Reo Westfal
gespielt von Dominik (3800 AP erspielt, 4700 AP gesamt)
Erlebte Abenteuer:
Eichhornschweif und Schmiedeschürze, Im Zeichen der Schlange,
Von eigenen Gnaden
| Rasse | Mittelländer |
| Kultur | Mittelländische Städte (Tempel/Pilgerstätte) |
| Profession | Krieger aus Rommilys (Gänseritter) |
| SO | 11 (adlig) |
| Titel | Reichsedler, Träger des Greifensterns in Gold |
| Alter | 22 +2 |
| Größe | 191 |
| Gewicht | 89 |
| Haarfarbe | dunkelblond |
| Augenfarbe | grau |
| Herausragende Eigenschaften: |
| MU 16, KO 15, KK 15, IN 14 |
| Wichtige Vor- und Nachteile: |
| Akademische Ausbildung (Krieger), Gebildet (2), Herausragende Eigenschaft (Mut +1), Eisern, Schnelle Heilung (2); |
| Prinzipientreue (10), Autoritätsgläubig (6), Platzangst (6), Verschwendungssucht (6; zwanghafte Großzügigkeit), Sprachfehler (Stottern), Unfähigkeit für Gesellschaftstalente, Moralkodex (6; Travia), Verpflichtungen |
| Herausragende Talente: |
| Zweihandschwerter (Zweihänder) 18, Götter und Kulte 12, Kriegskunst 11, Anderthalbhänder 10, Armbrust 10, Reiten 10, Athletik 9, Kochen 8, Geographie 8 (Darpatien), Dolche 7, Raufen 7, Rechnen 7, Sagen/Legenden 7, Geschichtswissen 7, Heraldik 7, Rechtskunde 7 |
| Wichtige Sonderfertigkeiten: |
| Ortskenntnis (Rommylis, Zweimühlen); Ausfall, Befreiungsschlag, Gegenhalten, Kampfreflexe, Halbschwert, Meisterparade, Niederwerfen, Rüstungsgewöhnung I (Langes Kettenhemd), Schildspalter |
Hintergrund
Reo sollte das zweite Kind einer bürgerlichen Familie in Rommilys werden. Seine Mutter erlag jedoch dem Kindsbettfieber nach seiner Geburt. Nachdem die Kinder von einer Tante großgezogen wurden, übernahm Reos ältere Schwester Josmine später die Rolle der Frau im Haus, denn das Gedenken an seine Mutter wurde von dem Travia-gläubigen Vater hochgehalten.
Doch als dieser während der Blutnacht von Rommilys 1022 BF getötet wurde, waren die beiden Geschwister Vollwaisen. Sie vertrauten sich der Travia-Kirche an und fanden in Vater Gerion jemanden, der sich ihrer annahm. Josmine lernte darauf einen jungen Priester kennen, mit dem sie bald den Traviabund einging. Reo, der erst 13 Jahre alt war, hätte sich gerne selbst zum Geweihten ausbilden lassen. Jedoch erkannte Gerion, dass der stotternde und zurückhaltende Reo dafür nur bedingt geeignet ist. Stattdessen sah er seine Begabung in den RONdrianischen Tugenden. Also ermöglichte er ihm ein Stipendium an der Kriegerschule Feuerlilie, so dass Reo die Ausbildung zum Krieger aus dem bescheidenen Erbe seiner Familie bestreiten konnte.
Aber noch vor deren Beendigung gerieten die Ereignisse des Jahr des Feuers ins Rollen. Reo schloss sich direkt nach Erhalt seines Kriegerbriefs den Gänserittern an, worauf Vater Gerion ihn um Geleitschutz bat, während dieser die Flüchtlingsströme aus dem belagerten Rommilys versorgte. So zog Reo noch einige Monde mit Gerion, der ihn nach seinen Möglichkeiten weiterbildete, durch die Traviamark, während diese befriedet wurde.
Spätere besondere Ereignisse:
- Reo ist als einer der Helden von Zweimühlen Verwalter der Stadt, wobei er für die Belange der Kirchen und des Volkes zuständig ist.
- Nachdem er Agelia Aldewyck beim Wiederaufbau von Mühle und Brauerei ihres verstorbenen Vaters geholfen hatte und sich die beiden dabei näher gekommen sind, verlobt sich Reo mit ihr im Travia 1031.
