Bis unter die Knochen
Unsere Helden erfahren in Gareth von der Fertigstellung der Gruft des ehemaligen Reichsregenten Prinz Brin von Gareth in dem Tal der Kaiser in Eslamsgrund. Auf den Weg von Gareth nach Eslamsgrund geraten die Helden in einen Herbststurm und können gerade noch rechtzeitig in der Burg Aulebein Unterschlupf suchen. Innerhalb der Mauern der alten, teilweise verfallenen Burg ist ein Gasthaus am Bergfried angeschlossen, wo sie von der Burgherrin Brechtgelde und der Wirtin Arla Wertlinger empfangen werden. Auch einige Söldner, darunter auch Orks, und eine einäugige Abenteuerin sind Gäste. Boltrik hört ein unheimliches Heulen und geht dem nach, Cordovan versucht beim Würfeln sein Glück zu machen und zwei Söldnerin spielen um eine Nacht mit Answin. Das Heulen kommt aus dem Wehrturm, und nach einigen Nachfragen hört Boltrik, dass dort jemand in den Turm eingesperrt wurde und man ihn verhungern ließ. Er hört auch von Hungeraufständen in Gareth und ein Gezücht, das angeblich Geweihte auffrisst und Tempel zerstört. Zu späteren Stunde kommt ein Wagengespann mit mehren Reitern schnell in die Burg eingefahren. Ludalf von Wertlingen, Marschall von Greifenfurt führt die Schar an, auf dem Wagen ist ein schwarzer Sarg mit den Wappen des Kaiserhauses. Der Sarg in dem die Leiche Brins liegt wird im Bergfried verschanzt, Zoltan und Wulgard machen eine Totenwache. Ludalf fängt Streit mit den Orks an, Cordovan und Connar versuchen zu vermitteln, Arla Wertlinger ruft im Namen Travia zur Wahrung des Gastfriedens auf, an den sich Ludalf und die Orks zähneknirschend halten. Im Bergfried streitet sich der Hüter des Raben Utharion mit einen südländischen Borongeweithen. Dieser fordert Brin nach al´anfanischen Ritus zu bestatten, weil seine Mutter eine Al´Anfanerin ist. Doch der Boroni verweigert seine Zustimmung da die al´anfanische Lehre Häresie (göttliche Irrlehre) ist und hier verboten ist. Der al´anfanische Borongeweihte zieht sich erst mal wieder zurück. Eine kurze Aufruhr entsteht, als ein Junge vom Dorfe Aulebein herkommt. Auf dem Boronanger wurden zwei geköpfte Raben gefunden und ein blutbesuldelter Schädel. Die Borongeweihten gehen in Begleitung der Helden den Anger noch begutachten und es sieht aus, als wurde der Boronanger entweiht, Connar bestiehlt in der Nähe die einäugige Abenteurin und nimmt ihr den Kronreif Brins ab. Als der Kronreif zurückgebracht wird, marschieren Untote, Skelette, Leichnamene, verweste Ratten, untote Aaskäfer auf das Schloß zu. Die Söldner bemannen die Mauern, der Golgarit Eberwolf von Aschenfelfs bekämpfe die Untoten mit seinen Rabenschnabel, die Untoten werfen mit Steinen. Trotz der Bemühung der Helden marschieren die Untoten weiter, sie bilden sogar provisorische Katapulte, Boltrik und Connar schlagen vor, sich im Bergfried zurückzuziehen. Im obersten Stock hören sie noch immer das Heulen. Als sie oben sind, steckt im Leichnam eines angeketteten Mannes ein Banner. Sie zerschlagen das Banner, der Paktierer Galwin versucht die Helden nieder zu strecken, wird aber knapp besiegt. Im letzen Atemzug sagt er, der untote Drache, der Verweser von Warunk nimmt sich der Sache persöhnlich an… Rhazzazor kommt und den Helden bleibt nicht viel Zeit. Nach langem Zögern beschließen sie Brins Leichnam auszutauschen und Brin zu verstecken. Die beiden Boronis arbeiten ausnahmsweise zusammen, um den Leichnam entsprechend zu präparieren. Die Helden bewachen Brin, doch der Drache ist zu stark, ein Wink von seiner Klaue und sie werden bewustlos geschlagen. Unter Schmerzen nimmt er den Sarg an sich und sagt „Brin sei mein König der Untoten“. Emer und die Panthergarde kommen als Entsatz, doch da ist der Drache schon längst weg. Als Dank dafür, dass sie die Leiche Brins mit ihren Leben verteidigt haben, bekommen sie eine Leibesrente von 100 Dukaten jährlich und werden zum Ehrenritter geschlagen.


