Armara:Das Protokoll hortet eifersüchtig das erste Buch, so dass ich erst inmitten - nein am Ende- des Abendteuers über selbiges berichten kann

2. Buch

……

Leider hatte sich Mabbrun bei dem letzten „Kampf“ in der Wirkungskraft eines Zaubers geirrt – man traue niemals einem kleinfüßigen Magier – und Armara mit Blindheit geschlagen. Dass diese im Moment nicht gerade allzu gut auf die Tiefengnomin zu sprechen war, kann wohl jeder nachvollziehen. Den ganzen Weg zurück und auch in Bratha selber verflucht sie Mabbrun und zetert und ruft nach einem Paladin oder Kleriker. Mirna, die sie führt, hat alle Hände voll zu tun um die Elfe zu besänftigen.

Sie kehren nach Bratha zurück. Es ist Abend und die Bürger der Stadt sind dabei, ihre Häuser zu verbarrikardieren. Die Gruppe geht zu Elwin Fallwasser. Deren Haus ist weder verbarrikadiert noch auf andere Weise geschützt. Sie gehen hinein, um zu essen und zubaden.

Mabbrun verkriecht sich in der Bibliothek und sucht das Märchenbuch, das sie auf die „zauberhafte“ Lichtung geführt hatte, auf der Armara mit Blindheit geschlagen wurde. Doch so sehr sie auch sucht, sie kann es nicht finden. Um mehr über Elwin Fallwasser herauszufinden, sucht sie im Stadtregister nach diesem Namen, doch auch hier hat sie keinen Erfolg - es git keinen Eintrag. Verärgert über diesen Misserfolg wandert sie daraufhin durch das Haus.
In Elwins Zimmer findet sie eine Echse in einem Käfig. Diese entpuppt sich als Feendrache. Er haucht ihr ins Gesicht. Sie fällt, krallt sich am Käfig fest und schreit dabei: „Ich will sehen, ich öffne meine Augen“. In ihrem Kopf hört sie eine Stimme: „Kind, das nicht sehen kann. Hier ist es gefährlich für euch, anders als für das Kind in der Materie. Das ist hier zu Hause, anders als ich.“

In der Küche wird es plötzlich kalt und unsere Gefährtinnen sind auf einmal allein. Kein Geräusch ist zu hören, keine Küchenmagd zu sehen, das Wasser wird kalt.

Auf dem Marktplatz ist Tumult zu hören. Die Gefährtinnen verlassen das Haus, um die Ursache des Lärms zu ergründen. Dabei reicht Mirna Armara einen Stock, dessen Ende sie festhält. „Das ist vielleicht besser als ständig gebückt meine Hand zu halten“ sagt sie grinsend. Die beiden Gnome wuseln sich zwischen den Beinen usw. durch die Masse der Menschen. Plötzlich prallt We an 2 Beinen ab. Es ist Elwin. „Sie haben den Ruf beantwortet. Was das bedeutet, werden wir gleich merken.“
„Nun stehen wir hier am alten Orte um einzulösen alte Bande um zu schützen diese Welt vor jeglichem Bösen. So ruf ich Euch ihr alten Geister. Helft uns in der Stunde der Not.“ Sie öffnet ihre Arme „ So erhört meinen Ruf“.

Aus dem Boden steigt Rauch auf. Die Bewohner fliehen vom Platz. In der Nähe schießen mit spärlichen Blätter bedeckte Zweige aus dem Boden. Die Gefährtinnen und Elwin fliehen zu Fallwassers Haus. Vor Mabbrun schießt plötzlich ein knorriger grauer Ast aus dem Boden und rammt sich vor ihr ein. Ein Spalt tut sich auf und ein riesiger Baum, fast ohne Blätter erhebt sich aus dem Loch. Eine laute Stimme ertönt aus seiner Richtung „Söhne des Waldes, nehmt diesen Platz in Anspruch. Möge der Wald diesen Ort schützen für jetzt und alle Zeit“. Das Dorf wird rasend schnell von Bäumen und Ranken eingenommen. Häuser von Ranken verschlossen und zerborsten. Die fliehenden Gefährtinnen werden von einem Baum angegriffen.
Ma bitte Elwin sie anzusehen – sie verschwindet. Sie wird fahl und blass. Sie befindet sich an der untersten Stufe nach oben. Ihre Haut ist bleich, weiß, das lange Haar mit grauen Strähnen umfasst. Die Treppe verwandelt sich in einen Fluss, der sich weit erstreckt. „Sehen müsst ihr, dann könntet ihr sehen, dass das nicht alles ist.“ „Ihr seid hier“ sagt Elwin zu Ma „Ihr auch?“ Elwin schüttelt leicht den Kopf.\\

Nur mit Elwins Zauber können sie entkommen um schwer verletzt (Mabbrun sogar lebensbedrohlich) in ihr Haus flüchten. Auf Nachfragen erzählt Elwin, dass Shari sie hier geduldet hat, warum nun nicht mehr, weis Elwin nicht zu sagen. Sie sollte in Zeiten großer Not rufen. Doch so groß die Not auch immer sein möge, sie sollte die Rinde erst mit dem Wasser der Quelle aus der Lichtung stärken. In der Zwischenzeit versorgt We Ma´s Wunden soweit, dass diese nicht mehr Blut verliert. Langsam stabilisiert sich ihr Zustand.

