Anton Mouton

Anton Mouton ist ein erwachter Bastet von 24 Jahren. Er stammt aus der Umgebung von La Rochelle, im Département Carente-Maritime, direkt von der französischen Atlantikküste.

Stamm: Ceilican
Brut: Homid
Rang: 1 (Tekhmet)
Alias: Nil Gaspard
Beruf: Programmierer/Hacker
Internetpseudonym: Koschka

Beschreibung

95q8mt.jpg Eher klein und schmächtigt wirkt Antons Statur. Obwohl er schon Mitte 20 ist ähnelt er doch eher einem Teenager. Seine Muskeln sind eher drahtig und sehnig, trotzdem liegt in allen seinen Gesten, Bewegungen und dem Gang eine gewisse Grazie.
Sein junges, sehr hübsches Gesicht zeigt nur selten Mimik. Viel mehr als ein nichtssagendes Lächeln berührt selten sein Gesicht, das zum großen Teil von seinen schulterlangen, grauen Haaren verdeckt wird. Unter den Haaren blitzen nur Antons eisblaue Augen deutlich hervor, deren Pupillen bei genauer Betrachtung nicht rund, wie die eines Menschen, sondern eher leicht geschlitzt wie bei einer Katze sind.
Egal in welcher Lebensrolle Anton gerade steckt hat er doch gewisse Vorlieben, wie eben die für eher dunkle oder ganz schwarze Kleidung. Im Stil ist er jedoch wandlungsfähig, und von Biker-Jacken über Gothic bis hin zu schwarzen Nadelstreifenanzug ist alles drin.
In den Händen hält er stets eine alte Münze oder Kartendeck bereit, womit er seine Finger ständig beschäftigen zu küssen scheint.

Charakter

Ceilican zeichnen sich vor allem für ihr sprunghaftes Gemüt aus. Das geht soweit, dass diese Werkatzenart in regelmäßigen Abständen ihr komplettes Leben (Ihre Identität, Beruf, Umfeld u.a.) hinter sich lassen und ein Neues beginnen.
Auch sonst sind ist Anton eher unberechenbar. In der einen Minute ist er noch hellauf begeistert, und in der Nächsten findet er nur noch Gründe dagegen. Manchmal will er tanzen, saufen und die ganze Nacht feiern, und kurze Zeit später sitzt er jammernd in der Ecke, genervt vom Lärm und den besoffenen, stinkenden Menschen. Der Wechsel ist nicht immer von einem Extrem ins Andere und kann wohl in jede erdenkliche Richtung gehen. Sein Lieblingsspielzeug ist nicht umsonst eine alte Münze, die er ständig durch seine Finger laufen lässt.
Lediglich sein Herz scheint immer sehr feinfühlig zu bleiben. So kann er es unter keinen Umständen mit ansehen wie jemand leidet, und sei es nur eine Maus. Er achtet jedes Leben und Quälereien sind ihm absolut zuwider, und so kann es sein, dass er schnell zur Waffe greift, um ein Leben zu beenden.


Erwachen

Mit 17 Jahren wurde Anton von einer anderen Bastet entdeckt. Florence nannte sich die junge, äußerst attraktive Katze, Mitte 20, und sie nutzte ihren Charme, um den leicht zu beeinflussenden Teenager zu verführen.
Sie lotzte ihn raus aus der Stadt und weg von den Menschen in ein Waldgebiet nahe der Küste. Dort provozierte sie Anton bis dieser in der Abgeschiedenheit erwachte, und es somit nicht zu einem Blutbad unter Menschen kommen konnte. Florence brachte Anton in aller Kürze alles Wichtige bei, und verschwandschließlich, für Antons Geschmack viel zu schnell, wieder genauso aus Antons Leben wie sie aufgetaucht war.

Jean Moulin

Die letzte Identität war ein gewisser Jean Moulin, der für ein kleines Museum in Montreuil, Paris, Internetrecherche, -präsenz sowie die EDV und Inventur übernahm.
Ein sehr normaler und geregelter Alltag ohne besondere Überraschungen. Aus irgendeinem Grund hatte sich Jean unbewusst für dieses ruhige, feste Leben entschieden, mit einem festem Revier, als würde er sich instinktiv auf mehr Turbulenzen vorbereiten – die Ruhe vor dem Sturm. Vor kurzem verschwand Jean jedoch spurlos von der Bildfläche.

