Man lehne sich zurück und stelle sich vor...
Der Kampf mit den Krähen
Lehnen wir uns zurück und stellen wir uns Folgendes vor: eine gnomische Kämpferin mit einem Langschwert, die der Hunger ergreift. Bei der wunderschönen Regel „gesagt-getan“ entsteht nun ein wunderbares Bild, welches wir vor unserem inneren Auge passieren lassen.
Wir befinden uns in einer Stadt, deren Bewohner dahingerafft wurden. Sie alle liegen da, mit Schrecken in den Gesichtern, ganz offenbar vor Angst gestorben. Und dort steht ein Baum, auf dem Krähen hocken. Und die Gnomin hat Hunger. Mit dem Zweihänder in einer Hand, müht sie sich nun den Baum hoch. Verschiedene Würfe brachten sie bis fast zum ersten Ast, dann landet sie wie ein nasser Sack auf dem Boden. Eine Bardin, eine Magierin und eine Hexenmeisterin beobachteten sie dabei mit kritisch hochgezogenen Augenbrauen. Sie sahen davon ab, diese Dummheit zu unterstützen und mit Pfeilen einen Vogel abzuschiessen.
kulinarisches für Gnome
In einer Gaststädte. Unsere Helden waren getrennt, Mabbrun kommt vor ihren Gefährtinnen an. Zu Essen gab es nur noch Schwein in Aspik. Eine gute Bezahlung konnte den Wirt dazu bringen, das Schwein aus dem Aspik zu pulen und Mabbrun genoss ein leckeres Abendessen. Ihre Gefährtinnen kommen später in die Herberge, als Abendessen gibt es …Aspik. Und das für 2 Silberlinge. Alle winken dankend ab, bis auf Wegwocket.
WE: „Hm…auch irgendwas dazu?“
Wirt: „Eine Scheibe Brot, wenn ihr unbedingt wollt“
WE: „Ja bitte“
Vor den entsetzten Augen ihrer Gefähetinnen schaufelt sich die Kriegerin diese Glibbermasse genüsslich in den Mund.
Viel schöner als die Vorstellung der Gnomin angesichts ihres Abendessens, war das Gesicht der realen Spielerin als sie erfuhr, was Aspik eigentlich ist…sie HASST Aspik!
Der schleichende Fall
Eine Kreuzung. Wir müssen auf die andere Strassenseite, doch nicht weit von uns stehen Skelette und wachen. Noch drehen sie uns den Rücken zu, doch wehe, wir machen ein Geräusch…
Die Bardin schafft es, wie eine Katze über die Straße zu schleichen, nicht einmal die Laute gibt den Hauch eines Tones von sich.
Die Magierin kommt in der Mitte der Strasse leicht ins trudeln, aber schon im nächsten Augenblick hat auch sie sich hinter die Fässer auf der anderen Straßenseite geduckt.
Auch die Hexenmeisterin strauchelt ein wenig auf der Straßenmitte, aber auch sie schafft es sicher hinüber.
Nun kommt die Kriegerin in ihrer Rüstung, die sie, so gut sie kann, festhält. Sie geht so langsam, wie sie nur kann und bemüht sich zu schleichen. Es klappert und klimpert und mitten auf der Strasse fällt sie mit lautem Scheppern hin.
(Wurf auf „leise Bewegen“ komplett verpanzt)
Erschrocken rappelt sie sich, so schnell sie kann, auf und rennt weg.
Und die Skelette bemerken nichts!
(Denn unser Meister würfelte uns zum Lachanfall)
Bärenkräfte?!
Um einen geheimen Auftrag zu erfüllen, arbeiten alle Gefährtinnen in einer Mine. Wegwocket wird zum Lorenschieber. Die Gefährtinnen hoffen mit Hilfe der Lore ihre Waffen in die Mine schmuggeln zu können. Die ganze Nacht über schmieden sie einen Plan, wie sie die Wachen ablenken können um ihre Waffen in die Lore zu bringen - sie wollen sie dort an einem sicheren Ort verstecken, um bei ihren Nachforschungen nicht wehrlos zu sein - und sich selbst in ihr zu verstecken, so dass die kleine Stolperente sie mit Hilfe der Lore in die Mine verfrachten kann.
Es kommt wie es kommen musste. Die Lore ist zu schwer, Ente strampelt sich ab. Zuletzt müssen alle aussteigen und mit vereinten Kräften können sie die Lore nun bewegen. Sie quietscht und rumpelt grässlch und die Aufmerksamkeit der Wachen ist geweckt. Nur mit Hilfe des Zaubers „Geisterhaftes Geräusch“ lässt diese sich für einen Moment ablenken. Die Heldinnen schnappen sich ihre Habseligkeiten aus der Lore und rennen von den Wachen verfolgt in den Gang der Mine.
