Carolus Magnus von Köln
Lebensgeschichte
Carolus wuchs in der großen Stadt Köln auf als Kind armer Handwerker auf. Aber er hatte das Quentchen Glück in seiner Kindheit, welches es ihm ermöglichte die Kirchenschule zu besuchen und sich dabei so sehr in den geistigen Künsten hervorzutun, dass der Erzbischof der Stadt nach langer Überlegung und nach bestem Gewissen sich bereit erklärt, den Universitätsbesuch des Kindes in Padua zu finanzieren, wenn Carolus ihm dafür anschließend als Berater und Jurist dienen würde. So reiste Carolus schon früh nach Italien und erwarb dort nach 8 langen Jahren den Titel eines Magister in Artibus, der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung der mittelalterlichen Gelehrten. Er war bewandert in Philosophie und Kunst, in Theologie und Jura, genauso, wie in Latein und Griechisch. Ab dem Alter von 23 diente er dem Erzbischof von Köln bis er selber schon fast Vierzig Jahre alt war.
Der Bischof war natürlich längst verstorben und so entschloss er sich auf eigene Faust los zuziehen und armen Bauernkindern ebenfalls die Möglichkeit zu bieten, Wissen und Bildung zu erlangen, wie es ihm seine christliche Charitas verschrieb. Er zog sieben Jahre lang quer durch Europa und lernte in dieser Zeit auch wie er sich Dieben und Räubern mit Schwert und Faust erwehren konnte, genauso wie er auch schon einiges von der dunklen und geheimnisvollen Seite der Welt wahrnahm, was aber eher Heckenzauberer und Geister in kleineren Städten und Dörfern waren und nicht etwa Vampire, Werwölfe oder gar echten Magi des Hermesordens. Nach den sieben Jahren hatte er mehr als zwanzig Schüler gehabt und mit seinem beträchtlichen Vermögen unterstützt und ausbilden lassen.
Irgendwann, er war mittlerweile schon 43 Jahre alt, ließ er sich in einem kleinem Dörfchen nieder, wo er den vielversprechenden Sohn eines gutmütigen Barons ausbilden konnte.
Bis eines Tages Ereignisse in Gang gebracht wurden, welche ihn in einen Strudel von Erlebnissen trieben: nach Venedig reiste er um ein Heilmittel für den Baron zu findne, guten Herzens war er als er aufbrach. Aber Schrecken umpfing
ihn bald, als er in Venedig seinen Kuss empfing vom Tremeremagus Francesco Valeri, einem der geheimen Herrscher dieser Weltstadt. Zusammen mit seinen Kameraden, welchen er immer weniger vertraute, schafften er es nicht nur den Prinzen der Stadt zu erlegen, nur wenige Wochen nachdem er den Kuss erhalten hatte, nein er konnte auch seinen Platz in der Gesellschaft der Vampire finden.
Er studierte 30 Jahre lang mit seinem Meister die Künste der Elementarmagie, bsi er diesen zwei der Thaumaturgie zur Meisterschaft getrieben hatte, bereit ihn weiter auszuarbeiten bis er eines Tages vielleicht gar eine Erweiterung erreichen konnte! Aber auch anderweitig spon er sein Netz, denn im Laufe der Jahre reaktivierte er seine Kontakte im Norden Italiens, diser reichen und blühenden Region, er reiste umher, fand Menschen die mehr wollten: mehr Macht, mehr Wissen, mehr Leben, mehr Gold, mehr Frauen oder was auch immer sie sich wünschten. So konnte er ein dichtes Netz an Gefolgsleuten in diesem Landstrich aufbauen und hat es so geschafft die Bibliotheken und Schreiberstätten zu kontrollieren.
Aber seine Heldentaten und seine ausserordentliche Begabung schuffen ihm auch viele Feinde: so musste ihn sein Meister aus Venedig schicken, damit er in der unbedeutenden Provinzstadt Cassano die nächsten Jahrzehnte die Zeit der größten Feindseligkeiten würde überdauern können. Nach einigen Schwierigkeiten am Anfang und eines weiteren Jahres des Umherreisens war er nun wieder in jener Stadt, bereit sein Schicksal in diesem ödem Loch etwas aufzubessern.
Aussehen
Carolus ist knapp 1,60 groß, hat mittlerweile graue Haare und einen kleinen Schmeerbauch, wirkt aber dennoch alles andere als fett oder unsportlich. Sein Gesicht ist jugendlicher als man es erwarten könnte, nur seine Augen, welche unter buschigen Brauen fast verdeckt sind, zeigen sein wahres Alter. Daheim trägt er meistens prächtige, manchal etwas geschmacklose Roben, auf Überlandreisen oder in Gefahrensituationen bevorzugt er eine einfache Reiserobe unter der er ein Kettenhemd trägt. Sein Wanderstecken, sowie Schwert und Dolch sind seine bevorzugten Waffen.
