Boltrik Landwehr
Das zu Hause von Boltrik in dem er aufwuchs
Hintergrund
Der gute alte Boltrik ist ein kleiner, flinker Kundschafter, der in seinen ersten 23 Götterläufen eher selten eine Stadt von innen gesehen hat. Da sich sein Vater um einen großen Waldabschnitt vor Gareth (im Reichsforst) kümmern musste und er in der Stadt als Einsiedler galt, wuchs auch Boltrik in der Natur, weit ab der Zivilisation, auf. So mied er anfangs Gassen in der Stadt und wenn Patroullien vorbeikamen, zog er sich zurück. So bestand der zwischenmenschliche Kontakt zu Fremden nur mit fahrenden Händlern oder dem gemeinen Landvolk auf den Gehöften. Das hatte zur Folge, dass Boltrik sich zu einem perfekten Waldläufer, Jäger und Meisterschütze entwickelte.
Der Beginn seines 26 Götterlaufs sollte sein Leben allerdings verändern.
Als er wieder einmal zur Jagd ging, um das Abendessen zu schießen, bekam er den Mord an dem Adligen Smilte Tronsedotter der in Gareth ein angesehender Spezialitätenhändler war, mit. Der Gardehauptmann, der ihn umbrachte, bemerkte Boltrik und befahl seinen Untergebenen, ihn als Schuldigen in die Stadt zu bringen.
Nachdem er trotz Protesten aller, die ihn kannten in der Burg festsaß, wurde seine Abneigung gegenüber der Stadtbevölkerung und dem Rechtssystem geschürt. Als sein engster Freund der ehrenwerte Nirhtak Gibul, seines Zeichens angesehender Privatlehrer, den Boltrik vor einem Ork mitten im Wald rettete, von seiner Inhaftierung erfuhr, machte Nirthak seinen Einfluss geltend und verhalf ihm so wieder zur Freiheit.
Nach diesem einschneidenen Erlebnis verabscheute Boltrik die Städte noch mehr und zog quer durchs Land. Er verbrachte seine Zeit immer im Freien. So eignete er sich hervorragende Kenntnisse über das Leben in Sümpfen, Gebirgen und den Wäldern an. Da Boltrik ein Leben in der Wildnis dem Stadleben bevorzugte, pflegte er Kontakt mit den Wald-, Sumpf- und Bergvölkern und -tieren und konnte so manche Konflikte zwischen den Stadtschergen und den Naturvölkern schlichten und wurde so desöfteren als Kundschafter und Vermittler gerufen. Auch so mancher Bogenschütze oder Wildhüter kam zu ihm, um sich im Umgang mit dem Kurzbogen zu professionieren.
So vergingen 8 weitere Jahre, in denen er sich einen großen Namen als Waldläufer, Kunschafter und Meisterschütze verdiente. So war es kein Wunder, das die ehrenwerte Frau Jasinai Marnion von Perricum und mit ihr die ehrenwerten Herrschaften:
auf ihn als Wegführer zukamen und ihn baten, sie durch die gefährlichen Lande zu führen. Und so sind sie auf Reisen im Jahr des Feuers
**Ein Einschneidendes Erlebnis**
Nachdem Boltrik mit den, inzwischen im ganzen Land bekannten Freunden auf der Burg Rabenmund an der Grenze zu den Schwarzen Landen zwischen der Trollpforte und Wehrheim gegen die feindliche Belagerung kämpfte, wurde ihm ein nächtlicher Spaziergang zu einem feindlichen Onager zum Verhängnis. Als er von einem feindlichen Magier gebannt wurde und einige Fallen aufstellen wollte, geriet er zu weit in den Wald hinein, wo er sein purpurenes Wunder erlebte. Seit dem ward er nicht mehr gesehen und gilt als verschollen.
Seine Familie
Sein Vater Artep Edhu Landwehr wuchs als Findelkind bei der Elfin Larindel Sonnenschön und ihrer Sippe im östlichem Gebiet Andergasts auf. Mit Beginn seiner Mündigkeit musste er allerdings „seine“ Famiele verlassen und arbeitete so als Wildhüter und Förster. Im Jahre 977BF lernte er die 11 Götterläufe alte Ajnos Tleba, ein sehr attraktives, doch leider taubes Mädchen kennen und half ihr sich zurechtzufinden in der Welt der Hörenden. Da sie in der Stadt gemieden wurde, blieb sie bei ihm und verliebte sich in ihn, da er immer zu ihr hielt und sich um sie sorgte. Als sie dann 993BF ihren Sohn Boltrik bekammen, wurde in dem Dorf indem sie wohnten eine reine Hetze gegen Ajnos und ihren Sohn veranstaltet. Friede schlich sich ins Dorf erst ein als Ajnos als Hexe verbrannt wurde und Boltrik mit seinem Vater verstoßen wurden war. Artep zog mit Boltrik ins Garether Land und wollte mit keiner Art von Zivilisation mehr zu tun haben. Auch als Boltrik heranwuchs, zog es Artep nicht in die Nähe der Stadt, sondern mehr zu den ihm eher vertrauten Elfen. So erteilte er Boltrik alle Lektionen, die man zum Überleben in der Wildnis brauchte. Als dieser dann selbst für sich sorgen konnte, zog sich Artep endgültig zu seiner Ziehmutter Larindel Sonnenschön in den Elfenwald zurück.
Seine Freunde
- Answin Fredor von Punin (Hellsichtmagier und engerer Vertrauter, den Boltrik während des Jahr des Feuers kennenlernte)



