A, Mi, We stehen inmitten einer Menschentraube vor der Tür des Magiers Alusta. Sie erkennen sich mit Freude wieder. Die Tür öffnet sich: „So viele!! Wo es doch so schwer ist!“ Er lässt sich Zeit, die Abendteurer auszuwählen. Unter ihnen sind wie zu erwaren, Mi, We und A. Als Die Abendteurer jedoch erfahren worum es geht, bleiben nur unsere drei Heldinnen übrig.
Der Zauberer wird nun deutlicher: In der Gegend wurde eine Erzmine neu eröffnet. Er vermutet, dass unter der Mine ein geheimer Tempel mit einem wertvollen Artefakt liegt. Es handelt sich um eine Statue eines Dunkelelfen. Die wollte er haben. Die übrigen Schätze des Tempels könnten die Heldinnen behalten. Der Zauberer erzählte von Forthwrite, dem Minenvorarbeiter – seines Zeichens Zwerg. Dieser würde nichts von dem Artefakt wissen, doch er würde die Minenarbeiter einstellen. Der Magier hatte mit Bedacht Abendteurer gesucht, die in der Gegend nicht bekannt waren. So könnten sie sich leichter als Arbeiter verdingen, meinte er.

Als es um den Lohn für diese Tat geht, beginnt das große Gefeilsche, aus dem Armara leer ausgeht und auf das Abendteuer verzichtet (Wenn ich schon unter die Erde muss, dann aber zu einem gescheiten Preis!!) und den Raum verlässt. Die anderen erhalten 150 GM als Anzahlung und 100 GM nach Erledigung des Auftrags.
Alusta zeigt auf einer Karte die Mine, die ½ Tagesreise im Norden des Dorfes entfernt liegt. Alle, die dort arbeiten wollten, müssten bei Forthwrite vorsprechen, der im Süden des Dorfes wohnt. Die Gefährtinnen verlassen den Raum und treffen vor dem Haus mit A zusammen. Mi und We wollen gleich zu Forthwrite, A entschließt sich mitzugehen
Zur selben Zeit:
Es wird Nacht, der Mond geht auf. Mabbrun befindet sich ein wenig abseits vom Dorf. Sie setzt eine Maske vor ihr Gesicht und beginnt mit einem seltsamen Ritual. Plötzlich hört sie jemanden in ihrer Nähe pfeifen. Es ist der Zwerg Forthwrite, der sie als Meuchelmörderin verdächtigt und bedroht. Geschickt im Umgang mit Worten zieht sich Ma gekonnt aus der Affähre und lässt den Zwerg verdutzt stehen.

A, Mi, We sind nun am Steinhaus des Zwerges angelangt. Der Zwerg ist mittlerweile auch da, betrachtet die Mädels jedoch kritisch, vor allem die etwas zu klein geratenen. Er brummt mürrisch etwas von normalem Lohn = 1 SM/pro Tag und dass sie morgen zur Mine kommen sollen, um den Vertrag zu unterschreiben.

Danach suchen sie ein Nachtlager im „ singenden Gaul“. Dort findet ein heftiges Trinkgelage statt und alle Zimmer sind belegt. So bleibt unseren Heldinnen nur der Kuhstall übrig. Für dieses Fürstenzimmer wird ihnen 10 KM ohne Frühstuck abgezockt. Das Hirschgulasch für 1 SM und extrem gutes Starkbier versöhnt sie wieder mit der Wirtin. Und – oh Wunder – sie bleiben nicht alleine: eine aus früheren Reisen bekannte klein, graugekleidete Gestalt gesellt sich zu ihnen, Mabbrun. Sie berichtet davon, viele Grüchte um die Mine gehört zu haben und aus Neugier hierher gekommen zu sein.

Es ist kalt in dem Stall. Ma trägt noch ihre Maske und über ihrem Kopf zeigt sich ein kleines Wesen. Das entpuppt sich als ein herbeigerufener Dämon. Dieser wird losgeschickt, um die Statue in der Mine zu suchen. Diese befindet sich im Besitz eines Grimlock (groß wie ein Affe, 1 Kopf größer als A und mit einer riesigen Keule bewaffnet). Viele Grimlock schützen ihn. Die Mine selber wir überirdisch von ca. 50 menschlichen Kriegern bewacht. Das reicht für heute, und alle begeben sich zur Ruhe. Das wars auch schon an Info´s. Hämisch grinsend meinte der Dämon zu Ma: „Wenn du auch den Weg dahin hättest wissen wollen, hättest du mir das auftragen müssen. Ich mache nur das, was du genau sagst!“