We hört eine Stimme :“Ihr seid da? Warum seid ihr nicht geflohen?“ „Wohin?“ „Weg“ „Alle oder nur Mabbrun?“ „Ihr auch, da ihr dazugehört. Ihr seht, was wirklich ist. Für sie ist es nicht wirklich. Sie ist hier und auch da – wo immer das ist“.

Mabbrun: Steigt eine ewig lange Treppe nach unten. Dort sitzt We unter einem Podium, vor ihr ein Hammer. „Du musst sehen, musst sehen“. Ma geht Treppe hoch, We bleibt immer in der gleichen Entfernung von ihr. Das Bild verschwindet.\ Erkennen, sehen, lernen, etwas bricht aus hier hervor, schlingen sich um Armaras Körper. „Sehe, was du getan. Sehe, was aus dir werden wird.“ Sieht die Bardin, deren müde Augen sind ohne Ausdruck, ihr Mund ist weit aufgeklafft und riesige Zähne springen daraus hervor. Der Köpf ist mit Hörnern besetzt, die Pfoten krallenbewehrt und eine funkensprühender Schwanz umpeitscht ihren Körper, während die Welt stumm zusieht

Die Gefährtinnen sehen befremdet Mabbrun mit geschlossenen Augen auf dem Boden herumkriechen. We fragt den Feendrachen, was mit ihr geschehen ist. Er meint: „Sie beginnt zu sehen, zu sehen, was ihr seht. Sollte sie nicht sehen, bleibt sie für immer dort, wo immer sie ist.“

We schüttelt Ma, nichts geschieht. Drache: „Es ist zu spät“. We nimmt das alte Buch von Ma. „Bringt Ma in mein Bett“. Mi lamentiert: „Was soll nun aus uns werden?“. Der Drache zu We: „Sieh dir alles gut an, das alles ist ein Spiegel der Vergangenheit und nur durch die Vergangenheit kannst du sehen was ist.“\\

We kippt Ma einen Eimer voller Wasser ist Gesicht, versetzt ihr eine schallende Ohrfeige – NICHTS.

„Eure Vergangenheit sind Metaphorismen. Es sind Worte wie sie geschrieben werden, wie sie geschrieben wurden, wie sie sind“.

We klappt das Buch auf, in ihm steht – NICHTS

Armara überlegt: Wie war das in der Grotte? Das Rätsel dort?
A: geplagte beten
WE: helfen
Elwin: beschützen
Mi: Feind küssen

A., die durch Blindheit geplagte: „Vergebe ich dir Mabbrun, was du mir angetan hast? Ja ich vergebe dir!“ Ihr Körper wird plötzlich ganz schwer, sie sinkt durch den Boden und findet sich plötzlich auf der Lichtung, auf der sie geblendet wurde, im Grase liegend. Sie hat das sichere Gefühl, dass Mirna bei ihr ist.

We: Hilfe wird ihr gewährt. Sie löst sich in 1000 Sterne auf und verschwindet.

Mi: „Könntest du wirklich ein Wesen verschonen, das dich töten wollte?“ Küsst den Drachen und zerspringt in 1000 Tropfen

Elwin: Stellt sich schützend vor allen auf.

Mabbrun, da du nun sehen kannst, da dun nun alles weist, wo befindest du dich?“ „Hier“ „Richtig“

Mirna und Armara sind auf der Lichtung, Wegwocket + Mabbrun stehen vor dem Steinhaufen vor dem Podest der Statue. Das Podest ist leer. Die Wände wackeln, drohen einszustürzen. Sie rennen um ihr Leben und können entkommen. Sie treffen auf A und Mi. Das kleine Volk ist wieder um sie, es ist alles so wie kurz nach der Prüfung und doch alles anders, denn es war diesmal nichts auf dem Podest.

Sprachlos und völlig verzweifelt stehen die Gefährtinnen vor dem Führer des kleinen Volkes. Was soll jetzt mit Bratha geschehen?! Waren alle Qualen umsonst?
Die Antwort auf diese Frage:
„Die Prüfung ist nicht wichtig. Wichtig ist zu entkommen. IHR entscheidet ob es euer Wille ist, etwas zu finden. Wir beschließen nicht nach Bratha zu gehen, sondern nach Osten, in die einzige Richtung, die uns noch bleibt.“

Die Gefährtinnen blicken sich ratlos an. Plötzlich wird alles anders. Ma riecht plötzlich wieder den Wald, nicht mehr den stinkenden, modrigen Geruch, der sie seit Kerl verfolgt. Sie sinkt auf die Knie, fasst in die Erde, riecht daran, ja , es ist Erde. Sie hört eine freundliche Stimme „Geht es Euch gut?“ „Jaaaaa“

Auch We wird gefragt „Geht es euch gut mit der Geschichte?“ „Wir haben die Leute im Stich gelassen, wie kann es mir da Gut gehen? Was passiert mit Bratha?“ „Es bleibt an einem Stück. Ihr seid nicht mehr Teil der Geschichte“ „Aber es sollte angegriffen werden!“
„Was ist passiert und was nicht? Was habt ihr denn erlebt? Kerl, Maldini…all das gibt es und ist geschehen und auch Bratha wird angegriffen, denn IHR habt euch DARAN ERINNERT“

Plötzlich versteht sie und ruft: „Ich erinnere mich an nichts!!!!!!!“ „Aha, es ist nun nicht mehr eure Geschichte, ihr seid nun nicht mehr Teil davon“.

Und Armara? Sie kann wieder sehen.

ENDE

groups/d_d/der_starke_bund_der_steilklippen.txt · Zuletzt geändert: 2006/10/03 20:47 (Externe Bearbeitung)