Vermächtnis im Mondschein

11.Rondra 1034BF

Unsere Begegnung mit den Resten der Elementarschlüsselexpedition ist erst einige Stunden her, aber durch die magischen Trollpfade, Wege deren Existenz wir nur aus Märchen kannten, sind wir innerhalb kürzester Zeit in den Trollzacken angelangt. Wo uns eben bittere Kälte, Schnee und Eis umgaben, sind es nun grüne Wälder und mildes Klima. Nach einigem Suchen finden wir tatsächlich einen Weg dem wir eine Weile folgen. Dort entdecken wir auch einen Grenzstein, welcher uns, durch Pyteas gute Kenntnis über die Geografie und Wappen Aventuriens, verrät dass wir uns tatsächlich in einer südlichen Baronie der Trollzacken befinden. Dem Weg weiter folgend erreichen wir nach einiger Zeit ein verlassenes Dorf. Da sich der Tag schon dem Abend geneigt hat, beschliessen wir hier unser Nachtlager zu errichten. . Allerdings währt unsere Ruhe nur kurz, glimmende Nebel umzingeln uns und scheinen uns anzugreifen. Sie scheinen eines dämonischen Ursprungs zu sein, denn als Leila einen Schutzkreis ihres Gottes Boron zieht, können uns die Nebel nicht mehr erreichen.

12.Rondra 1034BF

In aller Frühe am nächsten Tag machen wir uns wieder auf den Weg, weiter Ausschau nach der [Gletscherspitze] haltend. Am späten Nachmittag erreichen wir ein weiteres Dorf. Im Gegensatz zum ersten scheint dieses allerdings noch bewohnt zu sein. Stabile Palisaden und schwere Tore zeugen von der Wehrhaftigkeit der Bewohner. Nachdem die Wächter sich von unserer Friedfertigkeit überzeugt haben, werden wir eingelassen und dürfen auch im Dorf übernachten. Wir nutzen die Gelegenheit um uns nach der [Gletscherspitze] zu erkundigen und unsere Vorräte aufzufrischen.

13.Rondra 1034BF

Noch vor Sonnenaufgang reisen wir ab, unser Weg ist noch lang und beschwerlich. Gegen Mittag kommt uns in Panik ein Mann entgegen gestürmt. Im ersten Augenblick wundern wir uns über seine Eile, dann aber sehen auch wir das braune Untier welches ihm auf den Fersen ist. Ein riesenhafter Höhlenbär hat es auf ihn abgesehen und ist kurz davor ihn einzuholen. Todesmutig stürzen sich Leila und Sheijian vor um sich dem Monstrum entgegenzustellen. Der arme Mann, in seiner Panik, sieht aber nicht die nahende Rettung, sondern hält die beiden Recken für weitere Feinde, welche ihm Übles wollen. Nachdem der Bär allerdings niedergestreckt wurde und sich der arme Mann beruhigt hat, glaubt er uns unsere friedlichen Absichten und erzählt uns von seinen Schicksal in den Trollzacken: Bei ihm handelt es sich um Borian Weihengrund, der mit einer Expedition in die Trollzacken unterwegs war um die Lebensweise der Trolle zu erforschen. Dabei gerieten er und seine Kameraden allerdings in einen Hinterhalt, dem er als einziger entkam. Nach tagelangem Irren durch die Wildnis lief er dann uns in die Arme. Wir berichten ihm von unserem Plan die Trollfeste Trashmalgor zu aufzusuchen und bieten ihm an, sich uns anzuschließen.

