Die Sonne verdunkelt sich

er zieht nicht weiter…er nistet sich hier ein…ich muß ganz leise sein…sonst werde ich entdeckt…gut daß ich hier allein bin…bald wird es losgehen…noch ein bischen länger warten…

Der neue Prinz öffnete 1773 die Tore der Stadt für neue Kainiten und lenkte die Geschicke der Alteingesessenen. Hier ein bischen anfachen, da ein bischen schlichten…kurzum der Schatten begann an Macht zu gewinnen ohne daß jemand ihn bemerkte.

Sternberg ermahnte immer wieder dazu, sich nicht direkt in die Belange der Streblichen einzumischen, vor allem während der Revoltionen des 19. und 20. Jahrhunderts.
In diesen Zeiten, besonders während des ersten und zweiten Weltkrieges, lagen viele in Starre oder zogen sich zurück. Das heißt nicht, daß alle Vampire untätig waren. Doch im Großen und Ganzen griffen sie nicht in die Geschehnisse ein, außer um ihren persönlichen Besitz zu retten.

Sebastian v. Sternbergs Position war fast ein viertel Jahrtausend unumstritten. Er war ihnen ein harter, aber gerechter Prinz und man schätzte daß er die Zügel der Camarilla etwas lockerer hielt. Die Ahnen behielten ihre Posten und Domänen (jetzt Elysien). Prag füllte sich mit Vampiren, bis die Zahl 250 Jahre später auf 73 angestiegen war.

Mit der Ausrufung der Tschechischen Republik 1993 konnten die Untoten endlich aufatmen…bis zum Jahr 1994. Von nun an sollten sich die Ereignisse auf Übernatürlicher Ebene überschlagen…

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