Nest der Feinde

In der Oase Yiyimris

In der Oase Yiyimris besorgt uns Raskir mit Nachdruck ein günstiges Quartier in der Karawanserei vor den Stadttoren, nachdem Pytheas vergeblich versucht hat den Besitzer herunter zu feilschen.

Am Stadttor wollen uns die Wachen nicht einlassen, da wir Ungläubige seien. Wir behaupten, kürzlich bekehrt worden zu seinen und während man unser Wissen prüft, weiß Pytheas sogar die 42. Regel auswendig, woraufhin wir passieren dürfen.

Wir schlendern zu dem Haus, in dem Falleander geforscht hat. Das Haus gehörte früher Abdul El Mazahl, einem Dämonologen und Theologen.

Wir erfahren von einem Nachbarn, dass vor 50 Jahren dort ein Mawdli (Rechtsgelehrter) gewohnt hatte. Wir vermuten, dass damit El Mazahl gemeint ist. Der alte Nachbar weiß auch von Falleander, der anscheinend in der Karawanserei gewohnt hatte.
Das Haus ist im Moment von einer Bauernfamilie bewohnt und Sheijian erfährt von einem alten Mann, wo deren Felder liegen.

Wir besichtigen die Stadt. Anschließend gehen Sheijian und Raskir ins Teehaus. Der Wirt dort hat Falleander zwar ein paar mal gesehen, auch einmal mit einer Frau. Er erzählt von einem Tal, in dem immer Wirbelstürme auftreten, weshalb es als unheilig gilt. Es liegt eine Tagesreise südlich von hier.

Mittags besuchen wir die Bauernfamilie, die auch damals als Falleander hier war das Haus bewohnten. Die Familie sagt, er hätte nach den Hinterlassenschaften von El Mazahl gesucht. Gegen eine angemessenes Gastgeschenk dürfen auch wir das Haus später am Tag besichtigen. Wir entdecken allerdings nur eine in der Ferne verlaufende Kraftlinie, und dass das Haus inklusive der Wände offensichtlich gründlich durchsucht wurde.

Auf dem Rückweg zur Karawanserei fällt Sheijian ein Blumentopf auf den Kopf.

Am nächsten Tag spricht Sheijian den Besitzer des Blumentopfes auf sein loses Fensterbrett an.
Pytheas geht mit Raskir und Gandrix ins Teehaus, wo sie mehr über die mysteriöse Oberstadt erfahren.
Carlotta meditiert derweil auf der Kraftlinie.

Am nächsten Tag versucht Pytheas beim Mawdli herauszufinden, was es mit dem geheimen Stadtkern auf sich hat und ob sich dort tatsächlich ein Drachenkult eingenistet hat. Auf dem Heimweg wird er aber von einem Drachenkult-Assasinen mit einem vergifteten Dolch in den Rücken gestochen. Zum Glück überredet er die Wachen, ihn in die Karawanserei zu bringen, wo sich Gandrix und Carlotta um ihn bemühen und das Gift unschädlich machen.

Am Nachmittag ist Pytheas wieder fit und geht mit Sheijian zur Innenstadt. Mit seiner hervorragenden Kenntnis der Novadi-Kultur gelingt es ihm leicht, die Torwache zu überreden, sie einzulassen.

Die beiden gelangen zum heiligen See, wo sie eine der Tränen Rastullas bewundern können.
Außerdem entdecken sie die Echsenknochen, von denen wir gehört haben.

Am Abend begibt sich Sheijian ins Teehaus um ein wenig Wasserpfeife zu kosten, in der Hoffnung, dass man ihn im Rausch überfällt.

Pytheas entdeckt derweil beim Sterndeuten einen Aves-Schrein. Außerdem sagen ihm die Sterne, dass „heute Nacht der Drache zuschlagen wird“. Allerdings scheinen die Sterne eher auf außerhalb der Stadt zu deuten.
Carlotta und Raskir passen Sheijian ab, um ihn vor einem möglichen Assasinen zu schützen. Es schleicht auch tatsächlich jemand herum, aber es passiert nichts. Zu dritt kehren wir zurück zur Karawanserei.

