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Drachensuche

Prolog

Aus den Trollzacken sind wir nun endlich in Perricum angekommen, so dass wir uns seit langem das erste Mal wieder in von Menschen zivilisiertem Gebiet befinden. Wir erholen uns einige Tage und nehmen am Lichterfest des 1. EFFerd in Perricum teil.
Sheijian lernt in diesen Tagen bei einer Tavernen-Schlägerei den thorwalschen Söldner Raskir kennen und die beiden sind fortan als Waffenbrüder unzertrennlich. Daher wird Raskir uns von nun an begleiten.

Alsbald schicken wir eine Nachricht an das Handelshaus der Stoerrebrandts nach Festum, dass unsere Habseligkeiten nach Khunchom geschickt werden sollen, wohin wir auch selbst mit dem nächsten Schiff aufbrechen.

Dort angekommen, berichten wir zunächst Hilbert und Rakorium von unseren Abenteuern seit unserem letzten Zusammentreffen vor einigen Monden und fragen diese über die Nachkommen Pyrdacors aus und überlegen zusammen, warum Pardona ein so großes Interesse an der Birsha-Rolle haben könnte. Außerdem schauen wir in der Karfunkelkammer der Akademie nach, ob wir einige der genannten Drachen dort identifizieren können. Wir gehen auch noch einmal unser (teilweise durch Fuldigors Eingebungen schlummerndes) Wissen durch und fragen Mentor Kewijan, einen Drachenexperten der Draconiter. Insgesamt erfahren wir so den Verbleib (siehe Liste von Drachen und ihrem Verbleib) von einer Hand voll Nachkommen bzw. ihrer Karfunkel und vermuten, dass Pardona als „Kind“ Pyrdacors ihre „Geschwister“ finden will, um mit deren Hilfe mächtiger zu werden.
Zudem gibt es neuerdings Drachensichtungen im Reichsforst und im Finsterkamm, die es zu untersuchen gilt.

In der nächsten Zeit üben sich Sheijian und Raskir im Kämpfen, Gandrix und Pytheas versinken in Zukunftsvisionen und Carlotta studiert Stabzauber an der Akademie. Pytheas schreibt noch eine Nachricht an Alizee und trifft seinen ehemaligen Expeditionsleiter, seinen ausbildenden Nandus-Geweihten, wieder. Dieser setzt seine Geweihten-Prüfung für den 30. EFFerd, dem Tag des Prüfungsfest (einem der hohen HESinde-Feiertage) an. Pytheas bereitet sich daher in der verbleibenden Zeit mit dem Studium des Buchs Astrale Geheimnisse darauf vor.

Nach einigen Tagen kommt unsere Ausrüstung, inklusive Gold (bzw. Edelsteine) und Pferde aus Festum an. Sofort brechen Leyla, Gandrix, Raskir und Sheijian mit den Pferden nach Perricum auf, von wo wir gemeinsam nach Gareth weiterreisen wollen, um von dort den Drachen im Reichsforst zu finden.
Carlotta vergräbt sich derweil zusammen mit dem lernenden Pytheas in der Bibliothek und findet einen Text über Apeps Sohn Agapyr, dem „Herrn des Feuers“, der besagt, dass dieser im Rashtulswall wohnt und von Greifen bewacht wird.

Am 30. EFFerd legt Pytheas schließlich erfolgreich seine Prüfung ab und empfängt die Nandus-Weihe. Am folgenden folgenden Tag reisen er und Carlotta per Schiff den anderen nach Perricum nach, um dort mit ihnen am 7. TRAvia wieder zusammen zu treffen.
Nach einem kurzen Besuch beim Ordenshauptsitz des ODL, wo wir nichts Neues erfahren, reisen wir weiter in Richtung Gareth.

Es geht im TRAvia durch die Traviamark, wo wir überall freundlich aufgenommen werden. Zudem erfahren wir von der fortschreitenden Befriedung der Wildermark, für die eine Hand voll Helden aus Zweimühlen verantwortlich sein soll.

