Inhaltsverzeichnis
Gruppenvertrag
Verhalten am Spieltisch
- Es wird nach Möglichkeit ein fester Termin (eventuell mit offenem Ende) bestimmt, an dem gespielt wird. Bei Verhinderung sollte möglichst früh abgesagt werden.
- Es können (und sollten) genügend Auszeiten gemacht werden.
- Mobiltelefone dürfen eingeschaltet bleiben, zum Telefonieren sollte aber der Raum oder zumindest der Spieltisch verlassen werden.
- Offene Speisen und Getränke dürfen sich auf dem Tisch befinden, der Rest liegt möglichst darunter oder daneben.
- Für größere Mahlzeiten wird das Spiel unterbrochen, für ein etwaiges Bestellen wird eine kurze Auszeit gemacht.
- Das Spiel kann auf Wunsch des Meisters durch Musik begleitet werden, Auswahl und Lautstärke werden von ihm bestimmt.
- Diskussionen zu anderen Themen als dem Spiel sind möglichst zu unterlassen bzw. sollten auf eine Auszeit verschoben werden.
- Das Nachschlagen von Regeln ist dem Meister vorbehalten, Diskussionen darüber sollten während des Spiels vermieden werden.
- Jeder Spieler muss alle wichtigen Regeln für seinen Charakter kennen, (nur) diese dürfen kopiert (bzw. ausgedruckt) dem Charakterbogen beigelegt werden.
- Das Spiel ist dazu da, dass alle daran Spaß haben. Jeder sollte sich entsprechend verhalten!
Verhalten im Spiel
- „Gesagt - getan“ gilt, auch für den Meister.
- Gespräche der Charaktere sind in direkter Rede vorzubringen.
- Nach Möglichkeit ist das freie Rollenspiel einem Würfelwurf vorzuziehen.
- Ein Wurf zählt nur dann, wenn der Meister diesen einsehen konnte.
- Es sind gut lesbare Würfel (Maßgabe des Meisters) zu benutzen.
- Nach Möglichkeit sollten entsprechende Würfelkästen verwendet werden.
- Der Meister bestimmt, wann eine Probe abgelegt werden darf.
- Ein „Vorwürfeln“ der Spieler ist nicht zulässig.
- Der Meister hat immer das letzte Wort.
Verhalten des Meisters
- Der Meister beschreibt die Spielwelt durch die Sinneseindrücke der Spielercharaktere. Er kann und sollte nach deren Gedanken und Gefühlen fragen.
- In Situationen mit Handlungszwang (z.B. im Kampf) kann die OG-Zeit zum Überlegen für die Spieler beschränkt werden.
- Charaktere abwesender Spieler werden - wenn nicht anders vereinbart - so passiv wie möglich mitgeführt. AP gibt es trotzdem voll.
- Spielercharaktere können nicht durch reines Würfelpech sterben, durch Dummheit oder entsprechend harte Gegner aber schon.
- Mindere Pakte dürfen aufgezwungen werden, höhere bedürfen der Zustimmung des Spielers.
Verhalten der Spieler
- Die Charaktere der Mitspieler und deren Handlungen müssen respektiert werden.
- Charakter- und Spielerwissen sind strikt zu trennen.
- Jeder Spielercharakter muss einen entsprechend ausgearbeiteten Hintergrund haben.
- Kritische Regelauslegungen bei Generierung und Steigerung müssen mit dem Meister und eventuell auch den anderen Spielern vor dem Spiel abgesprochen werden.
- Es sollte den gespielten Ereignissen entsprechend sinnvoll gesteigert werden.
- Extreme Würfelergebnisse und ihre Konsequenzen (für den eigenen Charakter aber auch für die der anderen Spieler) dürfen nicht persönlich genommen werden. Unvorhersehbares bereichert das Spiel!
groups/dsa_core/gruppenvertrag.txt · Zuletzt geändert: 2010/05/24 00:39 von 78.55.222.105


