Überraschender Besuch erwartete Yanis, als sie Praiostags morgens den Thronsaal betrat: Zwei Menschen und ein Zwerg, die sich als Baron Alrik, Yonathan und Durin, Gesandte ihrer Kaiserin, vorstellten, erwarteten sie bereits. Sie berichteten, dass Ludalf von Wertlingen mit den kaiserlichen Truppen nach Norden gezogen sei und deshalb die Helden von Zweimühlen mit der Aufgabe betraut wurden, sich des Problems in Gallys - namentlich Reto Erzl von Echsmoch, derzeitiger Kriegsfürst und Gewaltherrscher - anzunehmen. Eine mögliche Verbündete ließe sich vielleicht in der obersten Stadtverwalterin Arnhild von Darbonia finden. Sobald das Problem beseitigt worden sei, würden sie selbst vorläufig die Verwaltung Gallys' übernehmen, bis ein endgültiger Herrscher gefunden sei. Allerdings läge es nicht in ihrer Macht, den Helden direkt zu unterstützen, da sie durch Pflichten anderweitig gebunden seien. Dann verabschiedeten sie sich mit dem Hinweis, dass sie für Rückfragen in der „Freiheit von Zweimühlen“ zur Verfügung stünden. Wie sie es geschafft hatten, unbemerkt in die Stadt bis zum Thronsaal einzudringen, erklärten sie nicht.
Yanis rief die Herren von Zweimühlen zusammen, teilte ihnen die Begebenheit mit und sie begannen mit der Planung. Leider stand auch nach nochmaliger Rücksprache mit den Gesandten, die inzwischen als die Helden von Gareth identifiziert wurden waren, nicht genügend Informationen für einen detailierten Schlachtplan zur Verfügung, sodass beschlossen wurde, erst einmal in zwei Gruppen inkognito nach Gallys zu reisen und abzuwarten, was sich ergibt.
Fingorn ließ sich die Haare abrasieren und gab schwarze Wappenröcke aus.
In Gallys angekommen heuerten Yanis und Rondrigan eine Handvoll Söldner an und weihten auch die Korgeweihten in den Plan ein.
Währenddessen nahm Lusianes Gruppe Kontakt mit der Stadtverwalterin Arnhild auf, die sich kooperativ zeigte und ihnen eine Audienz beim Herrscher verschaffte, allerdings mit der Warnung, dass es sich wahrscheinlich um eine Falle handle.
Am Vormittag des nächsten Tages begaben sich Lusiane, Siopon und Narya zur Audienz, wurden aber lange Zeit warten gelassen. Die Getränke, die man ihnen brachte, gossen sie weg aus Angst, wie könnten vergiftet sein. Fingorn postierte sich euf einem Dach in der Schussweite des Schlosses und bemerkte einige Häuser entfernt einen weiteren Bogenschützen. Er schlich sich an die Gestalt heran und stellte fest, dass es sich um die Firun/Sogramor-Geweihte handelte, die gekommen war, weil sie Gerüchte vernommen hatte und die Helden unterstützen wollte. Sie stimmte zu, das unser Plan, zur Ablenkung ein Feuer im Palast anzuzünden, doch sinnvoll sei.
In der Zwischenzeit hatte sich der Angriffstrupp unter Yanis Leitung zum Schlossplatz begeben und begann den frontalen Angriff, nachdem Rondrigan einen Märtyrersegen auf die Gruppe gesprochen hatte. Einer der Korgeweihten schlug mit einem fänomenalen Schlag die Vordertür ein. Dahinter hatten sich schon die Verteidiger versammelt in Verteidigungsposition aufgestellt.Doch die Kette wurde schnell und entschlossen von Rondrigan und dem Korgeweihten durchbrochen, sodass Yanis und die Söldner nachrücken konnten. Und obwohl Yanis ihr Schwert in den Boden rammte und zerbrach, gewannen die Helden doch ohne große Verluste.
Den gestürzten Herrscher fand man vergiftet in seiner Kammer, offensichtlich Selbstmord. Die Helden befahlen, die Brände zu löschen. Danach wurden die Söldner ausgezahlt und der Sturz des Herrschers offiziell verkündet. Mit Arnhild als Verwalterin wurde Gallsy vorerst sich selbst überlassen, bis die Kaiserlichen die Kontrolle übernehmen würden. Und so gingen die Helden zufrieden nach Hause.