Nächster Tag:
Mi und Ma befragen die Leute wegen der Mine. Aus dem Dorf würde niemand in der Mine arbeiten, da diese Arbeit einerseits zu schlecht bezahlt werden würde und man sich andererseits nicht mit dem grimmigen Forthwrite anlegen wollte, um den Lohn einzutreiben. Man weis von den Minenarbeitern – die alle von weither kommen – dass die Arbeit dort sehr hart ist. Die Arbeiter wohnen in Baracken bei der Mine.
Die Kusine eines Händlers, sie wohnt in Wangen, erzählte von verkauften Kinder armer Eltern. Die Käufer hätten sehr eindringlich mit den Eltern verhandelt, doch warum diese Männer die Kinder wollten, konnten sie nicht sagen. Alle berichteten, dass sie die Männern nicht ansehen konnten – und sie trugen Kaputzenmäntel. Der Bruder der besagten Kusine kam eines Tages verstört nach Hause, brabbelte von Mine, einem Tempel und davon, dass er geopfert werden sollte. Die Helden erfahren auch, dass Alusta kleine Wehwehchen mit magischen Kräutern behandelt.

Diese Nacht verbringen sie heimlich wieder im Stall. Am Morgen werden sie von dem Sohn der Wirtin entdeckt. Sie fliehen und rennen in Richtung Mine, um das Areal zu erkunden. Es erweist sich, dass diese streng bewacht wird. Ein hoher Zaun schütz vor unbefugtem Eintritt. Am Tor stehen zwei bewaffnete Wachen. So entschließen sich unsre Heldinnen doch zähneknirschend dazu, sich als Arbeiter verdingen zu lassen. Forthwrite ist wirklich ein Geizhals. Für 16 Stunden Arbeit erhalten sie jeweils einen Rübeneintopf und 2 Silberstücke. We wird der Job eines Lohrenschiebers angeboten (18 Std. Arbeit aber einen gescheiten Eintopf mit Fleisch), doch sie will lieber bei ihren Gefährtinnen bleiben. Der Vertrag kann jederzeit gekündigt werden (na wer´s glaubt wird seelig). Ihnen wird ein Schlafplatz in einer Baracke zugewiesen, auf ihr Zeugs müssen sie selber aufpassen. Die Schicht beginnt zur achten Morgenstunde.

Am Morgen müssen sie feststellen, dass sie ihre Waffen nicht mit in die Mine nehmen dürfen, nur A und M können Dolche in ihren Stiefelschäften verstecken. Angetan mit grauen Arbeitsklamotten begeben sie sich in die Mine, in der sie im hinteren Sektor arbeiten sollen.

Mine
Zu Armara´s entsetzen begeben sie sich ca. 230m unter die Oberfläche („Elfen haben unter der Erde nichts zu suchen!! Ich bin doch keine Draw“). Unsere Tiefengnomin jedoch scheint sichtlich aufzuleben. Während A. immer mürrischer und gereizter wird, entrückt Ma´s Mund ein entzückter Ausruf nach dem nächsten. So gesprächig und aufgeregt haben sie ihre Gefährtinnen noch nie erlebt. Nach getaner Arbeit erhält jede ihren Rübeneintopf im großen Speisehaus, ca 20 andere essen mit ihnen. So geht der erste Tag zu Ende. Zeit, sich in der Mine umzusehen hatte keine von ihnen, dazu wurden sie zu streng bewacht.

We wird doch zum Lorenschieber. Die Gefährtinnen hoffen auf diese Weise ihre Waffen in die Mine schmuggeln zu können. Es kommt wie es kommen musste. Die Lore ist zu schwer und rumpelt. Nur mit Hilfe des Zaubers Geisterhaftes Geräusche lässt sich die Wache für einen Moment ablenken. Sie schnappen ihre Habseligkeiten und rennen von den Wachen verfolgt in den Gang der Mine. Es kommt ein Lichtball auf sie zu, hinter ihnen knirscht und knackt es. Das Licht ist weg und der Gang hinter ihnen plötzlich durch eine feste Mauer versperrt. Sie befinden sich in einer Sackgasse.

Aber sie sind nicht allein. Irgend ein Wesen neckt sie, Foramia ist sein Name. Es hat wohl die Fähigkeit Stein zu verändern und hat den Gang hinter ihnen meterdick verschlossen. Es ist gewillt ihnen aus diesem Gang zu helfen, aber dafür will es zwei Dinge: • Das Herz der Erde • Das Blut des Berges Nun beginnt das große Rätselraten, was das wohl sein mag. Es handelt sich um Gold und Kupfer. Für jeden Meter will er eine Goldmünze. Es gräbt sich durch, während Ma vergnügt von den Raspelfresser aus ihrer Heimat erzählt. Mitten im Gestein bleibt es stehen. Verschwindet. Ma drückt gegen Wand und zu aller erstaunen entsteht ein svirfnebligroßes Loch, das in einen Gang führt. Es ist Abendstunde, das Ende der Schicht und sie sehen Arbeiter mit Fackeln in eine Richtung aus der Mine gehen. Die Heldinnen folgen dem Gang in die entgegengesetzte Richtung.

groups/d_d/zusammenfassung_1._abendteuer.txt · Zuletzt geändert: 2006/10/03 20:47 (Externe Bearbeitung)