Die Macht des Wassers

Ankunft in Mhanadistan

Wir brachen aus Drakonia auf, ein elementarer Meister der Luft brachte uns nach Mhanadistan. Genauer gesagt, setzte er uns wenige Meilen vor Shirdan ab, in dem Emirat Khorestan. Wir marschierten also los, nach Shirdan, denn schließlich hatte der elementare Meister in Drakonia gesagt, wird würden unseren Auftrag in Mhanadistan erhalten und die Grenze war noch nicht weit entfernt.
Wir sahen die „Stadt“ schon am Horizont, als wir einem scheinbar wirren Mann begegneten. Dieser erzählte uns, wir sollten nach Shindar, und dort dem Wasser helfen. Der wirre Mann war anscheinend ein Druide, denn er beherrschte einige für uns unbekannte Zauber (was ja schon fast verwunderlich ist…) Er schien vom Element selbst den Auftrag bekommen zu haben, uns zu finden und uns mit unserer neuen Aufgabe zu betrauen. Mehr wusste er selbst nicht und verschwand so schnell wie er gekommen war.

Shirdan

Also betraten wir Shirdan und den dortigen Markt, da einige von uns etwas reisetauglichere Kleidung wollten und auch brauchten.
Dort suchte uns der Wesir auf und beauftragte uns, den Emir aufzusuchen, denn dieser hätte einen Auftrag für uns.
Gulbad Emir schließlich bot uns freie Kost und Logis in der Karawanserei, wenn wir ein Problem für ihn beseitigen würden. Allerdings ignorierte er Zarabeth dabei völlig, was diese nicht mochte und sich so kurze Zeit und einen Disput später vor dem Palast wiederfand, gefolgt von Sheldon, der den Emir scheinbar zu oft unterbrochen hatte.
Die anderen hingegen nahmen den Auftrag des Emirs für 50 Dukaten pro Nase an. Danach quartierten sie sich in der Karawanserei ein, Zarabeth auf eigene Kosten, und wenig später kam der Wesir mit einigen Kamelen an.
Damit sollten Neydor, Elgor, Sindar, Madalena, Quendan und der Wesir zu dem Staudamm reiten.
Freundlicherweise kam der Wesir auf Sheldon und Zarabeth zu, und lud sie erneut ein, mitzureiten, für eind entsprechendes Entgeld.

Der Elementare Meister und sein Staudamm

Dieser Staudamm, so hatten sie beim Emir erfahren, ist voll, allerdings kommt kein Wasser heraus. Ein Magier rief vor langer Zeit einen elementaren Meister herbei und band ihn in den Staudamm. Die Worte, die ihn kontrollierten und beruhigten wurden auf ein Tuch gestickt, zudem wird ein Rollsiegel benötigt und die Verschlusssiegel der einzelnen Staudammdurchflüsse .
Vor dem Stausee war ein ausgetrockneter Tümpel, aus dem dem die Bauern Schwefel gewannen, da sie von etwas leben mussten, wo ihnen das Wasser fehlte, um ihre Felder zu bewässern.
Hier riefen wir den gebundenen Meister, der uns jedoch nur aufforderte, ihm die versprochene Belohnung zu geben. Leider wussten wir nicht, was das ist und auch nicht, wer ihn damals herbeigerufen hat.
Dann ritten wir zurück nach Shirdan und dort erfuhren wir, dass Gulbad Emir seinen Vorgänger blutig gestürzt hatte und ihn in der Nähe des Feqz-Schreins verscharrt hatte (, der Frevler).
Die Wirtstochter und Elgor hätte es beinahe viel gekostet, denn ertappte der Wirt seine Tochter mit den vielen Männern und wollte sie verheiraten. Den Göttern sei Dank, konnte Sheldon dies noch einmal abwenden. Allerdings streute er dazu das Gerücht, Elgor sei ein Eunuch.

