In Signem Serpentem
Als wir gerade in einem Gasthof zwischen Gareth und Wehrheim saßen, kam plötzlich
ein Draconiter (NAME?) geritten und rief um Hilfe, da ihm einige Verletzte folgen, die versorgt werden müssten.
Während wir uns also auf deren Ankunft vorbereiteten, erklärte er, dass er mit
einem Pilgerzug Richtung Eslamsgrund unterwegs ist und sie kurz vorher überfallen wurden waren.
Als die Verletzten ankamen, brachten wir sie in das Gasthaus und Narya und Siopon behandelten sie, während der Draconiter genaueres vom Überfall schilderte. So berichtete er, dass sie das Wappen einer Schlange auf blauem Grund trugen, anscheinend nichts rauben wollten und einen von ihnen getötet wurde.
Am Ende bot er jedem 10 Dukaten an, sollten wir den Überfall aufklären können, er selbst werde nach Eslamsgrund weiterreisen. Ein Haufen Geld und ein unbestatter Toter als Grund zogen wir also los, um der Sache auf den Grund zu gehen.
Als wir uns auf den Weg befanden, kam Gorm gerade an der Stelle des Überfalls
vorbei und fand die Leiche auf der Straße. Während er sich umschaute, schlich
sich Fingorn an ihn heran, stellte jedoch fest, dass der Mann harmlos ist.
Zusammen untersuchten wir die Leiche grob und sahen, dass das Wappen sehr schlecht gemacht war. Währenddessen machte Fingorn die Spur der Fliehenden ausfindig. Da Siopon die Leiche nicht lange liegen lassen wollte, nahm er den Wagen von Losiane und fuhr in das nächste Dorf, während der Rest zusammen die Verfolgung aufnahmen.
Die Spur führte uns zu einem Gehöft. Eines der Häuser brannte allerdings. Wir halfen den Menschen, den Brand zu löschen, der von den Banditen gelegt worden war. Diese hatten allerdings sonst keinen Schaden angerichtet. In der Zeit brachte Siopon die Leiche zum Boronanger. Im dazugehörigen Ort wurde ihm von einer Sekte, die Schlagen anbetet und Menschenopfer bringt, erzählt. Er solle doch einmal bei dem Gehöft vorbei schauen, die wüssten vielleicht mehr.
Am nächsten Morgen findet die Verfolger ein kleines Dorf und eine Burg mit dem, besser genähten, gleichen Wappen. Etwas Umhören ergibt, dass die Banditen nicht gesehen worden waren, das Problem der Wappenfälscher aber durchaus bekannt ist. Nachdem Narya den vergifteten Burgherrn(Junker?) geheilt hatte, spricht dieser die Vermutung aus, dass hinter den Überfällen und der Vergiftung ein Konkurrent steht, der wohl sein Amt haben möchte. Außerdem sorgte er sich um den Baron, von dem er schon länger nicht gehört hatte.
Als auch Siopon die Gruppe eingeholt hatte, bemerkte Yanis, dass entweder
ein Weiher oder eine alte Turmruine als Unterschlupf dienen könnte. Fingorn fand
dann auch die Spuren in Richtung Turmruine wieder und wir entschlossen uns, am
nächsten Morgen aufzubrechen. An dem Turm sahen wir eine Wache im Eingang, die
Fingorn – nach nicht erfolgreichem Anschleichen des Rests – anschoss und der Narya den Rest gab. Aus dem Untergeschoss hörten wir Kampfvorbereitungen. Wir gingen herunter, Yanis wurde dabei von einem Bolzen getroffen und nach einem Ignifaxius zogen sich beide Seiten kurz zurück. Mit einem Ignisphaero räumte Narya schließlich auf, so dass wir außerhalb des Turms nur noch mit dem Anführer der Gruppe kämpfen mussten, der auch Yanis und Siopon schwer verletzte.
Alle Gegner besiegt(bzw. verbrannt), gingen wir hinunter und fanden den Baron. Nach etwas Pause für Heilung, Narya hatte sogar mit Blut weitergezaubert, machten wir uns schließlich auf den Weg zurück zur Burg und dann nach Eslamsgrund um den Verräter anzuklagen und unsere Belohnung einzufordern.


