Hagen von Tronje
Der junge Hagen wurde schon sehr früh mit 12 Jahren in die Obhut der Familie von Schwammbach gegeben, da er sich für sein Alter bereits als sehr tüchtig erwiesen hatte. Sein Vater, Tremal von Tronje, arrangierte daher eine Knappschaft, da er vor kurzer Zeit erst selber den jüngsten Sohn der Familie von Schwammbach zum Ritter geschlagen hatte und er somit auf ein entgegenkommen hoffte, was auch klappte. Also wurde Hagen der Knappe von Gernot von Schwammmbach, einen jungen Ritter und jüngsten Sohn des Barons Voltan von Schwammbach, und ehemaliger Knappe seines Vaters. Dieser lehrte ihn die Aufgaben eines Knappens und brachte ihm die Grundzüge des Schwertkampfes bei. Hagen war ein sehr talentierter Schüler, aber Gernot hielt ihn oft zurück, was dazu führte das Hagen etwas unterfordert und übermütig wurde. Im Alter von 14 Jahren reiste Hagen mit seinem Herren Gernot und einer Gruppe Abenteurer die ihn begleiteten nach Weiden, da Gernot sich einen Namen machen und Ruhm für seine Familie einfahren wollte, und weil der alte Baron ihn dazu drängte Schwammbach vorrübergehend zu verlassen, da der neue Leibmagus Gernots, Ramon Yuan, den hiesigen Bauern unheimlich war. Dabei gerieten sie in die Ereignisse der Dragenfeldkatastrophe und im Ernstfall erwies sich Hagen bereits als ordentlicher Kämpfer. Doch Gernot kam im Kampf gegen Korobar, dem Schrecken der Tobimora und seinen Schergen ums Leben, was Hagen mit ansehen musste. Zudem verwandelte das Ritual, das ein gewisser Hamid ben Seyshaban in Dragenfeld durchführte, die Gegend in eine Wüste und ließ die Helden und Hagen körperlich altern. Hagen sieht nun aus wie ein 18 bis 20 jähriger, hat aber immer noch die gleichen Gesichtszüge. Nachdem er mit Gernots Gefährten das Ritual stoppen konnte und aus der Wüste entkam führte er den Leichnam Gernots nach Schwammbach zurück. Weil die Helden beschlossen den Meister einer Gernots Gefährten Sumudans aufzuhalten, Meister Sumuhir, der etwas mit Borbarad und somit mit Dragenfeld und dem Tod Gernots zu tun haben schien, verpassten sie die Beerdigung Gernots. Sumuhir war allerdings bereits verschwunden und der Baron von Schwammbach sehr erzürnt über die Abwesenheit Hagens, also sollte Darian von Schwammbach, Gernots Bruder, die Knappschaft Hagens übernehmen und ihn wieder etwas Disziplin beibringen. Dieser musste jedoch schnell feststellen das Hagen mittlerweile Gernot und auch ihn in Sachen Kampfkunst überflügelt hatte und konnte ihn daher nichts mehr beibringen, was aber zumindest Gernot als guten Lehrer dastehen ließ. Ausserdem erinnerte Hagen mit seiner Art und seinem Kampfstil den Baron sehr an Gernot und deshalb, und als Strafe für die Abwesenheit bei Gernots Beerdigung, entließ der Baron Gernot aus seiner Knappschaft und schickte ihn fort. So schloss er sich Gernots ehemaligen Gefährten an und geht den Schrecken Borbarads nach. Ob er jemals den Segen der Familie Schwammbach zurückerlangen wird und seine Knappschaft vollenden kann wird sich noch zeigen…


