Jasinai Marnion von Perricum
Hintergrund
Jasinai Marnion ist die einzige Tochter eines Perricumer Heilers und einer Hexe. Sie ging, nachdem man ihre magische Begabung entdeckt hatte zur Schule der Austreibung in Perricum, obwohl ihre Mutter sie ebenfalls hätte ausbilden können. Sie wollte, wie ihr Vater den Menschen helfen, was gerade in diesen Zeiten bitter von Nöten war. Ihr Vater unterstützte ihre Entscheidung und halt ihr an der Akademie Fuß zu fassen. Durch seinen guten Ruf als Heiler und da er der Akademie schon öfters geholfen hatte, war er für den Akademieleiter Olorand von Gareth-Rothenfels kein Unbekannter. Während ihrer Ausbildung war Perricum oft Ziel von Angriffen aus den schwarzen Landen, es wurden Dämonenarchen vor Perricum gesichtet und viele Opfer wurden ins Kloster der Noioniten gebracht, das direkt neben der Akademie liegt. Diese wurde von den Angriffen auch keineswegs verschont, und so mussten die Eleven der höheren Jahrgängen öfters im Kloster aushelfen. Hier erlebte Jasinai hautnah, was das Dämonenpack im Osten anrichten konnte. Diese Zeit prägte sie sehr. Sie versucht seitdem den Menschen zu helfen, und würde fast alles dafür tun, die Heptarchen zu beseitigen. Aus dieser Zeit stammen auch die Alpträume, die sie fast jede Nacht aus dem Schlaf schrecken lassen und ebenfalls die Angewohnheit jeden Morgen und jeden Abend zu Hesinde zu beten. Nach langen entbehrungsreichen Jahren in der Schule der Austreibung bestand sie ihre Abschlussprüfung und durfte sich von da an Adepta minor nennen. Heute steht ihr die Anrede „Wohlgelehrte Dame“ zu.
Entwicklung
Jasinai verschlug es erst nach Punin um dort direkt weiter zu forschen. Von dort aus kam sie durch einen glücklichen Zufall nach Drakonia, wo sie allerdings bei dem Versuch einen daimoniden Golem (oder so) auszutreiben einige Dämonen beschwor, und durch diesen tragischen Unfall den Zauber verdrängte. Durch ein mühsames Studium auf Drakonia konnte sie ihn wieder erlernen… Danach reiste sie zurückj nach Punin und weiter mit ihren neuen Gefährten nach Gareth zum Reichskongress. In Punin lernte sie noch einen sehr interessierten Magier kennen, der ebenfalls nach Gareth reiste. Von Gareth verschlug es Jasinai nach Festum, wohin sie Yppolita von Gareth begleitete. Diese wurde dorthin ins Exil geschickt, da sie versucht hat ihre Schwester, Rohaja, zu ermorden. Nach einem beschwerlichen Weg voller Irrungen und Wirrungen nach Festum kamen sie dort im Haus von Herrm Lamertin für einige Wochen unter. Von da ging es ins weiden´sche, immer noch auf der Spur nach dem Phänomen mit dem verschwundenen Zauber. In der Festumer Magier-Akademie hatte sie nämlich einen Hinweis gefunden. Allerdings in Waldstein, in Weiden fand man nur einen Vampir… Von Weiden ging es zurück nach Gareth und weiter nach Punin. Unterwegs dahin fand sich Jasinai mit ihren inzwischen ziemlich gut befreundeten Gefährten in einer Burg wieder, die von Untoten angegriffen wurde. In der Burg ruhte diese Nacht nämlich auch der Leichnam Brins. Für die Verteidigung des Leichnams wurde ihr der Ritterschlag zum „Ritter des Reiches versprochen, den sie auf dem Frühjahrsturnier erhalten sollte. Nach einem kurzen Intermezzo mit ein paar Drachen an der tobrischen Grenze fand sich Jasinai dann auch recht schnell bei diesem Turnier wieder, das in einem großen Fiasko endete. Nun im Dienste des Neuen Reiches machte sie sich auf den Weg in die Schwarze Sichel um das Verschwinden der Greifen zu erkunden, fand sich in der Schlacht von Wehrheim und in der von Gareth wieder, sah wie man Galotta erledigte und Rhazzazzor Emer entführte. Kaum war das überstanden, musste sie sich in die Politik einmischen, einen Mord aufklären und fand sich auf einem erneuten Reichskongress wieder, auf dem in ihren Augen das Ende des Reiches besiegelt wurde. Danach mischte sie sich in einen, in ihren Augen völlig unnötigen Krieg ein („Als haben wir nicht schon genug Probleme“). Danach ging sie erneut nach Punin, wo sie dummerweise bei einem kleinen BANNBALADIN einen Khar-Turagh-Arfai beschwor, bevor sie tot umfiel um in Borons Hallen einen erneuten Dienst für das Reich zu tun… Auch danach war Jasinais Leben von Schlachten erfuellt, sehr zu ihrem Verdruss. Sie stand bei den Schlachten um die Ogermauer, Burg Rabenmund, das Boronheiligtum … und schlussendlich sogar bei der Schlacht der drei Kaiser. Diese ueberlebte sie neben Connar, waehrend leider Lares, Connar und Wulfgard fielen und Answin als verschollen gelten muss. Danach begab sie sich nach Donnerbach um ein Zweitstudium in den magischen Heilkuensten zu absolvieren.
Aussehen
Jasinai ist eine aufgeweckte, wenn auch etwas introvertierte junge Dame Mitte 20. Sie hat lange dunkelrote Haare, unter denen ihre grünen Augen manchmal neugierig zu funkeln scheinen. Ihre Kleidung weist sie schon direkt als Maga aus, trägt sie meist ihre graue Reiserobe und dazu einen Magierstab, der bis zu ihrer Schulter reicht und in einer Drehung und einem eingeschnitzten Knoten endet.