2j66d0l.jpg

Nil Gaspard

Mit leichtem Gepäck, einem Rucksack nur mit etwas Kleidung zum wechseln und einer Zahnbürste, sowie einem Laptop und Filzmarkern und vielen vollgekritzelten Zetteln, wandelt Anton heute unter dem Namen Nil Gaspard durch die Welt. Er treibt sich an Bahnhöfen rum und scheint ständig eine wahllose, neue Richtung einzuschlagen.
Wie ein Kater sein Revier markiert hinterlässt auch Nil überall sein Zeichen mit dem Filzmarker, in den Zügen auf Sitzen oder an Klowänden, was viele nur als Vandalismus abtun, und nur andere von anderen Bastet als sinnvolle Zeichen erkannt werden.
Meistens eilt er ruhelos auf den Steigen oder der Halle herum, ständig auf der Suche und mit dem Blick in alle Ecken und Winkel und die Mülleimer, fast könnte man ihn für einen Bahnhofspenner halten.
Nur in Internetkaffees kommt er zur Ruhe, wenn er im Netz surft und dort sein Unwesen treibt, und neue Kontakte knüpft und Machenschaften schmiedet.

In letzter Zeit tritt Nil wieder sehr edel gekleidet auf, meist im schwarzen Nadelstreifenanzug vom Designer, stets akurat rasiert und mit einem teuren Duftwasser. Zudem bewohnt er eine kleine Suite in einem edlen Hotel in Bern.

Feline

2gt255c.jpgAls Feline erkennt man vor allem seine eisblauen Augen wieder. Ein Katzenkenner würde Anton wohl als eine europäische Hauskatze mit halblangem Haar und grauschwarzem Fellschema bezeichnen, wie sie zu duzenden in den Städten herum laufen. Der Kater wirkt lediglich etwas größer und kräftiger als gängige Hauskatzen.
Als Kater kommen in Anton ganz andere Instinkte zum Vorschein. Er ist nicht mehr so wankelmütig und wesentlich zielorientierter, als wäre er auf der Jagd.
Zwar wechselt er oft das Revier, was für einen Kater nicht untypisch ist, doch ansonsten ist er sehr beständig. Seine Katzenform ist das einzig beständige in seinem Leben, und das gibt im Halt und Kraft: ein Refugium. Wer ihn kennt mag den Eindruck haben, dass er sich als Katze wohler fühlt. Anton scheint jedes Mal eine 180° Kehre in seinem Leben zu machen, wenn er sich in seine Feline verwandelt, und eine andere Persönlichkeit zu haben.


Über die Anderen

Sewa die Undurchschaubare
Seltsam, heute hat sie mich ein paar kurze Momente sehr stutzig gemacht - fast dacht ich sie ist gar keine Katze!?
Aber das kann ja gar nicht sein, so schön wie sie das Wollknäuel immer zurück wirft.

David die Marionette
Oh, ist das toll. Man kann so herrlich mit ihm spielen, und Sewa macht sogar mit - das macht so viel Spaß!

Karim das Schwert
Er wird lebhafter seit er nicht mehr unter dem direkten Einfluss von Carolus steht. Manchmal könnte ich fast glauben er versucht sich einzuschmeicheln oder etwas wieder gut machen zu wollen.
Für ihn bin ich wohl immer der Buh-Mann und ich kann ihm nichts recht machen ganz egal wie sehr ich mich in die „Gruppe“ einbringe und wie sehr ich mir den Arsch aufreiße. Fehlt nur noch, dass er mir mit seinem neuen Spielzeug droht.

Mary die Unberechenbare
„Offen und ehrlich!“ wirft sie uns immer zu an den Kopf so penetrant und übertrieben, dass ich mich wirklich frage in wie weit sie das wirklich ernst meint.
Sie ist lebhaft, lebhafter als die anderen der sog. Gesellschaft der Nacht. Ein sprudelnder Quell, vor allem an Informationen über Vampire, nur muss ich arg acht geben was ich ihr sage, denn sie bindet das sicher jedem der es hören will genauso auf die Nase.
Ok, das Spiel hat langsam ein Ende. Sie treibt mich zum Äußersten, und reizt mich immer weiter. Sie ist eine Gefahr und so langsam beginne ich sie zu fürchten und zu hassen!

Carolus der Unausstehliche
Manch anderer mag es anders sehen, aber ich bin froh, dass er andere Aufgaben gefunden hat als unsere Gruppe. Es ist wohl jedem in der Gruppe aufgefallen, dass er und ich nie hätten Freunde werden können, dazu sind unsere Welten zu verschieden.

Datenbank

Aktuelles
Archiv
groups/schatzjaeger/anton_mouton.txt · Zuletzt geändert: 2009/03/03 01:50 von 85.179.160.236