Die Macht des Feuers

Mal wieder in Drakonia

Nach unserer ersten Bewährungsprobe in Mhanadistan ging es wieder auf dem Luftweg zurück nach Drakonia. Was würde uns der Brunnen wohl als nächstes für eine Aufgabe stellen?
Nun ja, die Aufgabe für Sheldon war es zunächst, seinem heißen Badewasser zu entkommen. Beim Baden gekocht, was für ein Heldentod! Doch so weit kam es zum Glück nicht und unser großer Analyse-Magier konnte erkennen, dass in dem Brunnen das Element Feuer nun eine größere Rolle spielte. Nachdem wir uns dann alle am Brunnen eingefunden hatten und die Trauer um das verbrannte Holz-Badeentchen vorüber war, konnten wir in einer Flammensäule, die aus dem Brunnen schoss, ein Bild erkennen, auf dem ein Berg mit einem Dorf voller Zwerge zu erkennen war.
Um herauszufinden, wo wir denn überhaupt hinmussten, befragten wir die Spektabilität des Erzes in Drakonia hinsichtlich des Ortes. Zum Glück war Elgor gerade anderweitig beschäftigt, denn die Spektabilität war froh, als wir das Büro wieder verlassen hatten. Aber wir hatten unsere Information: Es ging zu den Brillant-Zwergen, die gerade dabei waren, sich einen neuen Wohnort zu schaffen.

Bei den Zwergen

Unsere Reise verlief wie schon des Öfteren in der letzten Zeit auf elementarem Wege, jedoch ohne Elgor, der anscheinend mit anderen Dingen beschäftigt war. Nur Sheldon scheint sich noch nicht so richtig an diese sehr angenehme Art des Reisens gewöhnt zu haben. Am richtigen Ort angekommen wurden wir auch sogleich von sehr freundlichen Zwergen empfangen und in die entstehende Stadt gebracht. Das Bild war das gleiche, welches uns die Säule gezeigt hatte.
Wir kehrten im „Brillant und Opal“ ein, wo wir die Gastfreundlichkeit der Zwerge genießen konnten. Am nächsten Tag besuchten wir den König der Zwerge, der uns in der elementaren Angelegenheit an Diogrim verwies. Dieser begegnete uns am gleichen Abend in der Kneipe und bat uns um Hilfe in einer wichtigen Angelegenheit. Wir sagten natürlich sofort zu. Die Aufgabe bestand darin, einige Monolithen zu einer Kultstätte zu transportieren. Am nächsten Morgen ging es los.

Der Transport der Steine

Der Transport gestaltete sich nicht so reibungslos wie von einigen von uns gehofft. An einem viel Wasser führenden Fluss musste wieder einmal magische Hilfe herhalten, um sowohl Monolithen als auch Zwerge und Magier trockenen Fußes über das Wasser zu bringen. Eine Brücke aus Erz leistete uns hier gute Dienste.
Der Rest des Weges verlief ohne Zwischenfälle, sodass wir bald am Steinkreis (der es mal werden sollte) ankamen. Unser Nachtquartier bezogen wir in einer der zahlreichen Höhlen, die natürlich von Sheldon magietechnisch untersucht wurden. Der Geode war so freundlich, uns ein weiches Moosbett entstehen zu lassen, damit wir, die wir nur die weichen Betten aus der Akademie gewohnt sind, auch gut schlafen konnten.

Probleme?

Am Morgen wurden wir von seltsamen Geräuschen geweckt. Als wir aus der Höhle kamen, wurde uns von den Geoden berichtet, dass ein paar der Steine, die sie bereits aufgestellt hatten, einfach wieder umgefallen waren. Natürlich war die einfache Idee, sie wieder aufzurichten, nicht ausreichend. Es musste magische Unterstützung her. Wir fanden heraus, dass die Steine von einem Dschinn umgeworfen wurden, sobald sie aufgestellt wurden. Durch eine Übernahme gelang es Madalena, dieses Problem zu beheben, wonach sie aber den Rest des Tages auf dem Moos verbrachte.
Als ob dies aber nicht genug gewesen wäre, brach jetzt ein Schneefall über das Tal herein, der in kürzester Zeit dafür sorgte, dass von den Zwergen nicht mehr zu sehen war als der Haarschopf (oder Bart, Übergänge sind fließend). Also musste auch hier etwas unternommen werden. Quendan fand heraus, dass der Grund für den Schnee ein Schamane der Ferkinas war, die sich mit den Zwergen um den Ritualplatz stritten. Neydor konnte aber den Zauber des Schamanen aufheben und die Zwerge begannen sofort wieder mit ihrer Arbeit am Steinkreis.