Durch sein Vampirdasein hat er mittlerweile die typisch bleiche Hautfarbe, welche ihn aber eher noch adeliger wirken lässt als zuvor uund sich recht gut in sein übriges Äusseres einfügt. Allerdings trägt er nun öfters rote und schwarze Roben.
Charakter
Vor seiner Verwandlung wirkte Calorlus nach aussen hin meistens freundlich, aber wenn man ihn näher kennenlernt, merkte man schnell, dass er oftmals recht oberlehrerhaft ist und an vielem, was andere Leute tun, etwas auszusetzen hat und auch gleich Ratschläge gibt, wie man diese Fehler beheben kann. Dieses tat er zwar stets freundlich, fühlte sich aber immer im Recht.
Früher liebte er es, anderen zu helfen, zum einen wegen seiner Güte und Barmherzigkeit, zum Anderen aber auch wegen seines Stolzes, der ihn glauben lässt, er wäre der klügste Mann auf Erden und alle Welt solle an ihm genesen.
Durch den Kuss und den Schreken welchen er erlebte, veränderte sich aber sein Verhalten drasrisch zum Schlechtem: nun fühlt er sich an kaum eine moralische Schranke gebunden, der Drang nach Wissen und Macht brodelt in ihm und sein Stolz lässt ihn auf nahezu jeden anderen herabbblicken. Zwar ist er weiterhin nach aussen hin ein zumeist freundlicher und umgänglicher Mensch, aber wenn er genervt ist oder man ihn reizt, bricht einer der dunklen Aspekte des Tieres in ihm durch und er wird harsch beleidgend, zutiefst herablassend und manchmal gradezu menschenverachtend brutal und hinterhältig. Dabei ist er allerdings normalerweise niemals primitiv oder unnötig brutal, ganz im Gegenteil liebt er es wie eine Spinne im Netz zu sitzen und seine listigen Pläne durchzuführen.
Auch seinen zuvor großen Glauben an Gott verlor er fast vollkommen, denn während er früher immer eine passende Bibelstelle auf den Lippen hatte und voller Hoffnung durch die Welt ging, so fühlt er sich nun immer mehr den heidnischen oder sogar infernalen Mächten hingezogen.
Haven
Carolus Haven ist die Bibliothek der Stadt Cassano, welche in einer alten Kirche untergebracht ist. Der Altarraum ist dabei vollgestellt mit allen möglichen und unmöglichen Folianten, Summae, Schritrollen, Tafeln und ähnlichem. Aber auch eine Schreiberwerkstatt befindet sich in einem durch Holzwände abgetrennten Bereich des Altarraumes.
Vor die alte Kirche wurde mittlerweile ein größeres Haus gebaut, so dass der Altarraum nur noch durch jenes zu erreichen ist. Dieses Haus hat einen Vorraum, eine Kemenate, mehrere Quartiere im ersten Stock für Vampire und höher gestellte, sowie einem Keller. In jenem Keller schläft derzeit Karim der Assamite, aber in ihm sind auch durch Geheimtüren weitere Wege versteckt, welche durch diverse Erdelementare erschaffen wurden und auch von ihnen in Stand gehlaten werden. Dort befindet sich nun sein Versuchslabor, sein Ritualraum, ein Platz für Gefangene, sowie ein großer Schrnak mit den geheimen Büchern der Bibliothek, welche von seinem Protege regelmässig gelüftet werden. Auch hat Carolus, was aber keiner ausser Karim, welcher eingeweiht ist, weiß, dort mittlerweile sein gut gesicherten Schlafraum, dessen Boden an vielen Stellen mit Schutzrunen gegen Kainiten ausgerüstet ist.
Aufbau des Havens
Untergebene
Santos von Padua
Geschichte: Santos von Padua ist der Protege Calolus, welchen er eines Tages zum Guhl und vielleicht sogar zum Vampir machen will. Gefunden hat er den noch recht jungen (~25 Jahre) Mann auf einer seiner Reisen. Dort fiehl ihm Santos auf, weil ein düsterer Schatten auf ihm lag, eine Aura die diejenigen haben, welche zuviel wissen und deren Herz bereits in die Dunkelheit gelenkt wurde. Er spionierte ihm nach, fand seine Sehnsüchte und Schwächen heraus und erschien ihm schlussendlich in seiner Gestalt der Schatten. Zwar durchfloss auch Santos Angst vor diesem was er sah, aber er schrie nicht und er floh nicht, ganz im Gegenteil schaffte Santos es sogar den Mund afzubekommen und Carolus als einen Diener der Hölle zu grüssen!
