Lares Zandor von Gareth
Lares Zandor ist der Erstgeborene von Baron Gerion Zandor und Baronin Fiana Zandor. Er wurde bereits in frühester Kindheit von seinen Eltern (ganz besonders von seinem Vater Gerion Zandor) darauf getrimmt eines Tages der Baron Zandor zu werden. Doch seine Mutter hatte, als Lares gerade erst 8 Jahre alt war eine Vorahnung, von der sie wusste, sie würde ihrem Ehegatten nicht gefallen. Also suchte sie still und heimlich mit dem jungen Lares die Akademie der magischen Rüstung zu Gareth auf, um ihren Sohn auf die möglichen Anzeichen einer magischen Begabung zu testen. Und in der Tat wurde ihre Vorahnung bestätigt. Doch mit dieser Erkenntnis wurde ihr auch klar, dass der zur Zeit alleinige Erbe niemals die Rolle übernehmen wird, die sein Vater für ihn vorgesehen hat. Tage vergingen in denen sich Gerion und Fiana ununterbrochen wegen dieser heiklen Tatsachen gestritten haben, doch schließlich fällten sie eine Entscheidung, die Lares' Werdegang entschiedend veränderte. Er wurde Eleve an der Akademie der magischen Rüstung zu Gareth. An der Akademie fühlte sich Lares immer etwas unwohl. Er war sich nie ganz sicher, ob es wirklich seine Bestimmung war einmal ein mächtiger Magier zu werden. Dennoch arbeitete er hart daran ein würdiger Absolvent zu werden. Da er die Begeisterung der anderen Eleven für die Magie nicht so recht teilte, fragte er sich mehr und mehr, weshalb gerade er diese Gabe geschenkt bekommen hat und vor allem auch, weshalb er gerade diese Akademie als seinen Ausbildungsplatz betrachten kann, die sich vornehmlich mit der Kunst der Contra Magica, der Antimagie beschäftigten. So kam es, dass er dies alles im Laufe der Jahre der Ausbildung immer mehr als göttliche Fügung auffasste. Doch welche Gottheit mag ein Interesse an ihm haben, wo es doch wesentlich reichere Adelsfamilien gibt? Die Göttin Hesinde? Schließlich wird das Wissen, das er hier vermittelt bekommt und die Magie ihr zugeschrieben. Aber wieso dann gerade er, wo er doch mehr und mehr eine Abneigung gegen die Magie entwickelt? Oder vielleicht der Gott Praios? Aber weshalb wurde er dann mit der Magie gesegnet? Ihn quälten diese Fragen zunehmendst, sodass er sich schließlich einredete, dass es ein Test ist, den der Gott Praios ihn unterzieht. Es ging sogar soweit, dass Lares sich von seinen Mitstudiosi distanzierte und immer mehr die Gesellschaft der Praiosgeweihtenschaft suchte und ihre Vorsätze zu seinen Vorsätzen machte. Sicher konnte er seine Magie nicht einfach ablegen. Das konnte einfach nicht die Bestimmung sein, die Praios für ihn vorgesehen hat. Dennoch verzichtete Lares zunehmend auf die Magie, schwor sich sie nur dazu zu verwenden um sich zu verteidigen und die zu bestrafen, die ihre magische Begabung zu gotteslästerlichen Zwecken einsetzen, was ihm einen hohen Status in der Praiosgeweihtenschaft einbrachte. In seinem 23. Lebensjahr absolvierte der nun Erwachsene Lares Zandor schließlich die Akademie. Seine Eltern hatten in der Zwischenzeit einen weiteren Sohn bekommen, Gerion II. Da Lares wußte, daß es eh keinen Sinn machte zu versuchen der Erbe der Baronie zu werden, entschied er in seinem weiterem Leben für Recht und Ordnung und natürlich zum Lob des Gottes Praios zu sorgen.
Vielleicht wird ihn ja eines Tages der Sinn seiner Berufung in einer großen Queste bewusst werden …………..
Im Laufe des Jahres des Feuers wurde er zu einem der Helden von Gareth und zum Ritter geschlagen. Später trat er gar der Praiosgeweihtenschaft bei. Er starb im Kampf gegen Rhazzazor. In seinen letzten Augenblicken schien ihm seine Aufgabe bewusst geworden zu sein.


