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Ayne Wiesenhof

Die Junge Ayne, im Peraine gebohren und schon früh als sorgsames Mädchen im ganzen Dorf bekannt, wurde in frühen Jahren von der Peraine-Geweihten Jeralde von Siebenfels gefunden und in die Lehren der Heilkunst und die Bräuche und Gebete der Peraine eingeweiht. Ihr Lehrstuhl war nicht weit von Aynes Heimat entfernt und so konnte sie ihre Familie und alten Freunde oft besuchen. Bald erkannte ihre Lehrerin Aynes besonderen Fähigkeiten und auch ihre Begabung, mit Menschen umzugehen und auch den Tatendrang des jungen Mädchens. So entschied sie, dass Ayne nicht in den Tempeln, sondern auf dem Land und in den Dörfern ihrer Göttin dienen sollte.
Nach ihrer Lehre und schließlich auch der Weihe zur Peraine-Geweihten begann für Ayne ein bescheidenes und aufopferungsvolles Leben als ländliche Heilerin und Priesterin. Sie zog durch die Dörfer und Siedlungen der Region und half den Menschen dort, wo es nötig war. Sie war zufrieden mit ihrem Leben und genoss die Freundschaft, mit der sie üblicherweise emfangen wurde und hätte ewig auf diese Weise ihren Dienst leisten wollen, doch eines Tages…

Seit ihrer Kindheit hatte Ayne immer wieder den selben Alptraum: “Du fühlst dich gut. Deine Hände heilen, deine Worte spenden Trost. Die, die zu dir kommen, können gesund wieder gehen. Doch du kannst sie nicht alle heilen. Es werden immer mehr. Du schaust auf und siehst wie ganze Scharen zu dir kommen. Das Leid ist unermäßlich. Dann siehst du es: Das Zeichen. Es schwebt an dir vorbei, einem rot leuchtenden Licht folgend führt es dich, durch all die Leidenden hindurch zu etwas finsterem, etwas unbeschreiblichen. Legionen Leidender gehen von ihm aus. Sie drohen dich zu erdrücken. Du weißt, dass du es aufhalten must. Du weißt, dass du ein Opfer zu erbringen hast Dann wachst du auf. Außer Atem kannst du dich noch an Bruchstücke des Alptraumes erinnern, doch an das Zeichen nicht. Du kennst es, glaubst du, aber du kannst dich nicht erinnern, kannst es nicht beschreiben. Doch du weißt, du wirst es erkennen, wenn du es jemals sehen wirst.”

… kam der Händler Harad mit Begleitung in Aynes Dorf Gerstenspart. Bei ihm war auch ein Magier. Als dieser beiläufig Ayne sein Magiersiegel zeigte, bekam Ayne einen Schlag. Das war das Zeichen, das sie seit ihrer Kindheit immer wieder in ihren Träumen gesehen hatte! Sie erkannte es sofort. Noch etwas konfus brachte Ayne die verletzten Reisenden in den Peraine-Schrein und nachdem sie sie versorgt hatte, wollte sie den Magier Ramon Yuan darauf ansprechen. Doch bevor das geschah, brach schon die Hölle über Aynes heile Welt ein: Ihr Dorf wurde von Horden von Skeletten angegriffen und sie musste mit ansehen, wie viel zu viele starben, ohne dass sie etwas dagegen hätte tun können, auch ihre Familie. Wie in ihren Träumen. Korobar, ein finsterer Schwarzmagier führte die Untoten an. Doch ihr gelang es Dank der Hilfe einer anderen Reisenden, die sich Nadja nannte, mit der Gruppe und einigen wenigen Überlebenden zu fliehen. Um die kleine Susi kümmerte sich Ayne die ganze Zeit über, bis sie im Nachbardorf ankam, wo auch Jeralde ihren Dienst tat. Ayne berichtete ihr von den Ereignissen und ihren Visionen, sowie dem Zeichen, und ihre Lehrmeisterin riet ihr dieser göttlichen Vision nachzugehen. So beschloss Ayne, jetzt ohne Heimat und Familie, die Helden zu begleiten, um ihren Visionen nachzugehen. Später gelang es ihnen sogar Korobar dingfest zu machen und der Praioskirche zu übergeben. Doch ihren Visionen geht sie immer noch nach…

groups/dsa_e/ayne.txt · Zuletzt geändert: 2006/10/03 20:47 (Externe Bearbeitung)