Die wilde Grenze
Der Wilde Norden oder die Wilde Grenze, ist eine urwüchsige, ungezähmte und gefährliche Region in, die sich nördlich und östlich von Tiefwasser erstreckt. Was alles zum Norden gehört, hängt ganz davon ab, wen man danach fragt: Für einen Händler aus Calimhafen ist alles nördlich von Tethyr, einschließlich der Herzlande, der Barbarische Norden, während der Norden für einen Bewohner von Silbrigmond erst jenseits der eigenen Stadtmauern beginnt. Der Norden wird hauptsächlich von Barbaren und Goblinstämmen geprägt, vereinzelt trifft man hier auch auf befestigte Städte und alte Zwergenfestungen. Mit dem Grat der Welt bilden die höchsten Berge Faerûns die äußerste Grenze des Nordens. Die meisten Wälder der Region sind noch unberührt und frei von jeglicher menschlichen Besiedlung. Auf Grund seiner Beschaffenheit zieht das Land sowohl Abenteurer als auch Siedler an. Abenteurer durchstöbern die Überreste der untergegangenen Königreiche, verlassene Zwergenfestungen und die Türme von Magiern. Die Siedler hingegen suchen neues Land, das sie bewirtschaften können, sowie einfach neue Gelegenheiten. Wie die westlichen Herzlande ist auch der Norden mit kleinen Wehrhöfen und Siedlungen übersät, in denen sich ehemalige Abenteurer zu den örtlichen Herrschern emporgeschwungen haben. Manche Städtchen, wie Lautwasser und Leilon, wachsen zu richtigen Städten heran, während andere in aller Stille wieder aufgegeben werden, so dass nur geisterhafte Zeugnisse davon zurückbleiben, dass einst Menschen hier lebten.

