Von Händlern, Schmugglern und Dieben

Mutter Erlgunde, die Traviageweihte, erbittet Audienz bei Herrin Yanis und berichtet, dass drei ihrer Waisenkinder Alrik, Hal und Gundel, seit dem Vortag vermisst werden. Sie hätte schon die Wachen informiert, aber leider ohne Erfolg.
Gorm und Losiane gehen dann ins Waisenhaus und erfahren von den anderen Kindern, dass die drei zuletzt am vergangenen Nachmittag beim Spielen auf der Wiese beim Nordtor in der Nähe eines Kontors gesehen worden seien. Vom Verwalter Zorgan erfahren die Helden, dass das Lager dem Händler Weitzmann gehört. Der hat es allerdings an zwei tulamidische Kollegen weitervermietet, gestattet den Herren der Stadt aber trotzdem, einen Blick hinein zu werfen. Drinnen ist aber außer einigen Kisten und Fässern nichts zu sehen. Losiane findet allerdings nach längerem Suchen an einer Lücke zwischen Wand und Dach einige Stofffetzen. Die Kinder sind also hier gewesen.
Die Helden befragen die Nachbarn des Kontors, die Herbergsbesitzer, sowie die Torwachen und erfahren, dass die beiden Händler am vergangenen Abend anscheinend eilig die Stadt mit ihrem vollen Wagen durch das Firunstor verlassen haben.
Eilig nehmen sie die Verfolgung auf. An der ersten Gaststätte haben die Händler anscheinend Rast gemacht und sind am Morgen weitergefahren. In Talf verliert sich die Spur, trotzdem geben die Helden nicht auf und reiten weiter gen Osten, in Richtung Gallys. In der Herberge „Zum lachenden Söldner“ wurden sie auch tatsächlich wieder gesehen. Anscheinend haben sie einem der „Goldjungen“, der Söldner, die hier ihr Quartier bezogen haben, eine Packung Rauschkraut verkauft.
Kurz vor Gallys holen die Helden den Pferdekarren schließlich ein und stellen die Händler zur Rede. Gorm spricht einen Respondami und fragt:“ Habt ihr die Kinder entführt?“. Er erhält die klare Antwort: „JA! - Hä, was habe ich da gerade gesagt!?“ Losiane durchsucht die Ware auf dem Karren und findet die Kinder gefesselt und geknebelt in Fässern hocken. Die Händler versuchen sich rauszureden und die Helden zu bestechen, doch ohne Erfolg. Sie werden nun ihrerseits gefesselt und sollen nach Zweimühlen gebracht werden, doch leider gelingt ihnen vorher (vermutlich mit der Hilfe des Wirtes des „lachenden Söldners“) die Flucht.
In Zweimühlen gibt es ein freudiges Wiedersehen mit einer überglücklichen Mutter Erlgunde. Eine genauere Untersuchung der beschlagnahmten Handelswaren der Entführer zeigt, dass sie nicht nur mit scharfen Gewürzen, sondern auch mit illegalem Rauschkraut gehandelt haben. Das Gewürz wird - bis auf eine kleine Menge für den Eigenbedarf - meistbietend versteigert, das Rauschkraut fernab der Stadt verbrannt.

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