Von wegen Geheimauftrag!!
Weiße Fahne
Unsere Heldinnen öffnen in unvorsichtiger Neugier eine mit dem Zeichen des Hextor versehene Tür. Daraus strömen unzählige Skelette heraus. Angesichts der mächtigen Überzahl ihrer Gegner nehmen die Recken ihre Beine in die Hand und fliehen einen Gang zurück, gefolgt von dem Pulk der Skelette. Der steinige Weg führt in eine kleine Halle mit großen Steinbrocken. Plötzlich pflanzt sich vor ihnen ein Riese auf, der 4x so groß ist wie Armara und lässt ein grollendes „wwwaarrrrgh“ erschallen.
Ma: „Äh, hat jemand vielleicht eine weiße Fahne?“
Mi hoffnungsvoll: „Vielleicht können wir ihn irgendwie auf den Pulk hinter uns hetzen?“
We zerknirscht: „Wohl kaum. Ich hab da jetzt schon drauf gehauen“
Dschumbschakost
Unsere Gnomenkriegerin hat Hunger und wir begegnen Viehtreibern. Das Vieh, das sie vor sich her treiben, sieht aus wie übergroße Insekten. Unsere Kriegerin ersteht zwei dieser Insekten (Dschumbscha geheissen) und treibt sie mit einem Stöckchen vor sich her.
Als es ans Schlachten geht, lässt sie wenig Gnade walten und greift das Rieseninsekt mit einer zweihändigen Streitaxt an. Das Vieh springt hoch und sticht sie. Erbost darüber, dass ihr Essen sich wehrt, schafft sie es, trotz der Schmerzen, in einem mehr unkoordinierten als guten Kampf zweimal daneben zu schlagen und dann, mit einem leichten Streifen der Axt, beide Viecher zu töten.
Als sie sich lustig vor sich hinsummend an das Ausweiden des einen Tieres macht, entdecken ihre Gefährtinnen an dem anderen Tier (das, das sie nicht gestochen hat) ebenfalls einen Stachel. Dieser Stachel endet in einem Hautlappen. An diesem Ende des Stachels befindet sich ein Beutel. Und er bewegt sich. Nach und nach kriechen kleine Maden aus der Spitze des Stachels.
Diese Entdeckung beunruhigt unsere Gnomnenkriegerin in keinster Weise. Weiterhin ein Liedchen pfeifend, trennt sie bei dem anderen Tier das Fleisch vom Chitin. Alamiert schauen sich ihre Gefährtinnen nun das andere Tier an. Auch da ein Stachel, ein Beutel…nur: der Beutel ist leer.
Wir teilen es unserer immer noch pfeifenden Kriegerin mit…und warten ein paar Sekunden, bis sie die Erkentnis trifft:
Elfische Eleganz
Da sitzt sie nun. Unsere stolze Kriegerin Wegwocket und harrt dem Ende der Madenwanderung. Allzu schmerzhaft ist es wohl nicht, eher lästig und - nachdem der erste Ekel überwunden ist - sogar ein Stück weit langweilig. Ja, die Maden kriechen nun nach und nach aus sämtlichen Körperöffnungen heraus und unsere Kreigerin sitzt mittendrin.
Und nun wenden wir unsere Aufmerksamkeit unserer stolzen und ach so schönen Elfe zu. Sie, die immer ihre Haltung bewahrt, würdevoll und voller Stolz auf ihre natürliche, elfische Eleganz, bis sie ihren Willenswurf verpatzt.
Sie sieht unsere Kriegerin in einem Haufen Maden sitzen und kotzt auf den Fußboden.
Ihr Winzlinge. Genießet diesen Augenblick, denn Ihr werdet niemals wieder eine Elfe sehen, die ihr halb verdautes Innerstes nach außen kehrt!!
Magischer Streit
Die Gruppe liefert sich einen Kampf auf Leben und Tod mit einem Drachen, der ihnen weit überlegen ist. Kaum eine Waffe trifft, die gnomische Kämpferin, selbst kaum noch am Leben, kommt nur knapp mit ihrer Schwertspitze an den Bauch des Drachens, um ihn zu verwunden. Da richten sich die hoffnungsvollen Blicke auf die beiden Zauberer, Mabbrun und ihren Meister Aul. Doch diese sind inzwischen in einem sinnlosen Streit verwickelt, dessen Ursache keiner mehr nachvollziehen kann.
Mabbrun: Och so sinnlos fand ich den garnicht. So hatte ich wenigstens was zu tun wärend ihr anderen nicht getroffen habt. Ausserdem kann ich den selbstredend nachvollziehen:
Mabbrun zu Aul: Habt IHR noch irgendwelche Fernzauber die uns helfen können?
