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Unruhige See

Fortführung des Logbuchs der Bashira Amatul Effird

Nicht lange nach unserer Abreise begegneten wir der Sulman al-Nassori, die uns darauf hinwies, dass in den näheren Gewässern eine alte Seeschlange gesichtet worden sei. Wohl wissend, dass es sich um einen äußerst starken Gegner handeln würde, entschlossen wir uns, das Gebiet zu umfahren und uns erst auf dem Rückweg mit der Schlange zu befassen.
Am nächsten Tag entdeckten wir einige Gelbschwanzskorpione (die in der Gegend von Khunchom eigentlich nicht vorkommen) im Lagerraum. Obwohl wir diese Gefahr rasch beseitigen konnten, trug der Vorfall dazu bei, dass einige Besatzungsmitglieder befürchteten, die Expedition stünde unter einem schlechten Stern. Angestachelt von Bootsmann Jarro, suchten sie die Schuld dafür bei der maraskanischen Navigatorin Shinojida. Die Planung zur Meuterei (die Navigatorin sollte ermordet, die Expedition dann abgebrochen werden) wurde jedoch zufällig von Gerrik Derrik mitgehört, sodass wir rechtzeitig gegensteuern konnten: Die Efferd-Geweihte hielt eine Predigt gefolgt von einem bebilderten Vortrag über Maraskan durch Sefira und Gerrik Derrik. Während die Mannschaft sich hierdurch einigermaßen beruhigte, geriet Jarro nun vollends in Rage und rief offen zur Meuterei auf, fand jedoch keine Unterstützung mehr und wurde unter Arrest gestellt. Das Schiff befand sich zu dieser Zeit einige Meilen rahjawärts von Rulat.
Weitere Vorkommnisse während der Fahrt: Ein aufziehender Sturm am 10. Tag zog mit danke Efferds Gnade, die von Alina erfleht wurde, ohne Schaden anzurichten am Schiff vorbei. Einen Tag später überquerten wir ein Gebiet mit seltsamen, aus der See aufsteigenden Blasen, in dem unser Schiff abzusacken drohte. Es konnte jedoch durch das Beiboot aus der Gefahrenzone gezogen werden, wobei das Schiff mittels Nihilogravo deutlich leichter (und ein wenig unordentlicher) gemacht wurde.
Am 12. Tag trafen wir auf Angehörige des Floßmenschenvolkes der Tocamuyac, mit denen wir ein wenig Handel trieben und die uns vor unserem Reiseziel warnten, denn dieses sei ein Tabu. Seit 4 Generationen sei keiner der Ihren mehr dort gewesen.

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