Nebenplots in der Borbarad-Kampagne
Al´Anfaner Intrigen
Ramon Yuan genoss dank Goldo Paligan eine Ausbildung zum Magier. Doch dann versuchte er mit Hilfe des Magus Alondro Doloritez
den ersten Leibmagier Goldo Paligans Leibmagus Giovaro Ghorinez zu vergiften, damit er seinen Platz einnehmen könne. Aber Goldo Paligan erwischte Ramon aus unerfindlichen Gründen inflagranti. Unglaublicherweise fiel Goldo Paligans Strafe aber sehr mild aus: Er schickte Ramon aus, um die diplomatischen Beziehungen zwischen Al´Anfa und Tobrien zu verbessern, oder anders, er verbann Ramon. Jetzt ist Ramon seinen Platz als zweiter Leibmagus los, und er wird das Gefühl nicht los Alondro Doloritez könnte etwas damit zu tun haben, denn dieser hat jetzt den Rang des zweiten Leibmagus´ inne. Ramon hingegen muss den einfachen Ritter aus Tobrien, Gernot von Schwammbach, bei seinen Reisen begleiten.
Brief von Goldo Paligan:
Hochverehrter Adeptus Minor Ramon Yuan,
Ich freue mich Euch mitteilen zu dürfen, daß Ihr eine besondere Aufgabe erhaltet, die von außerordentlicher Wichtigkeit für mich und das gesamte Haus Paligan ist. Wie Ihr höchstwahrscheinlich bereits wißt, sind unsere Beziehungen zum Tobrischen Adel nicht die gepflegtesten. Darum, und natürlich aus dem Grund, daß Eure Taten und Fähigkeiten für Euch sprechen, entsende ich, Goldo Paligan, Euch zu Praios Antlitz des nächsten Tages nach Tobrien um dort als Leibmagus des Barons Schwammbach zu dienen. Ihr werdet selbstverständlich die Euch angemessene Belohnung für diese wichtigen Aufgaben erhalten.
Möge Boron mit Euch sein.
Goldo Paligan
Gernot starb jedoch, obwohl Ramon als sein Leibmagier für seine Sicherheit zuständig war, und Ramon kann sich schon denken, dass das noch unangenehme Folgen für ihn haben kann…
Aynes Visionen
Seit ihrer Kindheit hatte Ayne Wiesenhof immer wieder denselben Alptraum: “Du fühlst dich gut. Deine Hände heilen, deine Worte spenden Trost. Die, die zu dir kommen, können gesund wieder gehen. Doch du kannst sie nicht alle heilen. Es werden immer mehr. Du schaust auf und siehst wie ganze Scharen zu dir kommen. Das Leid ist unermäßlich. Dann siehst du es: Das Zeichen. Es schwebt an dir vorbei, einem rot leuchtenden Licht folgend führt es dich, durch all die Leidenden hindurch zu etwas finsterem, etwas unbeschreiblichen. Legionen Leidender gehen von ihm aus. Sie drohen dich zu erdrücken. Du weißt, dass du es aufhalten must. Du weißt, dass du ein Opfer zu erbringen hast. Dann wachst du auf. Außer Atem kannst du dich noch an Bruchstücke des Alptraumes erinnern, doch an das Zeichen nicht. Du kennst es, glaubst du, aber du kannst dich nicht erinnern, kannst es nicht beschreiben. Doch du weißt, du wirst es erkennen, wenn du es jemals sehen wirst.”
