Tatsache das ich ich mich gerade in nördlichen Gefilden bewege bin ich doch ziemlich auffällig. Schon aufgrund meiner Kleidung…ich stamme nun mal aus den südlichen Gefilden. Und lassen weder meine dunkelbraune lange Haare meine braune Augen und schon gar nicht die dunklere Haut verbergen.

Wie steht Sie zu:
Abenteuer:
Tagebuch:

15.Efferd

Dieser Tag fing heute früh sooo toll an!!! Den Rest des Tag hätte ich mir dann auch gerne schenken können. Aber es wird schon seinen Grund haben, warum mir so etwas wiederfahren muss. Wieso eigentlich mir???

Auf jeden Fall hatte ich heute früh meinen Weg nach Sundby weiter fortgesetzt, da ich ja vernommen hatte,das dort eine Seuche ihr Unwesen treibt und wo ich Hilfe leisten kann, werde ich dies auch tun.

Zu später Stunde, aber dunkel war es noch nicht, sah ich dann endlich die Palisaden des Dorfes am Horizont. Das Wetter sah auch nicht wirklich angenehm aus. Am Horizont braute sich wohl was zusammen. Meine Gedanken waren nur noch damit beschäftigt, das ich mich endlich etwas von der Reise entspannen kann und auch dem Gewitter entgehen kann. Daher nahm ich dann wohl auch die zwei Gestalten, die direkt auf mich zukamen, nicht so wirklich war. Erst als es ohnehin zu spät war!!! Und so kam es wie es kommen musste - ich wurde etwas unforsch „gebeten“ meinen geforderten Wegezoll zuzahlen. Leider habe ich ein Problem damit einfach meinen schwer verdienten Lohn angeben zu wollen. Und da ich nicht kämpfen wollte - womit auch? Wenn ich denen meinen kleinen Dolch entgegen gehalten hätte, hätten die mich höchstwahrscheinlich sofort ausgelacht - versuchte ich auf die einzureden, das ich nichts hätte. Aber war natürlich zu erwarten das mir das nicht geglaubt wurde, ein Sekunden später sauste auch schon ein Schwert haarscharf an mir vorbei. Als ich dann bereit war mein Geld zu opfern, ging es ihnen wohl wieder nicht schnell genug. Da hatte ich dann langsam mit meinem Leben angeschlossen und nur noch auf Knien darum gefleht, mein Leben zu verschonen.

In dem Moment vernahm ich ein zischendes Geräusch und die Angreifer ergriffen die Flucht. Aber ich war noch viel zu verwirrt um die Situation richtig ein schätzen zu können. Erst als ich nun nach meinen Befinden gefragt, begriff ich endlich das ich gerade gerettet wurde. Den Zwölfen sei Dank, das ausgerechnet in diesem Moment Ingram Alginson, wie sich später herausstellte, den gleichen Weg kreuzte. Den Zwölfen sei Dank…

Ingram begleitete mich dann noch bis zu Dorf und so nahm ich mir dann in dem dort ansässigen Gasthof ein Zimmer. Wobei ich sagen muss, das dieser Wirt eine Frechheit ist… 2Heller für eine Nacht, für eine einzige Nacht in so ner Absteige. Aber naja, angesichts der Lage bleib mir da wohl nicht viel übrig.

So bereitete ich mich auf einen schönen entspannenden Ausklang dieses Tages vor und dankte den Zwölfen nochmal das mein Leben verschont wurde. Ich wusste ja nicht das dieser Tag noch lange nicht beendet sein sollte.

Denn plötzlich hörte ich lautes Tosen, das war wirklich unheimlich. Und als ich dann auch noch von draussen ein „Rennt um euer Leben!!!“ hörte und anschliessend im Fenster eine riesige Wasserwand im Mondlicht sah, nahm ich meine Sachen und meine Beine in die Hand und rannte, wie alle die sich in dem Gathof befanden, wahrlich um mein Leben. Doch die Wassermassen erwischten uns alle. Sie schleuderten mich erst gegen die Mauer und rissen mich weiter ins Landinnere. Und wenn Wasser ins Land fliesst muss das bekanntlich auch wieder zurück ins Meer. Die meisten konnten sich retten und bekamen was zu fassen um sich daran fest zu halten. Ich jedoch konnte mich an nichts festhalten, da nichts mehr davon verankert war und so riss mich das Meer fast mit sich, wäre da nicht ein Schiffspoller im Weg gewesen.