Jetzt auch noch Trolle...

Aber anscheinend waren die Ferkinas nicht die einzigen, die den Ritualplatz für sich beanspruchten. Auch die Trolle hatten den Platz schon mit ihnen im Wechsel benutzt. Und nun kamen auch noch die Zwerge…
Einer der Geoden wurde, ehe wir es verhindern konnten, von einem Troll unter den Arm genommen und davon getragen. Sheldon und Quendan folgten dem Troll, konnten aber an seiner Höhle angekommen nichts weiter ausrichten, als ihre Theorien auszubreiten und schließlich mit in die Höhle des Trolls zu kommen. Dieser Troll war anscheinend der Schamane und hatte dem Geoden glücklicherweise nichts angetan. Als die anderen bei der Höhle des Trolls eintrafen, waren die Verhandlungen schon vorbei und man hatte sich auf ein Treffen aller beteligten Parteien am nächsten Abend geeinigt. So blieb uns nichts anderes übrig, als wieder zurück zum Ritualplatz zu gehen und als nächstes Kontakt zu den Ferkinas aufzunehmen und sie zu dem Treffen zu laden. Diese sagten zu und am nächsten Abend fand das Treffen auf dem Ritualplatz statt.

Das Ritual

Xenos von den Flammen brachte gerade noch rechtzeitig den Kreistein - ein wichtiges Artefakt - für das Ritual am Abend. Kurz darauf trafen schon die Ferkinas und der Troll ein und die Parteien einigten sich auf eine gemeinschaftliche Nutzung des Platzes.
Wir wurden Zeuge eines faszinierenden Rituals. Xenos setzte den Kreisstein, den er aus den schwarzen Landen geborgen hatte, in die Mitte des Steinkreises und die versammelten Magiebegabten der nicht gildenmagischen Traditionen fokusierten gemeinsam die Magie der Kraftlinien in Zentrum des Steinkreises.
Nach dem Ritual schoss aus dem Zentrum eine Flammensäule, die Xenos kurz untersuchte. Danach kam er zu uns und teilte uns mit, dass eine Flammensäule mit uns sprechen wollte: „Ist für euch!“ Gespannt gingen wir zu der Säule und erwarteten, was sie uns wohl mitteilen wollte. Scheinbar hatte die Säule Humor, denn sie änderte die Farbe, wenn Sheldon nicht hinsah. Allerdings waren ihre Worte nicht sehr aufschlussreich: „Müssen helfen Feuer“ war die Essenz ihrer Worte und wir waren so schlau wie vorher.

Zurück in der Zwergenstadt

Nachdem der Steinkreis vollendet war, kehrten wir zurück in die Zwergenstadt und bezogen wieder Quartier im „Brillant und Opal“. Immer noch auf der Suche nach Problemen des Feuers, tranken wir einen Abend mit Derosch, Sohn des Kratosch, dem Helfer eines Mechanicus der Zwerge namens Torim, Sohn des Torbal, der an einer sehr gefährlichen Erfindung bauen sollte. Um vielleicht einen Hinweis auf unser Feuerproblem zu finden, suchten wir den Mechanicus am nächsten Tag auf und fragten ihn nach seiner Erfindung. Allerdings wollte er uns nichts darüber sagen und auch die Versuche Madalenas, etwas aus ihm herauszubekommen, schlugen fehl.
Die anderen hatten mittlerweile den Angrosch-Tempel aufgesucht. Sie kamen mit einer neuen Spur wieder in die Zeltstadt zurück und so konnten wir komplett zu der Schmiede aufbrechen, die ein Problem mit ihrem Feuer hatte. Das Feuer hatte dafür gesorgt, dass das hergestellte Werkzeug von minderer Qualität war und schnell zerbrach. Die Geweihten hatten draufhin das Feuer erneuert und geweiht, so dass keine Spuren mehr zu entdecken waren. So, hab hier jetzt Stichpunkte:

  • Das Zelt des Mechanicus brennt und wird gelöscht
  • Die Maschine des Mechanicus und deren Bewohner
  • Der Luftelementar hält Wache
  • Alarm! Wir werden angegriffen!
  • Reisevorbereitungen
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