Rondrian Praiostreu zu Kormin
Als Drittgeborener der Familie Kormin hatten sich Rondrians Ambitionen auf das Erbe seines Vaters verflüchtigt. Trotz allem sieht man auch ihm sein nobles Erbe an: Sein gepflegtes Äußeres, die hochwertige Kleidung und nicht zuletzt der filigran gearbeitete Magierstab in dessen Spitze sich einem aufmerksamen Betrachter sogar ein Diamant zeigt, zeugen von seiner Herkunft. Wenn er wohl auch niemals das Erbe erhalten wird, sollten nicht seinen beiden Brüdern gar schreckliches Unheil zuteil werden, so ist er dennoch stolz auf seine Abstammung und zeigt dies auch all jenen ganz offen, die von niederer Geburt sind. Während seine rechte Hand das Siegel der Akademie zu Garteh ziert, so trägt er an der linken einen güldenen Ring mit dem Wappen seiner Familie.
Nach Entdeckung seiner magischen Begabung begab er sich an die Magierakademie zu einer sehr strengen Ausbildung. Diese Jahre haben ihn zu einem disziplinierten Mann heranwachsen lassen, der sowohl sich selbst als auch anderen immer das Äußerste abverlangt, wenn es um die Erfüllung eines Auftrages geht. Er schwingt sich gerne an die Spitze einer Gruppe, denn er ist der Meinung, dass er alles selbst in die Hand nehmen muss um sicherzugehen, dass etwas richtig erledigt wird. Falls eine Aufgabe jedoch unter seiner Führung oder ob seines eigenen Verschuldens missglücken sollte, so steht er dafür auch ein. Schließlich bedeuten ihm Begriffe wie Ehre und Gerechtigkeit noch etwas.
Ein Fremder der ihn erblickt, mag ihn auf den ersten Blick vielleicht gar wirklich für den Führer einer Armee halten, ist es doch bei Magiern unüblich, dass sie gerüstet, wenn es in Rondrians Fall auch nur ein Gambeson mit Garether Wappen ist, und mit einem Schwert bewaffnet auftreten. Abgesehen davon erweckt er schon durch seine körperliche Erscheinung Aufmerksamkeit. Er misst beinahe 2 Schritt, trägt seine Haupt- und Barthaare militärisch kurz und sauber. Sein Körperbau und seine Haltung erinnern eher an einen durchtrainierten Krieger: Er hält eine Hand fast immer an seinem Schwertknauf, als ob er nur darauf warte, es zu ziehen und es auch zu benutzen, sollte es nötig werden. Die einzigen Anzeichen, die ihn definitiv als Magie kennzeichnen, sind sein Stab und das Siegel, welches sich auf dem rechten Handrücken befindet.
Wenn es auch nicht leicht ist, sich in seinen Augen als fähig zu erweisen oder gar ein enger Vetrauter von ihm zu werden, so ist er denjenigen, die dies einmal geschafft haben, ein treuer Freund, der für sie so manches auf sich nehmen würde, solange diese sein Vertrauen nicht durch unrechte oder unehrenhafte Taten missbrauchen.
Das Bild ist noch in Arbeit, hier erstmal die Rohversion, der Rest folgt bald.


