Der Schatten erscheint

mein Freund…mein armer eingesperrter Freund, wo bist du?…ich fürchte mich…da kommt etwas Böses…du bist aufgewacht…dennoch werde ich weiter träumen…ich muß wissen ob ich recht habe…ihr dummen Kinder…schaut hin! SCHAUT!

In der Zeit des 14. Jahrhunderts wuchs die Stadt und auch andere Kainiten erschienen: Der Nosferatu Crippler, Andrea von Karlsberg von Haus und Clan, Edward Blake vom Clan der Könige und Justine LaFayette von den Höfen der Liebe. Sie brachten die Kunde der neu gergündeten Sekte und man entschied sich seinen Clans zu folgen da das Gebiet als ruhmversprechend galt. Die Regeln der Camarilla legten sich schnell über das alte Gesetz Kains.

Crippler, der den Gerüchten einer werdenden Dömane gefolgt war, Andrea, die nach ihrer Ausbildung in ihre Heimatstadt zurückgekeht war um dort eine Chantry zu Gründen, Blake der dem direkten Druck seines Clans ausweichen wollte und Lafayette, die wie die Motte vom Licht in die kulturträchtigen Stadt angezogen wurde teilten sich mit Alex, der sich über die Jahre vom Inconnuklasten zum Idealisten (siehe Clanbuch Brujah) weiterentwickelt hatte, Ares, der sich zurückzog und inzwischen seinen Sire heimlich zu sich geholt hatte, und Madelene Cortrait, die die Kräfte bündelte und mit Hilfe des ihr hörigen Deidalas in produktive Bahnen lenkte, das Stadgebiet auf.
Auch die Camarille beanschpruchte das Gebiet, doch der Prinz des heutigen Tschechien, bedrängte die Domänengruppierung, seiner eigenen beizutreten und als Fürsten zu herrschen.
Es wurde langsam eng.
Und auch die Wolflinge (die Versuchten, Boden gut zu machen) und Tzimisce (die unerbittlich das Wyrm stärkten) hatten den Schwindel längst durchschaut.
Die Stimmung unter den Werwölfen war am kochen…die Stimmung der Voivoden dagegen war bedrohlich am brodeln.

Es waren die Tzimisce, die zuerst zuschlugen. Besser gesagt…einer.
Im Jahre 1733 kam der zukünftige Prinz Sebastian v. Sternberg in der Stadt an…und ihm folgte der Schatten. Er stellte sich als Toreador vor.
Was niemand ahnte: er war ein Former und Koldone und hinter ihm und seinem Schatten stand Veyla, der Kardinal des Landes hinter dem Wald (siehe Kinder der Nacht oder Encyclopedia Vampyrica). Die Unholde schickten währen des siebenjährigen Krieges zum Schein einige Truppen um die Werwölfe anzufachen, was die Camarilla aber mißverstand, und ebenfalls Truppen schickte.
Sternberg hielt die Festung und berichtete 1763, daß die Voivoden das Interesse an der Stadt nach Verhandlungen verloren hatten. Er schloß auf „wundersame Weise“ einen Waffenstillstand mit den Werwölfen. Er setzte sich auch mit dem Prinzen vom heutigen Tschechien zusammen und ihm gelang es tatsächlich, ihn davon zu „überzeugen“, Prag als eine, aber gleichberechtigte Domäne anzuerkennen. Er hatte es geschaft, der Stadt den Frieden zu bringen.

Kurz darauf machte Sternberg die Domänenansammlung zu einer einzigen Camarilla Domäne. Er versprach jedem einen festen Platz in der Stadt und/oder den Vorsitz über seinen Clan. Er stellte sich selbst quasi als Zielscheibe zur Verfügung und erhielt 1764 das Amt des Prinzen. Er machte jedem Seiner Domänenmitglieder glauben, er sei in Wirklichkeit der Herr über die Stadt…und der Schatten rieb sich die Hände…

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groups/schatten_ueber_prag/der_schatten_erscheint.txt · Zuletzt geändert: 2008/05/14 19:06 von 92.228.16.147