Erben alten Blutes
In Fasar erschien ein Bild über der Sphinx. Es zeigte vier Männer, die anscheinend ein Ritual durchführten.
Dieses Gemälde lockte viele Gestalten an, unter ihnen fünf von Interesse.
Ein Abgänger der Akademie zu Fasar, NAME, kam, um das Gemälde zu untersuchen
Vigo, ebenfalls ein Bewohner Fasars, mit seiner frisch angetrauten, NAME, waren ebenfalls dort, um sich das Bild anzuschauen.
Siopon und Yanis, zwei Nordländer auf dem Weg nach Khunchom wurden von freundlichen Geweihten darauf hingewiesen, sich dieses Gemälde angucken zu müssen, und so waren auch sie in Fasar, bei dem Gemälde, als seltsame Ereignisse begannen.
Vigo erstand einen Ring für NAME, und als sie sich den Ring ansteckte, verwuchs dieser auf seltsame Weise mit ihrem Finger und ihrem Arm, indem sich das Metall unter der Haut entlangzog, bis zum Ellenbogen.
Der daraus resultierende Schrei zog die Aufmerksamkeit aller Anwesenden sofort auf das Paar.
Seltsamerweise war dieser Ring den Ringen, die die Männer auf dem Bildnis trugen zum Verwechseln ähnlich, man könnte auch sagen, identisch.
So wurde die Betroffene in den Hesindetempel gebracht, begleitet von Siopon und einem der Magier, NAME.
Dort sagte man ihnen, dass dieses Bildnis und auch die Ringe sehr alt sind, und auf einen ausgestorbenen Hesindekult zurückgehen.
Zudem hörte man bereits Gerüchte, dass es schon weitere Ringträger gäbe.
So machte sich die ungleiche Gruppe aus den fünf oben erwähnten Gestalten auf die Suche nach den weiteren Ringträgern, alles Nachfahren der Männer auf dem Bild.
Die Suche führte sie zu einigen Geschichtenerzählern Fasars, und auch in die Unterwelt, da einer der Ringträger ein stadtbekannter Dieb war.
Auf der Jagd nach dem Dieb sahen sie einen seltsamen, blonden Mann. Dieser schien auch hinter dem Jungen her zu sein.
Als der Dieb gestellt wurde, trat der Mann auf sie zu, sagte, er sei von den Hütern des reinen Blutes und könne ihnen alles erklären.
Er führte alle sechs in eine Stadtvilla und erklärte, dass sie die Reste des Hesindekultes waren und diese Ringe benöigten, um das Ritual durchzuführen und den dann erscheinenden Gegenstand zu bannen.
Ein Ringträger war noch in ihren Reihen, aber der vierte gehörte zu den in Fasar lebenden Ferkinas, die ebenfalls sehr an den vier Ringen interessiert waren, aber um das Ritual durchzuführen.
Aber für die Durchführung des Rituals waren noch vier Amulette von Nöten, die man bei den Männern auf dem Bild entdeckt hatte, ihre Verstecke konnte man mit Hilfe der Zeichen auf dem Bild finden.
So begann eine zähe Suche nach schon eingestürzten Gebäuden, die nicht nur in die Türme und Gärten der Erhabenen führte, sondern auch in alte Gräber und Kanalisationsanlagen.
Letztendlich konnten alle vier Amulette gefunden werden, auf deren Rückseiten eine Karte den Ritualplatz markierte.
Dummerweise fiel jedoch Vigo dabei in die Hände der Ferkinas.
Sie wollten ihn jedoch nur warnen vor dem Bund, da deren Ziele die falschen waren, und man das Ritual unbedingt durchführen müsse…
So standen wir da, und wussten nicht, was das richtige war.
Hinzu kam, dass jede Partei einen Ringträger in ihren Reihen hatte, und eine Zusammenarbeit unumgehbar war.
So lud Siopon sie in den Borontempel ein, um sie dort zur Zusammenarbeit zu überreden, was aber mehr oder minder gelang.
Man machte sich gemeinsam, mit jeweils 10 bewaffneten und uns auf die Suche nach dem Ritualplatz.. und fand ihn in einem Kanalsystem weit unterhalb von Fasar.
Dieses war nicht nur alt, sondern auch an vielen Orten schon ein eingestürzt.
Der Raum für das Ritual glücklicherweise noch nicht. So begannen die Ringträger intuitiv mit ihrem Ritual und es passierte… nichts.
Nach einer Weile begannen die Ferkinas und der Bund sich gegenseitig des Verrats und der Schuld am Scheitern zu bezichtigen, und überall blinkten die Waffen.
Plötzlich wurde es dunkel, was die Kämpfe nur erschwerte.
Vigo und Yanis positionierten sich vor NAME, da de Ringträger sich mit ihren Ringen in Säulen verankert hatten für das Ritual und wehrlos dort standen.
Siopon und NAME hingegen standen mittig zwischen den Ringträgern und warteten, als plötzlich etwas an Siopon vorbei fiel und auf dem Boden zerschellte, oder etwa nur wieder verschwand?
Plötzlich war ein Tumult vor den acht Türen des Raumes zu hören, und alles stürmte hinaus, wurde dort jedoch empfangen von… Magiern der Akademie.
Diese waren von dem Kampfeslärm in ihren Keller gelockt.
Anscheinend war die Akademie über diesem Ritualplatz gebaut wurden.
Sie ließen sich von allen Parteien berichten, was vorgefallen war, und nachdem die Geschichten mehr oder minder Sinn ergaben, ließen sie alle gehen.
Danach waren sie einige Tage damit beschäftigt, weitere Zugänge zu ihren Keller zu suchen, wurde auf den Straßen fasars getuschelt.