Auf unserem weiteren Weg ergeht es auch uns nicht besser. Strauchdiebe überfallen uns und nur unseren Kampffertigkeiten, welche wir uns auf unserer langen Reise angeeignet haben, lässt uns auch diese Prüfung bestehen. Im weiteren Verlauf der Reise begegnen wir mehreren Trollzackern. Jeder dieses wilden Volkes stellt sich uns, einem barbarischen Ritual folgend, mit der blanken Waffe entgegen und lässt uns erst nach einem Sieg im Zweikampf passieren. Auch diese Prüfungen bestehen wir und gelangen schließlich, die Baumgrenze haben wir schon hinter uns gelassen, zu einem steineren Tor. In diesem stellt sich uns eine riesenhafte Trollfrau entgegen. Mit sogenannter „Mondmilch“, welche sie in einer gigantischen Schale mit sich führt, scheint sie in einem schamanischen Ritual unsere Absichten zu überprüfen. Da wir reiner Gesinnung sind dürfen wir passieren. Hinter dem Tor eröffnet sich uns ein tiefer Hohlweg, welcher uns zu einem einsamen Tal führt. In diesem liegen, wild verteilt, die Überreste einer uralten Siedlung. Alte Säulen, eingestürzte Gebäude und Reliefs sind überall zu sehen und deuten auf eine längst vergangene Zivilisation. Wir werden an all diese Relikten vorbei in eine Halle, tief im Berg, geführt. Dort treffen wir auf viele weitere Trolle. Bei diesen handelt es sich um [MÖP]. Nachdem wir von unserem Anliegen berichtet haben, werden wir in einen Vorratsraum geführt, indem wir unser Lager errichten und auf das Ergebnis der Unterredung der Trolle warten.

15. Rondra 1034 BF

Nach der Unterredung der Trolle bleiben wir in der Festung und unterziehen sie einer ausgiebigen Erkundung. Von der Felsnadel über den versteinerten Drachen bleibt uns kaum eine „Sehenswürdigkeit“ verborgen. Auch der Totenkult der Trolle, die Verteidigungsanlagen, die Kampfstärke und die Rituale der Trollweiber zum Schutz des Tales können von uns erkundet werden. Wir verbringen zwei weitere, sonst aber ereignislose Tage in der Festung.

17. Rondra 1034 BF

Wir werden in die Thing-Halle gerufen. Dort ist ein verletzter Zwerg eingetroffen, der von dem Weltenwandler berichtet, der nach Oktragosch gelangen will. Mit dem Trollweib Tomprancke machen wir uns auf den Weg auf die Spitze des Berges, allerdings bringt uns der Trollpfad nicht direkt zu unserem Ziel, sodass wir noch eine Kletterpartie überstehen müssen.

Auf der Bergspitze angekommen, finden wir eine Höhle und Spuren des Zwerges, denen wir folgen. In dem System aus mehreren Höhlen finden wir einen toten Trollzacker und ein riesiges Horn, das uns auf wundersame Weise in unseren Köpfen eine Geschichte eines Drachenangriffs erzählt. Aus unserer Trance weckt uns ein Troll auf, der berichtet, dass die Festung angegriffen wird. Wir eilen so schnell als möglich zur Hilfe und geraten in einen erbitterten Kampf zwischen Trollen und Menschen, Untoten, Dämonen… überwacht durch eine Gestalt, die auf einem Plateau weit entfernt wartet.

Schließlich können wir Menschen und Untote besiegen, jedoch werden die restlichen Menschen von den geflügelten Dämonen eingesammelt und auch die Gestalt verschwindet mit ihnen. Doch kaum scheint dieser Kampf gewonnen, ergibt sich ein neues Problem: Ein Eisdrache verschwindet in einer der Höhlen und vor der Höhle werden Trolle von Trollzackern bedrängt und ferngehalten. Kaum greifen wir ein, da kommt ein schwarzer Löwe mit lilaner Mähne und ledernen Flügeln aus der Höhle und greift uns an. Der Kampf wird umso schwerer als der Dämon unsichtbar wird. Aber mit der Hilfe der Trolle kann Laila einen Schutzkreis ziehen und der Dämon wird nach einem Flimmern wieder sichtbar.

Nach großen Anstrengungen können wir den Dämon besiegen und folgen so schnell wie möglich Pardona, um die es sich bei der ominösen Gestalt wohl handelt, in die Ahnenhöhle. Dort befinden sich Pardona und der Geist des Trollschamanen in einem Kampf, Bilder und Namen von Drachen werden genannt. Nach dieser weiteren Trance ist alles verschwunden, bis auf die versteinerte Statue des Trollschamanen.

Dieser wird in den nächsten Tagen entsteinert und ein Fest zur Rettung der Festung findet statt. Danach beginnen die Aufräumarbeiten in der Festung und wir haben unseren nächsten Auftrag: Scheinbar handelte es sich bei den Drachen um Nachfahren Pyrdcors, also bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als soviel als möglich über diese Drachen zu erfahren. Unser Weg führt uns also zunächst nach Perricum und dann weiter nach Khunchom, wo wir unsere Suche und Recherchen beginnen werden.

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