Der Feqz-Schrein

Am nächsten Tag begaben wir uns dann zum Feqz-Schrein, allerdings erst nachdem Neydor wieder aufgetaucht war, denn dieser war in der Nacht verschwunden und Quendan fand ihn in einem Messergrasfeld wieder, wie auch immer er dort hinein gelangt war. Um Neydor unbeschadet dort herauszubekommen, verwandelte er ihn in ein Eule.
Gegen Mittag brachen wir dann auf, Neydor immernoch als Eule, denn scheinbar war Quendan etwas übereifrig gewesen.
Erst gegen Abend, wir waren bereits am Schrein angelangt, verwandelte sich Neydor wieder zurück. Allerdings war nichts interessantes am Schrein zu entdecken, außer einem Stinktierbau unter dem Schrein, weshalb die Bewohner Shirdans das Stinktier als Tier Feqzens verehren.
Um die Suche nach einer mindestens 3 Götterläufen alten Leiche zu beschleunigen und um nicht das gesamte Gelände um den Schrein umgraben zu müssen, beschwor Elgor einen Elementaren Diener. Dieser kennzeichnete die Stellen, an denen menschliche Leichname im Boden waren, insgesamt derer vier.
Wir begannen sie auszugraben, als der Dorfälteste von Shirdan kam, um die Feqz-Statue aus der Hütte zu holen und den Schrein quasi zu öffnen. Er ergriff sofort die Flucht, als er die halb ausgegrabenen Skelette sah und so mussten wir ihn ruhig stellen, und sperrten ihn in die Hütte. Dabei hatte er uns glücklicherweise nicht erkannt.
Als weitere Bewohner Shirdans zum Schrein zu pilgern begannen, zog plötzlich ein Nebel auf, und Neydor lief ihnen entgegen, um sie vor den Untoten zu warnen, die sich angeblich aus ihren Gräbern erhoben hatten.
Allerdings geriet Sheldon plötzlich in Panik, denn er dachte, es wären wirklich Untote auferstanden.
Wir anderen suchten währenddessen den Leichnam heraus, von dem wir dachten, er wäre ungefähr so lange tot wie Manach Emir. Mit Hilfe des Skeletts konnte Sindar mit dem Geist des Verstorbenen kommunizieren und erfuhr, dass dieser das Rollsiegel bei seinem Sohn und seiner ersten Frau in Fasar vermutete, allerdings einen Spiegel unter dem Schrein vergraben hatte, der es ermöglichte, herauszufinden, wo sich die verschwundenen Artefakte befanden.
Schließlich kamen Neydor und Sheldon zurück als der Nebel verzogen war und Neydor „befreite“ den Dorfältesten.
Wir konnten den Spiegel finden, indem Quendan Zarabeth in ein Stinktier verwandelte und diese den Spiegel im Bau der Tiere fand.
Dann wurde mit Hilfe von Madas Kraft begonnen, den Spiegel auszugraben.
Während Sheldon, Quendan und Zarabeth in der Hütte übernachteten, in der die Feqzstatue lagerte, gingen die anderen zurück zur Karawanserei um am nächsten Morgen wieder zu kommen, nachdem sie sich als Retter des Dorfältesten feiern lassen hatten.
Am nächsten Morgen mussten sich die drei Wachen den Angriffen der Stinktiere erwehren. Sie konnten sie zwar ausschalten, allerdings werden Sheldon und Zarabeth vermutlich in Zukunft mehr Respekt vor diesen kleinen Tieren haben…
Vorallem Sheldon ging es nach dem Angriff nicht gut, und er suchte in Shirdan ersteinmal einen Heiler auf.
In dem Spiegel sahen wir, dass der Besitzer der Siegelrolle in Fasar sein muss, im übrigen war dieser Spiegel ein äußerst interessantes Artefakt, auf dem diverse Zauber in einer fremden Repräsentation lagen, aber mehr dazu ein ander Mal.

Die Reise

Am nächsten Tag, nach dem wenig erfolgreichen Versuch, einige Kamele zu erhalten und einem genauso erfolgreichen Versuch den Geruch des Stinktiersekrets abzuwaschen, liefen wir dann los, gen Fasar.

Am Abend erreichten wir einen kleinen Ort (Name), in dem wir einkehrten und übernachteten, auf Kosten des Emirs, der uns freundlicherweise ein Schrieb gegeben hatte, dass wir in seinem Namen reisen.(Passierte noch etwas?)

