Des Greifen stumpfe Krallen

Ein Fremder taucht im Mühlenbräu auf und betrinkt sich. Redselig geworden erzählt er Gorm, dass er der Kaiserlichen Armee angehört hat und Onager im Wald an der Reichsstraße nördlich von Zweimühlen bewachen sollte. Aber als für lange Zeit weder Sold noch neue Befehle kamen, haben er und seine Kameraden beschlossen zu desertieren.
Kaum sind die restlichen Helden informiert, reiten sie mit einem Bergungstrupp aus und beginnen das schwere Kriegsgerät zu verladen. Noch bevor das erste Katapult verladen ist, nähern sich Reiter und verlangen von Fingorn, dass er ihnen die Maschinen überlässt, während sich Rondrigan und Yanis im Wald verbergen. Doch sobald Yanis erkennt, dass die Reiter von Raul von Hartsteen, einem alten Feind, angeführt werden, gibt sie jede Form von Heimlichkeit auf und fordert Raul zum Duell. Dieser willigt ein unter der Bedingung, dass der Gewinner zwei der drei Onager erhält. Yanis verliert. Allerdings verschreckt Gorm mit einem Zauber die Pferde der Reiter, von denen Fingorn zwei einfangen und nach Zweimühlen bringen kann.
Die Helden sind schnell fertig mit dem Verladen und bringen die Beute nach Zweimühlen. Dort erwähnt Yanis Fingorn gegenüber, wie gerne sie auch noch die anderen beiden Waffen in ihrem Besitz hätte. Also organisiert Fingorn einen Hinterhalt mit den Söldnern und es gelingt ihm Rauls Reiter zu besiegen und die Onager zu erbeuten, allerdings verlieren zwei Söldner dabei ihr Leben. Rondrigan bringt am folgenden Tag die drei gefangenen Reiter zu Raul nach Halsfeld zurück und erfährt erst dort in voller Länge, was sich überhaupt zugetragen hat.
Von Baron Wulfbrandd von Rosshagen erfahren die Helden, dass ein Legat der Kaiserin in den nächsten Wochen erwartet wird.
Einige Wochen später…
Der Legat ist tot! Ermordet im Herrschaftsgebiet der Helden. Die kaiserliche Armee sammelt sich um den „Schlächtern von Zweimühlen“ das Handwerk zu legen. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass es Söldner waren, die im Auftrag des Oberst von Drôlenhorst den Legaten zunächst eskortiert und dann exekutiert haben. Um die nötigen Beweise zu sammeln, reisen die Helden inkognito nach Gallys, der Heimat besagter Söldner. Im Söldnermarkt erfahren sie, zu welcher Gruppe die Attentäter angehören: Die Schwarzklingen.
Narya kauft verschiedene Alchemika beim Fachhändler, u.a. Knallelixire und einen Schlaftrunk.
Narya versucht am Abend, sich unsichtbar in deren Haus zu schleichen, wird allerdings beinah entdeckt und muss fliehen. Was sie allerdings im Büro des Anführers der Schattenklingen herausfinden konnte, war, dass die Söldnerführerin, die den Mord durchgeführt hat, kürzlich eine Sonderprämie erhalten hat.
Als Narya das den anderen erzählt, sind die erstmal ratlos, wie es weitergehen soll. Während sich die anderen beraten, klappert Rondrigan die Kneipen ab und findet schließlich auch besagte Söldnerführerin mit ihren Kumpanen beim Saufen. Da er sie, so gern er es auch würde, nicht auf der Stelle verhören kann, gibt er an, sie anheuern zu wollen, wird allerdings an ihren Vorgesetzten verwiesen und muss unverrichteter Dinge wieder abziehen.
Am nächsten Vormittag begeben sich Narya, Siopon und Yanis unter falschem Namen zu den Schattenklingen und geben vor, einen Trupp für ein Überfallkomando anwerben zu wollen. Im Büro lässt Siopon den Hauptmann einschlafen, sodass Narya und er den Raum durchsuchen können. In einer Schatulle in einer der Schreibtischschublade entdecken sie auch tatsächlich Beweismaterial: Briefwechsel zwischen von Drôlenhorst und den Schattenklingen, in denen der Überfall indirekt erwähnt wird, des Weiteren die Schriftstücke, die der Legat bei sich trug und die den Oberst belasten, sowie ein Auftragsschreiben an die Schattenklingen, am folgenden Tag ein weiteres Attentat zu verüben. Bei dem Opfer handelt es sich um niemand geringeren als Ludalf von Wertlingen, dem Marschall der Kaiserin und von Drôlenhorsts direktem Vorgesetzten persönlich.
Die Helden verlassen mit den Papieren die Stadt und eilen so schnell sie können zu der angegebenen Stelle, um das Attentat zu verhindern. Wie der Zufall es so will, erscheinen die Helden noch gerade rechtzeitig, um das Schlimmste zu verhindern, denn Ludalfs Gruppe sieht sich einer dreifachen Übermacht gegenüber. Nach einem schweren Kampf, den einige kaum überlebten, überreicht Yanis Ludalf die Papiere, um ihren Namen wieder reinzuwaschen. Schließlich gelingt es den Helden, ihn zu überzeugen, dass nicht sie die Übertäter sind, sondern sein Oberst. Gemeinsam reiten sie zum Lager der Kaiserlichen nach Talf, wo die Verräter gestellt werden sollen, doch von Drôlenhorst ist schon geflohen. Nachdem er offiziell seines Amtes enthoben und wegen Staatsverrates für vogelfrei erklärt wurde, beginnen die Helden auf Bitten Ludalfs mit der Verfolgung und stellen ihn schließlich in einem nahen Waldstück.
Nachdem Narya ihre erste Wut abgekühlt hatte, forderte Rondrigan ihm zum Duell, unterlag allerdings, trotz Naryas zusätzlicher Unterstützung.
Die Gelegenheit nutzte Fingorn, um einen Pfeil auf ihn zu schießen, bevor Yanis ihn zum Duell fordern konnte. In diesem unterlag der Oberst schließlich.
Zurück im Lager ernennt Ludalf Yanis aus Dankbarkeit vorerst offiziell zum Vogt von Zweimühlen und spricht auch den anderen Helden seinen Dank aus. Auf Rondrigans Frage, was denn mit den Onagern geschehen solle, die sich in Zweimühlen befinden, entscheidet er, dass diese dort vorerst bleiben sollen.

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