Phrophezeiungen und Orakel

Die Orakelsprüche von Fasar

Dies ist die Kunde von den Zeiten, wenn sich das Angesicht der Welt wandeln wird…
Wenn der Drache seinen Karfunkelstein verliert, wird sich die Kunde verbreiten von SEINER künftigen Macht, und SEIN Diener stirbt und kann doch nicht sterben…
Wenn der Sohn des Raben von der Tochter der Schlange niedergestreckt wird, erhebt sich wieder das leuchtene Zelt, und der Herrscher des Zeltes wird sein der dritte seines Namens…
Wenn der Kaiser aus Borons Schlund ins Goldene Land vertrieben wird, werden die Legionen des Blutgottes ins Herz des Greifens stoßen, und ein Sohn des Fuchses wird den Namen seines Oheims und seiner Muhme tragen…
Wenn der Tote den Toten beschwört, werden sich auftun die Spähren, und es wird sein ein Heulen und Knirschen unter den Zauberern und Gegenzauberern und den Leuchtenden Erleuchteten…
Dann wird erscheinen der erste der sieben Gezeichneten, und sein Zeichen wird sein der Rubin und das Wissen um SEINEN Namen…

Aynes Visionen

Seit ihrer Kindheit hatte Ayne Wiesenhof immer wieder denselben Alptraum: “Du fühlst dich gut. Deine Hände heilen, deine Worte spenden Trost. Die, die zu dir kommen, können gesund wieder gehen. Doch du kannst sie nicht alle heilen. Es werden immer mehr. Du schaust auf und siehst wie ganze Scharen zu dir kommen. Das Leid ist unermäßlich. Dann siehst du es: Das Zeichen. Es schwebt an dir vorbei, einem rot leuchtenden Licht folgend führt es dich, durch all die Leidenden hindurch zu etwas finsterem, etwas unbeschreiblichen. Legionen Leidender gehen von ihm aus. Sie drohen dich zu erdrücken. Du weißt, dass du es aufhalten must. Du weißt, dass du ein Opfer zu erbringen hast. Dann wachst du auf. Außer Atem kannst du dich noch an Bruchstücke des Alptraumes erinnern, doch an das Zeichen nicht. Du kennst es, glaubst du, aber du kannst dich nicht erinnern, kannst es nicht beschreiben. Doch du weißt, du wirst es erkennen, wenn du es jemals sehen wirst.”

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