Dann zogen wir weiter, schließlich wollten wir an dem Tag El Trutz erreichen. Dort kamen wir auch am späten Nachmittag an. Allerdings wurden wir dort wenig freundlich begrüßt, denn El Trutz und Khoristan und deren Emire sind sich nicht sonderlich freundlich gesonnen.
So ließ uns der Wirt zwar auf Kosten von Gulbad Emir bei sich übernachten, im Schlafsaal versteht sich, allerdings alles weitere, Speisen, Getränke, etc. mussten wir selbst zahlen.
In der Nacht passierte nichts, außer dass die Gauklertruppe, die auch im Schlafsaal schliefen, versuchten uns zu bestehlen.
Allerdings konnten dies unsere Wachen verhindern und am nächsten Morgen machte Sheldon, eine der Wachen, die Stadtwache darauf aufmerksam, was für Gesindel sich hier herum trieb.
Dann wollten wir weiter nach Fasar.
Im nächsten Ort zeigten wir garnicht erst unser Empfehlungsschreiben. Dafür boten wir dem dort herrschenden Magier Informationen über Gulbad Emir an, da der Wirt unserer Herberge uns berichtete, er wäre daran interessiert.
Für unsere Informationen über den Staudamm lud uns der Herrscher zum Abendessen ein. Während wir anderen am nächsten Morgen aufbrachen gen Fasar, blieb Elgor bei dem Magier, um sich dessen Garten anzuschauen, denn die große Stadt wäre sicherlich zu viel für ihn gewesen.

In Fasar

Nach einem weiteren Reisetag erreichten wir Fasar und versuchten Informationen über Jalif ibn Mhanach und dessen Aufenthaltsort zu suchen.
Durch einen Bettler und den Wirt unserer Herberge fanden wir ein Haus, in dem er wohnen sollte.
Dort endete Spur allerdings fürs erste.
Allerdings kam uns zu Ohren, dass die Mutter des Gesuchten die Priesterin der hier verehrten Flussgöttin ist.
Beim nächsten Göttinnendienst beobachteten wir sie und ihren Sohn, der ihr dabei zu helfen schien. Um sein Hals baummelte das Rollsiegel.
Nach den Opferungen verfolgten wir die beiden und sprachen sie kurz vor ihrem Haus an.
Wir baten sie, sie an einem weniger öffentlichen Ort sprechen zu können und in ihrem Haus, in Anwesenheit ihres Leibwächters erklärten wir ihr unser Anliegen.
Nach einigem Zögern stimmte sie zu, uns das Rollsiegel, das letzte Andenken ihres Sohnes an seinen Vater, zur Verfügung zu stellen, um dem Elementaren Meister zu helfen. Allerdings nur, wenn ihr Leibwächter uns begeleitete und das Rollsiegel trug.
So machten wir uns am nächsten Morgen wieder auf den Weg nach Shirdan, mit einem neuen Begleiter.
Da uns jedoch niemand sagen konnte, wo wir die anderen Dinge finden konnten, mussten wir am Abend vor der Abreise den magischen Spiegel benutzen.
Dieser zeigte uns das Tuch von einem Troll als Gürtel genutzt.
Die weiteren Siegel sollen bei einer Heiligenstatue mit Speer und Streitkolben unter einer nahen Akazie begraben sein.
So machten wir uns auf den Rückweg, sammelten Elgor wieder ein.
Dabei erfuhren wir, dass der Troll Hauptmann in einem Ort bei Shirdan ist, eingesetzt von Gulbad Emir.
Der Heilige ist ein lokaler Heiliger für den Kampf und das Leben in der Wildnis. In Shirdan konnten wir dann auch herausfinden, dass die Statue einige Wegstunden westlich des Ortes lag.

Der Atvarya-Schrein

Der Schrein eines lokal verehrten Heiligen der Jagd und Wildnis war ein verwitterter Steinsockel unter einem Akazienbaum. Der Weg dorthin wurde uns allerdings von einer Nashornkuh und ihrem Jungen schwer gemacht, die wir mit magischer Hilfe umgehen mussten. Am Altar angekommen (natürlich war Elgor unterwegs unentwegt auf der Suche nach neuen Kräutern), fanden wir die Kiste mit den einzelnen Siegeln unter der Wurzel der Akazie. Das einzige, was jetzt noch zur Lösung des Problems fehlte, war das Tuch mit den eingestickten Formeln.