Es war zwar verdammt schmerzhaft und ich hatte mir auch ein paar Wunden und Plesuren zugezogen, aber mir wurde das Schicksal vieler Dorfbewohner erspart.

Meiner eigenen Leiden wurde ich mir aber so schnell nicht bewusst, denn das was ich nun sah war das schlimmste was ich je sehen musste. So versuchte ich wenigstens noch den Menschen zu helfen, wo ich es noch konnte.

Zwischendurch vernahm ich das in dem Dorf ein Schiff vor Anker lag und dieses bei dem Sturm einigen Schaden genommen hatte.

21.Efferd

Die letzten Tag vergingen der Situation entsprechend ruhig. Ich kümmerte mich den grössten Teil der Zeit um die Überlebenden. Zwischenzeitlich hilf mir ein weiterer Überlebender, namens Lilian von Sewerski, dabei unter die Arme.

Das Schiff was beim Sturm beschädigt wurde, soll nun wohl wieder fahrtauglich sein. Ingram, der eigentlich eher nach einem Jägersmann ausschaut, muss erstaunliches Geschick in der Reparatur des Schiffs erwiesen haben. Auch hier gesellte sich ein weiterer Überlebender an seine Seite. Zwischenzeitlich vernahm ich das Gerücht das Askir, so dessen Name, wohl zum Erstaunen aller anstatt das Schiff zu flicken die Hälfte des Schiffes aufriss und dann diese anschliessend erneute. Nun da ich mich in diesem Bereich nun gar nicht auskenne, werde ich mir dazu auch keine Meinung bilden. Er wird gewiss wissen was er da getan hat, das hoffe ich zumindest… Aber naja, das Schiff fährt ja wieder. Zumal ich bei dieser Sache teilweise auch keine wirkliche Hilfe, zumindet nicht was das zusammen nähen eines neuen Segels angeht. Zumindest war das die Aussage Ingrams. Nun gut mit nähen kenne ich mich aus, aber Stoffe ist nun mal doch etwas anders zunähen als wie eine Wunde.

Auf jeden Fall ergab es sich dann, das der Kapitän wieder in See stechen wollte und da leider ebenfalls ein grosser Teil seiner Mannschaft den Wassermassen zum Opfer gefallen ist, bat er ein paar Leute bei ihm an zu heuern damit er bis nach Prem kann und sich dort eine neue Mannschaft besorgen kann. Und so kam es nun, das wir zu 8 auf dem Schiff unterwegs waren. Also der Kapitän, die 3 überlebenden Matrosen seiner Mannschaft sowie Ingram, Askir und Liljan.

23. Efferd

Heute wurden am Horizont 4 kleinere Schiffe gesichtet und diese verursachten dann auch direkt ein wenig Trubel auf dem Schiff, da vermutet wurde das es sich um Piratenschiffe handelte. Einige Zeit später war es gesichert, da man die schwarze Flagge am Mast sehen konnte. Zwar drehten zwei der Schiffe bereits nach kurzer Zeit wieder ab, aber die anderen beiden folgten uns dennoch weiter. Als die beiden Schiffe etwas näher bei uns waren,entwickelte sich ein suspektes Bild. Es war eigentlich eine relativ ruhige See, dennoch kämpfte plötzlich eins der beiden Schiffe gegen auftretende … hmmh… nennen wir es mal … Wellen. Sah zwar auf die Entfernung verdammt menschlich aus, aber da es sichtbar aus Wasser bestand muss es eine Welle gewesen sein. Und sie kämpften allen ernstes mit Waffen gegen diese Welle. Wissen die nicht, das man Wasser nicht mit Waffen bekämpfen kann? Als das Schiff dann auch noch scheinbar Feuer fing, drehte es ab. So hatten wir nur noch 1 Schiff hinter uns. Da es sich bei dem Schiff auf dem wir uns befinden, scheinbar um ein Handelsschiff handelte - zumindest hat es nicht sonderlich viele Waffen - war es immer noch ein Problem für uns vor diesem zu fliehen.

groups/aus_dem_hinterwald/sharisad.txt · Zuletzt geändert: 2010/03/22 22:29 von 84.129.48.103