- Nach Aufklärung schwerer Korruptionsfälle in der Reichsarme und für weitere Verdienste in der Wildermark wurde Reo von Kaiserin Rohaja zum Reichsedlen ernannt und erhielt mit den anderen Helden von Zweimühlen den Greifenstern in Gold.
Auftreten
Reo ist von großer und athletischer Statur. Er hat kurzes dunkelblondes Haar. Seine grauen Augen sind aufmerksamkeit, aber recht ausdruckslos. In der Regel trägt er den gelborangen Wappenrock seines Ordens und dadrunter ein langes Kettenhemd. Für den Kampf rüstet er sich mit zusätzlichen Plattenteilen und einem Zweihandschwert.
Der junge Gänseritter hat keine Dünkel gegenüber dem einfachen Volk, dem zu helfen und beizustehen eine seiner vornehmsten Pflichten ist. Dennoch wird er durch sein Stottern im Umgang mit anderen Menschen stark behindert. Auch wenn er oft zurückhaltend wirkt, sollte dies nicht über seinen außerordentlichen Mut und seinen Willen anderen zu helfen hinwegtäuschen.
Erworbener Besitz:
- Meisterlich gearbeitetes Kettenhemd (Reos Kettenhemd wurde von Wehrheimer Hämmerlingen entsprechend verbessert, als er diese nach Warunk begleitete)
- Erprobtes Maultier, mit Kochgeschirr und Zelt bepackt
- Erprobtes Reitpferd, von einer dankbaren Junkerin gespendet
Wertevorstellungen
Als ungeweihtes Mitglied im Bund zum Schutze von Heim und Herdfeuer zur Mahnung an die Blutnacht zu Rommilys, ist Reo sowohl klassisch ausgebildeter Krieger als auch Akoluth der Travia-Kirche. Zum einen befolgt er somit den Krieger-Kodex, das heißt Ehrenhaftigkeit, Loyalität und Schutz der Schwachen. Zum anderen hält er sich an Travias Gesetze (u.a. Gastfreundschaft, Treue, Bescheidenheit, Milde, Wahrung von Sitte und Moral) und achtet darauf, dass diese auch von anderen befolgt werden.
Mögliche Konflikte
In Glaubensdingen und gegenüber einem „unsittlichen Lebenswandel“ zeigt Reo nur wenig Toleranz und legt gelegentlich feurigen Missionierungsdrang gegenüber „Ungläugiben“ und „Gefallenen“ an den Tag. Verbrecher gegen die Gebote Travias (Plünderer, Friedensbrecher, Hamsterer, Zechpreller, Geizhälse, Wucherer, Sittenstrolche) versucht er nach Möglichkeit auf den rechten Pfad zurückzuführen, anstatt sie mit Gewalt zu bekämpfen.
Magiebegabten, die offensichtlich nicht der Weißen oder Grauen Gilde angehören, und Söldnernaturen, die sich wie die Axt im Walde aufführen, steht Reo zumindest skeptisch gegenüber. Und Feinde der Göttin oder ihrer Mark, insbesondere Nekromanten und Paktierer, können bei ihm nicht auf Gnade hoffen.
Reos Moralkodex, seine Autoritätsgläubigkeit sowie seine selbstlose Großzügigkeit könnten zudem bei Mithelden, die weniger Wert auf diese Prinzipien legen, auf Unverständnis stoßen.
Ziele des Helden
Seinem Orden verpflichtet, verfolgt er dessen Ziele. An erster Stelle steht der Schutz von Travias Gesetzen sowie den der Menschen und Siedlungen der Traviamark, des Erhabenen Paares und des Heiligen Kessels im Friedenskaiser-Yulag-Tempel. Längerfristig hofft der Orden auch die Wildermark und die dortigen „verlorenen Kinder Darpatiens“ in den Schoß der Göttin zurückführen zu können.
Die Suche nach dem verschollenen Heiligen Gänsekiel TRAvias, sieht er wie viele andere seines Ordens, eher als nachrangiges Ziel an. Stattdessen erhofft er sich irgendwann mit der richtigen Frau niederlassen und eine Familie gründen zu können.
Ziele des Spielers
Einen interessanten Krieger mit Zweihandwaffe spielen, Mut im Kampf zeigen, Rollenspiel betreiben und dabei herausfinden, wie ein stotternder Held (ja, Held!) ankommt.