Dann kam der Händler Harad mit Begleitung in Aynes Dorf Gerstenspart. Bei ihm war auch ein Magier. Als dieser beiläufig Ayne sein Magiersiegel zeigte, bekam Ayne einen Schlag. Das war das Zeichen, das sie seit ihrer Kindheit immer wieder in ihren Träumen gesehen hatte! Sie erkannte es sofort. Noch etwas konfus brachte Ayne die verletzten Reisenden in den Peraine-Schrein und nachdem sie sie versorgt hatte, wollte sie den Magier Ramon Yuan darauf ansprechen. Doch bevor das geschah, brach schon die Hölle über Aynes heile Welt ein: Ihr Dorf wurde von Horden von Skeletten angegriffen und sie musste mit ansehen, wie viel, zu viele starben, ohne dass sie etwas dagegen hätte tun können, auch ihre Familie. Wie in ihren Träumen. Korobar, ein finsterer Schwarzmagier führte die Untoten an. Doch ihr gelang es Dank der Hilfe einer anderen Reisenden, die sich Nadja nannte, mit der Gruppe und einigen wenigen Überlebenden zu fliehen. Um die kleine Susi kümmerte sich Ayne die ganze Zeit über, bis sie im Nachbardorf ankam, wo auch Jeralde ihren Dienst tat. Ayne berichtete ihr von den Ereignissen und ihren Visionen, sowie dem Zeichen, und ihre Lehrmeisterin riet ihr dieser göttlichen Vision nachzugehen. So beschloss Ayne, jetzt ohne Heimat und Familie, die Helden zu begleiten, um ihren Visionen nachzugehen. Später gelang es ihnen sogar Korobar dingfest zu machen und der Praioskirche zu übergeben und später ihn bei Dragenfels zu töten. Doch ihren Visionen geht sie immer noch nach…
Der Kelch des Feuers
Die Helden erfuhren nach ihrer ersten Begegnung mit Korobar von Nadja, dass dieser wahrscheinlich auf der Suche nach etwas ist und deshalb all die Gräber der Tobimora aushebt. Sie berichtete von einer jungen Rondra-Geweihten namens Ayla von Schattengrund, die wohl etwas in einem Grab in Tobrien versteckt haben soll. Nadja lenkte Korobar ab und gab den Helden ein Dokument, das dem, der es besitzt, mit Erlaubnis Nazirs, des Rabens von Punin, gestattete ein Grab zu öffnen und es für „besondere“ Zwecke zu nutzen. Als die Helden das Grab in einer alten Ruine in der Nähe Gerstensparts entdeckten, tauchten auch schon Korobar und seine Untoten auf. Auch Nadja und die zur Hilfe eilenden Bannstrahler konnten nicht viel ausrichten und Korobar drohte im Kampf zu obsiegen. Doch dann gelang es Ayne von Schwammbach mit dem im Grab gefundenen Kelch des Feuers die Untoten zu vernichten. Dabei fühlte sie sich der Göttlichkeit sehr Nahe und die karmalen Energien des Nayrakis durch sich strömen. Korobar konnte unschädlich gemacht werden und Praiodan von Güldenglanz nahm den Kelch an sich. Nadja meinte noch zu den Helden, dass er dort ganz in Sicherheit, aber nicht außerhalb ihres Sichtfeldes wäre. Was es mit dem Kelch genau auf sich hat, wissen die Helden aber noch nicht…
Der mysteriöse Pilz
Nach Jahren der Ausbildung schickte Luzelin von Blautann ihre Schülerin Tyria Fidian auf nach Tobrien, um für sie einen seltenen Pilz zu suchen und gab ihr ein Holzamulett in dessen Form, damit sie ihn dereinst erkennen möge. Nach einem Tipp des Händlers Harad Huisdorn fand Tyria schließlich den Pilz an einer Felsspalte am Sichelstieg. Dumm nur, dass dort eine ganze Goblinbande ihr Lager aufgeschlagen hatte. Wie die Helden mit den Goblins fertig wurden, kann hier (ganz unten) nachgelesen werden. Auf den Weg nach Weiden, zum Blautann, stellte sich Tyria allerdings die Hexe Achaz saba Arataz entgegen, eine alte Rivalin Luzelins, und forderte den Pilz. Es entbrannte ein Kampf und als Tyria wieder aus dem Koma erwachte, erzählten ihr ihre Gefährten, dass Achaz den Pilz geraubt hatte. Mit dieser schlechten Nachricht begab sie sich zu Luzelin. Luzelin war nicht erfreut, meinte aber, das Tyria sicher ihr bestes gegeben habe, und sie so auch ihre Aufgabe beendet habe. Damit war Tyrias Ausbildung bei Luzelin beendet. Sie konnte jetzt tun, was sie wolle, aber alte Niederlagen nagen doch am Ego…
Gernots Auszug
Nachdem der Magier Ramon Yuan nach Schwammbach abgestellt wurde, musste sich Ritter Gernot von Schwammbach um ihn kümmern. Als es dann desöfteren zu Räuberüberfällen und einigen durch Druiden verursachten magischen Phänomenen kam, bekam die Bevölkerung Drudenfuss´ Angst. Sie beschuldigten Ramon der Schwarzmagier Korobar zu sein und liefen regelmäßig zur Aufruhr auf. Dabei vernachlässigten sie natürlich ihre Feldarbeit. Diese Zustände waren für Voltan von Schwammbach, Gernots Vater, untragbar. Da er jedoch den Magier nicht ohne weiteres fortschicken konnte, denn er war auf Geheiß des Granden von Al´Anfa Goldo Paligan hier, entschied er, dass Gernot die Baronie Schwammbach verlassen musste. Der Leibmagus Ramon Yuan sollte ihn dabei begleiten. Gernot entschied sich zunächst nach Weiden zu reisen, um einige Heldentaten zu begehen und Ruhm und Ehre für seine Familie einzufahren, damit er eines Tages willkommen zurückkommen könne.