Aul: Nein, auf sowas war ich nicht vorbereitet!
Mabbrun (hitzig) : Warum nicht???
Aul: Ja warst DU es denn??
Mabbrun : IHR seid der Meister, ihr seid derjenige der alles wissen muss!
Aul: Und DU bist meine Schülerin, warum hast du nicht besser aufgepasst?
Die zweite Schreiberin: Mabbrun scheint sich also doch noch sehr gut an den Inhalt des Streites zu erinnern ![]()
Würfelglück
Diese Situation geht mit der vorhergehenden zusammen.
Mabbrun sizt da und würfelt genüsslich Runde um Runde nur um jedesmal mit strahlendem Lächeln zu verkünden: „wieder nix“.
Jeder weiss, dass sie niemals eine 23 schaffen wird um bei ihrem Liebslingstier - dem Drachen - auch nur die die Haut zu berühren!!!
Im Großen und Ganzen waren das sehr langweilige (mindestens) 30 Minuten für die Magierin, da leider auch keine ihrer Gefährtinnen traf. (Obwohl sie es von den reinen Werten her hätten schaffen können) ![]()
Dazu ein Auszug aus dem Protokoll (Auf der Seite sind der eine oder andere Kringel hingemalt):
We an Drache ran Kopf. Nix
We an Auge. Nix
We an Auge. Nix
Alle hauen aneinander vorbei…
Es wird viel gefuchtelt und nichts getroffen bis
(und an dieser Stelle musste ich lange warten…hi,hi,hi - der würfelte auch nicht gerade allzu pralle *g*)
der Drache trifft.
Sukkubus
Die Kriegerin hat nicht gerade die besten Tage hinter sich. Erst Alpträume, dann Maden, dann sone blöde Puppe als Begleitung, Illusionen, Drachenkämpfe…erschöpft steht sie nun in einem Tal von dem sie nicht weiss wie sie hierhergekommen ist, vor sich ein nun hoffentlich endgültig toter Drache, aber bei diesem Exemplar weiss man wohl nie. nun jetzt wirkt er jedenfalls recht tot und immerhin weiss sie, dass er an ihr gestorben ist. Aber kaum, dass sie das Drachenblut von ihrem Schwert wischen kann, materialisiert sich auf dem Rücken des erlegten Tieres eine Gestalt.
Unsere kriegerin kann nur Schatten erkennen. Und das reicht ihr. Eine weibliche Gestalt, mit irgendetwas auf dem Rücken, und sie isst. Mit blossen händen reisst sie das Fleisch aus dem tier um es sich gierig ins Maul zu stopfen. Und bedauerlicherweise hat sie die Kriegerin bemerkt.
Diese denkt nur eins: weg hier. Und sie unterbreitet dem wesen auf dem Drachen ein Angebot das sie nicht ausschlagen kann:
Jaa. dannn…kümmert Euch doch ein bischen um Euer Mal und…ich geh ein bischen spazieren…
SukkubusII
Noch immer die Kriegerin und die Sukkubus. Die Sukkubus hat sie gelämt, sie kann aber ihr Schwert erreichen, wenn sie sich genug anstrengt. Im realen Leben hibbelt sie den Würfel knetend auf dem Stuhl, während der Meister mal wieder grinst.
Kriegerin : LASS MICH WÜRFELN!
Sukkubus/Meister: Schlaf.
Mischwald
Unsere Bardin ist im realen Leben, unter anderem, Biologiestudentin. Und sie hat sich dem Grünzeug verschrieben. In der realen welt von D&D zeigt sich das folgendermaßen:
Meister (auf die Frage der Bardin hin): Es ist ein Mischwald.
Bardin: Also auch Laubbäume.
Meister: Ja. Eichen, Buchen…
Biologiestudentin im vollen Klugscheissermodus: Das wage ich zu bezweifeln…gibt es ein Gebüsch?
Meister: Jetzt nicht mehr! Alles entlaubt!!
Mirna: Es war die Rede von BIRKEN, nicht Buchen, sonst ist das gar nicht lustig. Buchen gibt's jedenfalls in vielen Mischwäldern. Eichen auch. Kommt immer drauf an, wo man grade ist. Überhaupt wollte ich ja auch nur wissen, ob man sich da auf dem Baum verstecken kann!
Und jetzt geh ich wohl besser in Deckung, bevor mir was an den Kopf geworfen wird…
Das Protokoll: Wie gesagt; die Biologiestudentin im vollen Klugscheissermodus. (Im Übrigen könnten die Buchen auch Birken gewesen sein, das lässt sich aus der Schrift nicht mehr ganz ersehen)
Mirna: ich konnt's mir nicht verkneifen


