Living Dead
Beute: Gothics, Außenseiter, Punks, Nachschwärmer und Metaler aller Altersklassen von ausgebüchste Teenies bis zu jungebliebenen Rentnern
Die Discothek liegt in einer weing besuchten Sackgasse einer Seitensrtaße der Innenstadt. Sie existiert abseits des Mainstreams der Gothic Szene, und zieht Freaks magisch an. Die Stammgäste sind eine Art große Familie, die Mehrere Nächte der Woche hier verbringen. Da spielt es keine Rolle welche Musik - ob Batcave, EBM, Gothic oder Metal - aufgelegt wird, es geht um die Gemeinschaft.
Dieses faniliäre Umfeld wurde in den späten 1990ern von Justine LaFayette aufgebaut. Seit Justines Verschwinden hat Aurica „die Familie“ unter ihre Fittiche genommen und den bisherigen Kurs beibehalten.
Die Discothek
Die Disko befindet sich im Keller eines 5 Stöckigen Bürogebäudes. Nur ein kleines Neonschild über der dicken geschnitzten Holztür und die Bässe die von unten heraufdröhnen weisen darauf hin. Vor der Tür haben sich ein bis zwei Türsteher postiert.
Hinter der offenen Tür führt gleich eine Treppe nach unten. Am oberen Ende wurde eine Nische eingebaut, in der grade so ein kleines selbstgezimmertes Pult und ein ausgedienter Barhocker darin Platz haben. Darauf sitzt, die Beine seitlich gedreht, immer der selbe Türsteher (ein Afro-Amerikaner Mitte 40 der eine Art tschenglisch spricht), der die Kasse, die nichts weiter als eine kleine Schublade im Pult ist, verwaltet. Der Eintritt kostet 40 Kronen. (24 tschechische Kronen = 1 Euro)
Der Diskothekenbetrieb ist von Dienstag bis Sonntag, immer ab 22 Uhr geöffnet. Ab 3 Uhr ist der Einlass geschlossen, doch die DJs legen mindestens bis 4 Uhr auf. Geschlossen wird, wenn die letzten Gäste gehen, was sehr variabel sein kann, meist gegen 7 Uhr. Montags ist nur geöffnet wenn Konzerte unbekannterer oder von Underground Bands stattfinden.
Die Discothek unten ist ein langgezogenes Gewölbe (15 meter), das man vom Kopfende aus betritt. Das Gemäuer liegt frei. Zur Linken beginnt die Bar, die fast bis zum hinteren Ende durch geht. Hier arbeiten, je nach Betrieb, zwei - drei Sterbliche. In der linken hinteren Ecke ist ein zweistufiges Podest zum sitzen aufgebaut.
Zur Rechten werden Tanzfläche und Bühne mit 4 gemauerten Torbögen abgetrennt, sodaß hinter den Barhockern nur ein grader Durchgang bleibt, der noch vom Zigarettenautomat beengt wird.
Auf der anderen Seite der Bögen, ebenfalls am Kopfende in einer Nische , ist die kleine Bühne. Von Hier Bis zum DJ-Pult, das sich halb unter dem hintersten Bogen befindet, wird die Tanzfläche von Metallplatten auf dem Boden markiert. Im Zenit des Gewölbes sind die Lichtanlage und die Boxen montiert. Alle Technik stammt aus den späten 70er Jahren und wurde beim Káuf übernommen. Nur ein CD-Player und ein USB-Port für die Laptops der DJ´s wurden angebaut, sodaß man meinen könnte, dei Anlage habe einen eigenen Character.
An der rechten Wand unweit von der Bühne gibt es noch eine 3 Stufige Treppe, die durch einen Bogen in ein Separee führt (4×3 m). Hier steht längs zum Bogen eine bequeme Eckcouch, davor ein Biergarnitur-tisch sowie die passende Bank auf der Längsseite. Außerdem noch eine weitere Biergarnitur an der Rückwand und noch ein kleiner Bistrotisch mit 2 Stühlen.
Hier halten sich beim normalen Betrieb meist die Stammgäste auf und es wird sehr eng und stickig. Ansonsten macht ein Vorhang den kleinen Raum zum Backstage-Bereich oder zum Darkroom.
Am hinteren ende der rechten Wand ist die Tür zu den Toiletten und zur Fluchttreppe durch den Lagerraum in den Hinterhof. Auf der Treppe werden oft Sit-Inns abgehalten oder Probleme besprochen. Hier ist die Luft auch wesentlich besser und die Musik durch die schwere Metalltür gedämpft.
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