Um so mehr von Santos beeindruckt, wob Carolus sein Netz um den jungen Mann, half ihm seinen Sünden nachzugeben, tötete Konkurenten, trieb ihn in den Hass und Neid, stachelte seine Gier nach Wissen und Leben an und versicheret sich so seiner Loyalität.
Schlussendlich brachte er ihn nach Cassano, wo die zwei einen geheimen Blutkontrakt schmiedeten, einen Eid welcher sSantos an Carolus binden sollte, solange er ein Sterblicher war, aber Carolus verpflichten würde Santos zu einem Ghul oder Vampir zu erheben. Allerdings ist dieser Kontrakt extrem zugunsten Carolus formuliert, so dass er in ziehmlich gut für sich auslegen kann, während Santos fest an ihn gebunden ist.
Dieser Vertrag wurde bis jetzt in der ersten Stufe erfüllt und Santos dient Carolus nun als sein halb-lebender Primus.
Aussehen: Santos trägt seine nachtschwarzen Haare zumeist zu einem Zopf gebunden und trägt eine halbmondförmige Bernsteinbrille wegen seinen etwas schlechten Augen. Sein Gesicht ist meist recht kühl und hart, seine Augen in einem hellem blau, seine Kleider angemessen für eines reichen Mannes Diener. Seine Statur ist dabei eher klein und er wirkt recht schmächtig und vielleicht auch kränklich. Troz seines Äusseren besitzt er aber in manchen Situationene rstaunliche Kräfte…
Charakter: Er ist durch sein Wissen und seine Erlebnisse bereits gegenüber vielem abgestumpft, was sich auch an seinem kühlem und sehr distanziertem Verhalten sehen lässt. Angetrieben wird er durch die Versprechen seines Meisters, was Unsterblichkeit und Macht angeht, etwas was Santos in seinem Leben als kranker und schwacher Knabe nie selbst erfahren durfte. Aber nun wo er den anderen Bibliotheksarbeitern vorsteht, lebte er es richtig aus und kommandierte und schikaniert sie umher, bis Carolus jenes bemerkte und ihn anwies seinen Verstand anders zu nutzen. Nach einigen Untwerweisungen (welche schon die simpelsten Rituale der Road of Sin beinhalteten)verändrte Santos sein Vorgehen und wurde eher zurückhaltend (vielleicht wegen Carolus Bestrafung) und beginnt nun eher die Leute um ihn herum zu manipulieren .
Nach seinr Verwandlung zum Ghul hat Santos an Selbstvertrauen gewonnen und wirkt sicherer und ruhiger auf andere Menschen, er scheint derzeit zufrieden mit seinem leben zu sein und ist deswegen geradezu unheimlich liebenswert und fröhlich!
Spielwerte von Santos
Tyta
Tyta ist ein großer und bedrohlich wirkender Hund, welcher sicher das ein oder andere Wolfsblut in sich trägt. Sein fast schon schwarzes Fell und die gelblichen Augen sorgen dafür, dass er ein nahezu perfekter Wachhund ist (was sich mit einer Stufe Auspex sogar noch steigern würde können). Da es Carolus nicht erlaubt ist Kämpfer oder Disziplinsbenutzer zu erschaffen, hat er sich aber dieses Tier zum Ghul gemacht, welches ihm deswegen (und wegen seiner Dominate Disziplin) absolut treu ergeben ist und seinen Anweisungen wie ein gut ausgebildeter Hund folgt. Er schläft meistens in Carolus Labor, wird aber von ihm auch von Zeit zu Zeit ausgeführt, was zwar etwas Aufsehen erzeugt, aber ihm zumindest jede Situation vom Halse hält, in welcher er sich mit Gewalt rauskämpfen müsste.
Aus irgendeinem völlig unerfindlichem Grund versteht er sich blendend mit Karims Katzenghul und versucht höchstens spielerisch sie zu fressen.
Siegrich Schmied
Siegrich ist der Hauptspion von Carolus, welcher sich zumeist als Händler und Handelsreisender tarnt und sich somit auch Zugang zu den höheren gesellschaftlichen Schichten erwerben kann. Er ist ausserdem derjenige, welcher auch in die düsteren Geheimnise seines Meisters eingeweiht ist, wobei er sich aber völlig mit Gold, Abenteuern und Frauen abspeisen lässt und keine Ambitionen besitzt selbst einmal ein Kind der Nacht zu werden. Allerdings ist auch er durch einen Blut Kontrakt fest an Carolus gebunden.
Er ist ein etwa 30 Jahre alter Mann mit gepflegtem Aussehen, einem freundlichem Gesicht, intelligenten Augen, etwas zu protziger Kleidung vielleicht und einer warmen und durchdringenden Stimme. Bei ihm kann man auch oftmals einen angeworbenen Mann sehen, welcher für seine Sicherheit sorgen soll. Er hat sein eigenes Haus woanders in der Stadt.