Das Tuch um den Troll

Der Troll war von Gulbad Emir als Hauptmann in einem seiner Dörfer eingesetzt worden. Die Bewohner haben großen Respekt vor ihm und würden einiges für ihn tun, was wir schon bei unserer Ankunft erfahren durften. Wir erhielten eine einfache Unterkunft und eine Audienz bei dem Troll, der eine große Sammelleidenschaft für Tücher hegt. Er wollte das Tuch nur herausrücken, wenn er ein mindestens genauso schönes von uns bekäme. Und auch dann täte es ihm sehr leid um das Schmuckstück seiner Sammlung und seinen Gürtel. Also mussten wir uns etwas einfallen lassen, um ein Tuch herzustellen, dass wir ihm im Ausgleich geben könnten. Wir verbrachten demnach ein paar Tage in dem Dörflein, wobei jeder mit seinem Anteil am Tuch zu tun hatte (naja, Elgor suchte Kräuter). An einem Abend wurden wir zu den neben dem Dorf wohnenden Ferkinas eingeladen. Der Schamane versuchte, uns den Abend so angenehm wie möglich zu machen, aber die Sitten der Ferkinas sind nicht unbedingt das Wahre für unsere von den Akademien verwöhnten Mägen. Nach ein paar Tagen war unser Tuch dann bereit, ausgetauscht zu werden. Der Troll vergoss noch ein paar bittere Tränen, dann konnten wir mit dem Tuch nach Shirdan zurückkehren. Eine Analyse des Tuchs ergab, dass es sich bei den Fäden um Arkanum handelte, wir aber die Formeln nicht entziffern konnten. Außerdem war bereits eine Ecke abgesengt, was es auch nicht einfacher machte.

Zurück in Shirdan

Wieder in dem kleinen Örtchen angekommen, berichteten wir dem Wesir von unserem Erfolg. Sofort wurde von Gulbad Emir ein Treffen am Staudamm angekündigt, wo wir mit den Gegenständen (und deren Trägern) erscheinen sollten. Einen Tag später ging es also mit Gulbad Emir, dem Wesir und einigen Wachen des Emir zum Staudamm.

Der Staudamm birst, das Wasser ist frei!

Am Staudamm angekommen, nutzten der Emir und sein Wesir die Gegenstände, um den Elementaren Meister zu rufen. Nach einigen für uns nicht hörbaren Worten des Emir schien der Meister erbost und forderte seinen Lohn, den der Emir aber nicht dabei hatte. Derweil wurden wir von den Wachen des Emir gezwungen, auf die Staumauer zu gehen. Der Elementare Meister schien so wütend über seinen fehlenden Lohn, dass er versuchte, die Mauer mit Wellen zum Einsturz zu bringen, was ihm schließlich auch gelang. Wir mussten uns unterdessen der Wachen erwehren, die begangen, uns mit Hieben einzudecken. Eine Dunkelheit Neydors machte das Kämpfen umso schwerer, aber mit einigen magischen Kniffen konnten wir uns von der Mauer wieder auf festen Boden retten und mit ansehen, wie die Mauer zerbrach und den Emir sowie seinen Wesir unter sich begrub. Der Elementare Meister des Wassers dankte uns für unsere Hilfe und übergab jedem von uns einen handtellergroßen Aquamarin. Er erklärte uns, dass diese Steine auch sein Lohn gewesen wären. Nachdem die Mauer nun nicht mehr intakt war, war auch die Bindung aufgehoben und der Meister konnte endlich wieder frei sein. Wir kehrten zurück nach Shirdan, um den Dorfbewohnern die freudige Nachricht zu überbringen, dass ihr tyrannischer Herrscher tot war und das Wasser wieder fließen würde. Anscheinend durch magische Hellsicht war der Magier aus dem Nachbarreich schon zugegen und übernahm nahtlos die Herrschaft über Khorestan. Zum Dank erhielt jeder von uns 10 Dukaten zur Entschädigung, außer Zarabeth, die es vorzog, sich in den Schatzkammern des Emir einige besondere Stücke auszusuchen. Nun, man kann sagen, dass sich der Auftrag des Wassers als äußerst lukrativ herausgestellt hat. Jetzt können endlich neue Anschaffungen zur Fortbildung beschafft werden! Auf ins nächste Abenteuer…

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