Hadjim Halef Omar ibn Hadjim Abul Abas ibn Hadjim Dawud al Gossarah.

Halef wurde als dritter Sohn des Kaufmanns Abul Abas in Fasar geboren. Als das Geschäft seiner Eltern finanziell schlecht ging, gab sein Vater ihn gegen 25 Dukaten „zur Ausbildung“ in die berüchtigte Blutgrube. Als loyaler Sohn akzeptierte Halef die Entscheidung seines Vaters und gelobt bei Rondra und Rashtul al Sheik seine Familie in der Arena würdig zu vertreten.

Wider Erwarten zeigte der Junge Talent und der tägliche Kampf aufs erste oder zweite Blut stählte seinen Körper. Nach vier Jahren hatte er genug Prämien angesammelt um der „Schule“ die „Kosten seiner Ausbildung und Unterbringung“ zurückzuzahlen.

Des Lebens als Gladiator überdrüssig und nach der Zeit in der Blutgrube nicht so recht in der Lage sich ins väterliche Geschäft zu integrieren, begab Halef sich auf Wanderschaft durch die Tulamidenlande und Südaventurien bis ins ferne Al`Anfa, wobei er seine Dienste als Leibwächter und kampferpropter Diener anbot. Nachdem er seinen letzten Dienstherren gerade in Khunchom abgeliefert hat, befindet sich Halef gerade auf der Suche nach einer neuen Anstellung.


Nachdem er im Khunchomer Hafen beobachten musste, wie ein Mann, den er aus dem Wasser gezogen hatte, durch finstere Magie vertrocknete, begab Halef sich auf die Suche nach der rätselhaften Jamira, einer Frau, deren Namen der Sterbende gemurmelt hatte. Dort angekommen, erfuhr er, dass der Mann Mitglied einer Expedition war, die das Archipel der Perlen erkunden sollte. In seiner ihm eigenen Art bot Halef sich als Bestandteil einer Retungsmission an und trat in Jamiras Dienste.

Das erste Hinderniss war das Finden einer Mannschaft und eines Schiffes sowie der dafür benötigten Finanzen. Hier tat Hadjim sein Möglichstes, indem er 1000 Dukaten in der Arena verdiente. Nachdem die Mannschaft angeheuert war, blieb noch die Aufgabe Offiziere zu finden. Nach einem Gespräch mit dem Korgeweihten fand Halef dann auch tatsächlich einen Thorwaler, Geschützmeister, der bereit war, sich der Expedition anzuschließen, dies musste natürlich erstmal begossen werden.

Auch ein fähiger Kaptiän konnte dank der Weisheit von Halefs Gefährten gefunden werden.

Die größte Hürde stellte das Auffinden der Navigatorin dar, die sich im Maraskanerviertel versteckt hielt. Aber auch sie konnte nach einigem Aufwand, und einem Kampf im Dunkeln mit Meuchlern vom zweiten Finger Tsas rekrutiert werden. Die schweren Verletzungen, die Halef bei diesem Kampf davon trug, sieht er aber weniger als durch das Können der Gegner verursacht, als durch seine eigene Tolpatschigkeit, die ihm gleich zu Beginn einen schweren Sturz bescherte.


Halef ist klein und dürr was über seine erstaunliche Zähigkeit und ansehnliche Körperkraft hinwegtäuscht. Der zu große Turban und sein am Körper schlotternder Kaftan, sowie die struppige Einöde unter seiner Nase, die er als Bart bezeichnet, tun das Übrige. Trotz seiner wenig überzeugenden Erscheinung ist Halef jedoch ein kompetenter Kämpfer mit dem Sklaventod, und mehr als bewandert im Reiten, Schwimmen Klettern, Schleichen, Spähen und allen anderen körperlichen Fähigkeiten. Als von Natur aus treue Seele wird Halef nimals einen seiner Gefährten oder Kameraden im Stich lassen oder seinem Herren schaden.

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