Doch Gernot starb auf einer Queste und als die Helden seinen Leichnam auf Anraten der Inquisition zu Dragenfeld nach Schwammbach zurückführten, war Baron Schwammbach, Gernots Vater, sehr zornig über das Versagen seines Leibmugus' Ramon und entließ ihn aus seinen Diensten und setzte Zugleich einen Brief auf der Goldo Paligan über das Geschehene in Kenntnis setzen sollte. Als die Helden dann auch noch den Spuren Meister Sumuhirs nachgingen, der nach Sumudans Aussage sich dunklen Mächten angeschlossen hat, und dadurch das Begräbnis Gernots verpassten, war auch Gernots Bruder sehr wütend auf Hagen und nach ihn an Stelle Gernots in Knappschaft. Doch Gernots Bruder musste feststellen, dass Hagen mittlerweile ein besserer Kämpfer als Gernot oder er selbst geworden war und war sehr erstaunt, was zumindest Gernot in ein etwas besseres Licht rückte. Dennoch wurde auch Hagen aus dem Dienste und der Knappschaft der Familie Schwammbach entlassen. Er erinnerte mit seiner Art und seinem Kampfstil den Baron zu sehr an Gernot und der Baron war noch immer sehr wütend und wollte ihn somit auch etwas strafen. Also bat er die Helden alsbald Schwammbach zu verlassen. Ob Hagen jedoch jemals den Segen der Familie Schwammbach zurückerlangen und seine Knappschaft beenden kann wird sich erst noch zeigen…
Korobars Rache (abgeschlossen)
Korobar, der Schrecken der Tobimora, ein finsterer Nekromant, plünderte, brandschatzte und entweihte einige Zeit lang Dörfer und Boronsanger in der Tobimora. Bei einem dieser Überfälle vernichtete er das Dorf von Ayne Wiesenhof und begegnete erstmal den Helden, die er aber nicht sonderlich beachtete. Die Helden konnten mit Hilfe Nadjas entkommen. Schließlich konnten die Helden Korobar mit einigen Bannstrahlern (nur Griffon Luterus und Praiodan Güldenglanz überlebten), Nadjas und dem Kelch des Feuers besiegen. Er wurde ANATHEMA´t und bekam flüssigen Bannstaub verpasst und Praiodan brachte ihn nach Ysilia. Doch im letzten Wortgefecht mit Ramon Yuan schwor Korobar furchtbare Rache. Die bekam er dann auch als er, offenbar aus der Gefangenschat entkommen, wieder auftauchte in der Nähe Dragenfelds` die Helden angriff und Gernot von Schwammbach starb. Doch in Dragenfels konnten die Helden Korobar schließlich töten.
Schicksalslektionen
Nachdem immer wieder Menschen in den Wald des alten Druiden Meister Sumuhirs eindrangen, schickte er seinen Schüler Sumodan Kormin aus, um Unruhe in Drudenfuss zu schüren. Er bekam den Wald einst als Gegenleistung vom Baron Voltan Schwammbach, da er seinem Sohn Gernot von Schwammbach ein großes Schicksal prophezeite. Als die Helden Sumuhir zur Rede stellten, schickte er Sumudan aus, um Gernot zu begleiten und für die alten Druiden zu erkunden, wie das Schicksal funktioniert, da ihm dies selbst nie gelang, und damit diese ihren Nutzen daraus ziehen können. So begleitet Sumudan Gernot und seine Freunde und beobachtet, damit er dereinst die Wege des Schicksals begreifen mag. Doch auf einen dieser Reisen starb Gernot und stellt Sumudan somit nur vor noch mehr Fragen. Waren die Prophezeihungen seines Meisters etwa falsch? So kehrte Sumudan also zu seinem Meister zurück und berichtete ihm vom Tod Gernots und dem Rubinauge Ramons, was Sumuhir dazu brachte über die Botschaft einer Botin Borbarads nachzudenken, die ihn vor einigen Wochen erreichte. Nach einer Weile forderte er seinen Schüler dazu auf ihm und dem Willen und Schicksalsgestalter Borbarad zu folgen, doch Sumudan fühlte sich betrogen und lehnte ab. Als Sumudan einige Stunden später mit seinen Gefährten wiederkehrte um seinen Meister zu töten war dieser aber bereits verschwunden und hatte seinen Steinkreis entweiht und den Quellstein entrissen. Was Meister Sumuhir vorhat und ob sie sich wiedersehen werden wissen Sumudan und die Helden nicht, nur das es etwas mit dem Gleichgewicht der Elemente zusammenhängt…
Schlechter Stoff
Es kam einmal, dass der junge Ramon Yuan seiner Drogensucht nachgehen wollte. Weil er grad knapp bei Kasse war, beschloss er zwangsläufig sein Ilmenkraut bei einen heruntergekommenen Zwergen zu kaufen. Das Zeug sah zwar etwas merkwürdig aus, aber Ramon dachte sich nichts dabei. Nach drei Tagen erwachte Ramon schließlich aus dem Koma und hatte seinen Geschmackssinn verloren. Das Gesicht des Zwergen hat er sich allerdings gemerkt…