Später am Abend, während Sheijian Wache hält, entdeckt er eine Person, die in unser Zimmer eingedrungen ist. Er schlägt Alarm und verfolgt mit Raskir den Einbrecher, den sie schließlich stellen und in die Karawanserei zurück bringen, wo er erstmal bewusstlos wird. Leila flickt ihn aber einigermaßen zusammen.
Carlotta befragt ihn und erfährt, dass es tatsächlich zwei Drachenkulte gibt, wovon einer in dem verbotenen Wadi ein Lager aufgeschlagen und der andere sich jede Nacht in der Oberstadt hinter dem Wasserfall trifft. Der Anführer heißt Fasam Ben Kutach. Der Karawanenführer heißt Ibrahim Ben Kasam. Er versorgt den Kult in der Wüste mit Lebensmitteln.

Hinter dem Wasserfall

Am nächsten Vormittag machen wir uns auf den Weg zur Höhle hinter dem Wasserfall. Pytheas wählt mit „seinen Glaubensschülern“ Raskir und Sheijian den Weg durch den inneren Bezirk. Vier Kerzen später begeben sich die anderen auf magischem Wege zur Höhle.

Wir beschließen, uns im Park unterhalb des Wasserfalls zu verstecken, um den Einzug der Kultisten von dort zu beobachten. Pytheas lenkt zufällig vorbeikommende Novadis mit theologischen Fragen ab, während Sheijian den anderen hilft, sich zu verstecken.

Den Rest des Tages verbringt Pytheas damit, sich möglichst unauffällig in den Parkanlagen zu verhalten. Gegen Abend beobachten wir, wie Leute in Grüppchen Richtung Wasserfall wandeln.

Wir gehen hinterher um die Kultisten zu überrumpeln. Pytheas bleibt plötzlich stehen und bekommt einen glasigen Blick, wie durch eine Vision entrückt, fängt sich aber gleich wieder.
Sheijian ruft: „Ergebt euch oder sterbt!“, aber da verwandelt sich der Anführer der Kultisten in eine Mantra'ke und es kommt zum Kampf. Die verschreckten Kultisten halten sich zurück, wir halten uns sie leicht vom Leib. Aber die Mantra'ke kämpft zäh, bis sie, durch Sheijian und Raskir bereits schwer verwundet, von Gandrix mit einer Felsnadel durchbohrt wird.
Wir fesseln die Kultisten. Gandrix bittet einen Erz-Dschinn, uns eine Treppe zum Gebiet über dem Wasserfall zu formen und versteckt sich dort mit Carlotta, während Pytheas den Mawdli holt.

Im Morgengrauen treffen sich alle wieder in der Karawanserei und wir schlafen noch ein paar Stunden. Anschließend befragen wir den Karawanenführer und entlocken ihm eine genaue Beschreibung des Kultistenlagers im Wadi. Auch dort ist der Anführer eine Mantra'ke.

Am nächsten Morgen brechen wir mit einer kleinen Karawane Richtung Wadi auf. Am späten Abend erreichen wir unser Ziel in einem begrünten Talkessel und errichten ein kleines Lager.
Wir erkunden die Gegend und entdecken am Eingang des Kultistenlagers eine fünf Schritt große Drachenstatue aus massivem Gold, die hier offenbar angebetet wird.

Wir überlegen noch, wie wir am besten vorgehen, da taucht plötzlich Quendan Erynion Eternenwacht, ein Heiliger der Hesinde-Kirche, auf. Er begleitet uns zu unserem Lager und erklärt uns, dass die Kultisten hier Astralkraft sammeln und auf ein Tor Richtung Zze Tha fokussieren.
Das Tor öffnet sich gelegentlich, um Astralenergie aufzunehmen und nach Zze Tha zu transportieren.

Tatsächlich belauscht Carlotta am Abend einen Dschinn der Nacht, wie er Pardona Bericht erstattet. Das finale Ritual wird in drei Tagen stattfinden und wir rätseln noch, wie wir es verhindern können.
Bei nächster Gelegenheit wollen wir durch das Tor nach Zze Tha schlüpfen, um das Ritual auf der anderen Seite zu sabotieren. Doch wir werden bemerkt und im Tumult kommt wohl eher zufüllig ein Riesen-Schlinger aus Zze Tha durch das Tor nach Dere und greift wahllos Leute an.
Wir schützen uns mit Hilfe eines Feuer-Dschinns und stürmen durch das Tor, während die Riesenechse und die Kultisten sich gegenseitig beschäftigen und wir aus den Augenwinkeln mehrere Spießgespanne Zwerge anrücken sehen.
Wir nutzen die Gunst des Augeblicks und springen durch das Tor…

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