Drachensuche im Reichsforst

Am 14. TRAvia erreichen wir Gareth. Carlotta erfährt bei den Magierakademien, dass es sich im Reichsforst nicht um einen, sondern um zwei Drachen handelt, die sich gegenseitig bekämpfen - dem Kaiserdrachen Tykrandor und die Höhlendrachin Shistavanen - wodurch immer wieder Waldbrände entstehen.
Gandrix erfährt derweil unter den Zwergen, dass diese bereits dabei sind einen Trupp Drachenjäger zusammen zu stellen.

Am nächsten Tag brechen wir in den Reichsforst zur Herberge „Zur Geruhsamen Nacht“ auf, deren Wirte wir ja vor einiger Zeit hilfreich zur Seite standen. Dort angekommen berichten diese uns, dass der Streit der Drachen in letzter Zeit heftiger geworden sei und man oft Gebrüll aus Richtung Nordwesten hört.
Wir beschließen am nächsten Tag das Versteck der Räuberbande „Rotfüchse“ aufzusuchen, deren Anführerin uns noch für unsere Hilfe dankbar sein sollte, um dort einen Ortskundigen zu finden. Leider erklären sie sich nicht dazu bereit uns einen Führer zu stellen, allerdings zeigen sie uns eine Stelle, an der sich die Drachen erst kürzlich bekämpft haben. So irren wir einen Tag im Reichsforst umher (wohl vor allem, weil Gandrix lieber nach Kräutern ausschau hält, anstatt auf den Weg zu achten), bevor wir am nächsten Tag auf die Drachenspuren stoßen. Pytheas kann sogar eine goldene Drachenschuppe ausmachen, die er sorgsam untersucht.

Wir folgen noch den Spuren, als wir urplötzlich von Tykrandor überrumpelt und direkt angegriffen werden. Ein heftiger Kampf entbrennt, den der fast 15 Schritt lange Drache mit unmenschlichen Hass gegen uns führt. Doch Raskir und Sheijian stellen sich ihm mutig entgegen, während Gandrix einen mächtigen Dschinn gegen ihn schickt. Carlotta versucht sich dem Kaiserdrachen per Magie verständlich zu machen, worauf dieser ihr aber nur mit seinen Gedanken voller Zorn als Antwort entgegnet. So macht sie sich im Schutze eines TEMPUS STASIS aus ihrem Stab daran die Kämpfer magisch zu unterstützen, während Pytheas einige gezielte Schüsse mit seiner Armbrust auf den Drachen ansetzt.
Durch seine blinde Wut scheint Tykrandor uns nur mit schierer Gewalt zu entgegnen, anstatt sein überlegenes Wesen gegen uns einzusetzen. Dies wird ihm zum Verhängnis, so dass wir ihn mit gemeinsamer Kraft und Raskirs letzten verzweifelten Hieben, mit denen er selbst auf dem Boden liegend den Drachen zu Fall bringt, töten!

Nach einer kurzen Erholung und nach Versorgung der verletzten Kämpfer, machen sich Leyla, Pythes und Carlotta zu den Rotfüchsen auf, um Unterstützung beim Bergen der wertvollen Teile des Drachenkörpers und deren Abtransport zu suchen.
Die Rotfüchse sind für eine entsprechende Entlohnung (sie sollen zusammen wie jeder einzelne von uns einen entsprechenden Anteil abbekommen) bereit uns helfen.

Doch in der Nacht schleicht sich eine große dunkle Gestalt an den Kadaver des Drachen heran. Gandrix bemerkt dies, doch werden er und die beiden geweckten Sheijian und Raskir mit finsteren schwarzmagischen Zaubern belegt, so dass die Gestalt - vermutlich ein Wesen, das große Ähnlichkeit mit dem Dschinn der Nacht aufweist - ungehindert mit Tykrandors Karfunkel verschwinden kann.

Als die anderen mit den Rotfüchsen zurückkommen, machen wir uns dennoch gemeinsam auf, auch ohne den Karfunkel den Drachenkörper zu bergen, so dass wir den Kopf, einige Fässer Drachenblut, unzählige goldene Schuppen, einige Rechtsschritt Drachenhaut, ein wenig Drachenspeichel sowie etliche Drachenzähne und Drachenklauen zum Transport bereit machen.

Drachenjagd im Finsterkamm

… jagen wir den Drachen oder er uns?

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