Mario Schreiber
Mario Schreiber ist ein Angestellter der Bibliothek und kümmert sich um die Pflege und das Kopieren der Bücher. Carolus selber hat er nur wenige Male zu Gesicht bekommen, aber für ihn ist auch Santos der eigentliche Ansprechpartner. Er ist noch ziehmlich jung und froh eine gute Stelle bekommen zu haben und deswegen auch recht loyal. Er wohnt derzeit bei Luigis Familie, aber carolus überlegt ob er ihn binden soll, damit er auch in der Bibliothek lebt.
Luigi Binder
Ligi Binder ist zum einen der Buchbinder der Bibliothek, kümmert sich aber auch um den Einkauf für die Bibliothek was Materialien und neue Bücher angeht. Er ist schon älter und hat viel Erfahrung, sowie eine große Familie welche mittlerweile schon einige dutzend Enkelkinder umfasst. Bei jener lebt er auch.
Karl Zeichner
Karl Zeichner ist ziehmlich feminin und scheint auch nie etwas zu sagen, wenn man ihn nicht dazu regelrecht zwingt. Dieses kommt daher, weil Karl in Wirklichkeit Karla heisst und eine ehemalige Nonne ist, welche wegen fleischlicher Sünden aus ihrem Kloster ausgeschlossen wurde. Sie hat durch ihre Befleckung auch ein Gespür für das dunkle, welches sie einerseits abstösst, anderseits fasziniert und in den Bann zieht. Vielleicht ist sie deswegen grade Angestellte jener Bibliothek geworden. Carolus weiß um ihr Geheimnis, wie sie auch um seines, aus jenem grund lässt er sie auch im ersten Stock wohnen.
Maria
Eine gutmütige, ältere Frau mit runder Form und schlichter Kleidung. Maria ist in Cassano aufgewachsen und wurde von Carolus mittels eines Bluteides an sie gebunden, so dass sie ihm absolut treu ergeben ist. Deswegen darf sie auch im unteren Teil des Havens leben. Sie übernimmt in ihm die Rolle der Magd, Köchin, Gärtnerin, Putze und dergleichen.
Plots/Pläne
Carolus Pläne sind:
- Ausharren an diesem Ort bis es sicher ist wieder in eine Großstadt zu gehen
- Studium der Elementarmagie, um einen Durchbruch zu erlangen
- Erlangung jedes einzelnen, verbotenen Buches
- Aufbau einer loyalen Gefolgschaft aus Spezialisten ohne Moral
- Aufbau eines gewissen Reichtums, um seine Pläne finanzieren zu können
Über seine Begleiter
- Karim
Geheimnissvoll, aber diszipliniert und zu allem bereit. Könnte mein verschlagener Bruder sein, ist aber zumindest sehr nützlich und so vertrauenswürdig wie es nur geht. Schliesslich würden unsere Meister jeweils Rache für den anderen Schüler nehmen, wenn ich ihn zu plump ausschalten würde.
- Dariuz
Wer weiß wohin sich mein Schicksal mit ihm wendet: wird er ein dumpfes Werkzeug, ein Gargoyle vielleicht, oder erweist er sich als verlässlicher Partner? Eigene Ambitionen scheint er zumindest keine zu haben, allerdings sollte man nie das Ohr der Nosferatu für die Strassen unterschätzen.
- Wolfgard
Groß, wild und stumpf. Man merkt ihm an, dass er dem Pfad der Bestie folgt so unüberlegt er oft handelt. Allerdings scheint er durchaus lehrnfähig zu sein und man kann ihn gut komandieren. Wenn er es schafft ein Spielkind des Sherifs zu werden ist er sicherlich sehr nützlich!
- Lucius
Seinen Starrsinn zeigt er schon dadurch ,dass er sich weiterhin als Priester ausweist, wenngleich sein Verhalten längst das der Bestie und der Sünde ist. Er kann von seinem altem Leben nicht lassen und macht deswegen nur Ärger. Wenn er sich nicht als nützlich erweist und weiterhin den Frieden im Haven stört muss ich mal mit Karim reden…
Jagdmethoden
Carolus zieht entweder mit Karim los um sich passende Opfer zu besorgen (einmal pro Woche), er trinkt in jeder Woche abwchselnd ein wenig (einen Punkt) Blut von Santos, Maria oder Karl(a) (für welche es eine immer noch atemberaubend schöne Erfahrung ist) oder aber er trinkt jenes Vieh und Küchengetier aus, welches verarbeitet wird um den sterblichen Bibliotheksangestellten Nahrung zu geben (2 Punkte die Woche etwa).

