Barrakuda

Der Straßenname des Orks rührt aus der Zeit seines langen Militärdienstes bei der Nordmeerflotte her. Den Namen Ivo Meier bekam der Veteran als er in Hamburg vor mehr als 22 Jahren als Waisenkind auf der Straße gefunden wurde.

SIN: Ivo Meier
Militärischer Rang: Bootsmann
Einsatzgruppe: KSK 9 - Seewolf, Nordmeerflotte

Matrixpersona: Joker
Runnerteam: PikAss

Beschreibung

wk1fkm.jpgGroß, stämmig und gedrungen wie ein Ork nun mal ist, so ist auch Barrakuda. Allein die breiten Schultern und die schiere Kraft die er ausstrahlt lassen ihn überaus gefährlich wirken.
Viele tun diese Erscheinung schlicht als Monstrum ab. Doch seine Bewegungen sind stets schnell und überaus zielsicher fast katzengleich. Das bedrohliche Bild, dass er abgibt wird von den deutlich erkennbaren Cyberaugen, die einen regungslos anblicken, verstärkt und da sich bei Barrakuda oft keine Mimik regt läuft es einem schnell eiskalt den Rücken runter. Die Haut ist wettergegerbt und übersät mit Furchen und Narben. Seine langen weißen Haare trägt er meist zu einem kleinen Zopf zusammen gebunden.
Im Kontrast dazu ist seine Kleidung dunkel. Er trägt schwere Mäntel aus Leder oder synthetischen Materialien - unter denen sich viel verbergen lässt - in schwarz oder dunklen Bautönen, schwerer Lederstiefel wie beim Militär, und nur selten verirrt sich an ihm mal ein helleres Kleidungsstück. Die meisten Stücke wirken wie einer Uniform entlehnt.

Hintergrund

119mc68.jpg Barrakuda wurde als Ork in Hamburg geboren und direkt nach der Geburt von seinen Eltern verstoßen. Eigentlich war er schon zum Tod im Straßengraben verdammt, doch durch einen Zufall wurde er entdeckt und landete schließlich über Umwege bei einer Abteilung die für das Militär und andere Dienste Rekruten heranzog und ausbildete.
Er zeigte schon früh eine Affinität zum Wasser - auch wenn sich Wasser in dem man ohne Schutzanzug schwimmen kann wohl nur schwer finden lässt - und so wurde er zum Kampfschwimmer ausgebildet. Als Jugendlicher trug er noch den Straßennamen Wasserratte, wegen seiner seltsamen Vorliebe, doch später verdiente er sich einen besseren … nein, gefährlicheren Namen, der ihn auf einem Run charakterisiert - beobachten, dann leise, schnell und mit höchster Effizienz gnadenlos zuschlagen.
Mit 12 Jahren begann sein Dienst bei der aktiven Truppe vor allem an der Norddeutschen Küste bis zur russischen, und dort oft auch weit bis ins Hinterland. Anfangs folgte Barrakuda noch jedem Befehl ohne ihn zu hinterfragen, doch mit den Jahren kamen ihn Zweifel an Sinn und Motive vieler Einsätze. Traf es Unschuldige bekam er große Gewissensbisse und so stellte er seine Obrigkeit immer mehr in Frage. Er legte sich teilweise heftig mit Vorgesetzen an, oder zog Befehlsverweigerungen in Betracht. Da man den Dienst bei einer Spezialeinheit, die es offiziell gar nicht gibt, nicht einfach quittieren kann, täuschte er bei einem Einsatz in Russland einen Unfall mit einer großen Explosion vor, und damit verbunden seinen Tod.
Barrakuda tauchte zuerst in Russland unter, wo er die Sprache lernte und einige Kontakte knüpfen konnte. Zum ersten Mal in seinem Leben gab es niemanden der ihm sagte was er zu tun hatte - bis auf die Russen, bei denen er sich versteckte. Erst nach zwei Jahren verließ er das kalte Russland und traute sich nach Hamburg zurück zu kehren.

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Der militärische Drill beeinflusst Barrakuda bei jeder Entscheidung und jeder seiner Handlungen in seinem ganzen Leben. Er ist stets verschlossen, lässt keine emotionale Nähe zu. Ausgebildet wurde er zum Einzelkämpfer, doch ist er auch ein Teamplayer, der für sein Team alles tut, sei es als Führungsperson oder als Mitglied einer Einheit. Er gibt immer 110% und eines seiner Mottos lautet: “ganz oder gar nicht”, und so bringt er auch immer alles zu einem Ende.
Es bedarf natürlich eines ausführlichen Briefings, mit Besprechung der Taktiken, Pläne und allen verfügbaren Informationen, im Vorfeld, um auch zu einem Ende zu kommen. Und so gibt es für Barrakuda die Möglichkeit sich auch außerhalb des Kampfes durch seinen Hirnschmalz auszuzeichnen.
Zwei weitere Dinge die für ihn kennzeichnend sind, sind zwei Laster die er sich in Russland zulegte. Neben dem ausgiebigen Genuss von Wodka nimmt er gerne ein paar Pillen ein, besonders wenn diese seine Fähigkeiten auf einem Run steigern könnten. Um diesen “Hobbies” zu frönen, oder bei seinen Waffen, Cyber- und Bioware immer beim state-of-the-art bleiben zu können schließt er sich heute bei entsprechender Bezahlung gerne fast jedem Run an. Ein Rigger hat seine Drohnen und Fahrzeug, Barrakuda seinen Körper und sein Arsenal.

Aus Russland in die Schatten

Meine Heimkehr aus Russland war gleichzeitig der Einstieg in eine neue Welt für mich. Ich bin vor Jahren in der Nähe von St. Petersburg bei einem Einsatz untergetaucht. Zusammen mit einigen Kameraden, die das skrupellose Befolgen von Befehlen ebenso satt hatten wie ich, täuschten wir unseren Tod bei einer großen Explosion vor.
In Russland war das Untertauchen an sich nicht gerade kompliziert. Hier verschwinden dauernd Leute, nur die Sprache vernünftig zu lernen und sich zu verständigen ist relativ anspruchsvoll. Doch ich denke heute hält mich jeder für einen waschechten Russen wenn ich mit meinem Dialekt ein bisschen spiele. Ich lernte neben der neuen Sprache auch einige Freunde? kennen.
Zum Beispiel Nora Kantikian, die sich selbst Die Diva nennt, lernte ich am besten kennen, wohl auch weil sie fließend Deutsch spricht. Sie ist gebürtige Russin aus St. Petersburg, eine bildschöne Frau und zeichnet sich dadurch aus, dass wenn man sie falsch behandelt sie gerne rumzickt, wie es sich für eine Diva eben gebührt. Ansonsten ist sie eine gute und zuverlässige Freundin. Ihre einzige Leiche im Keller ist vielleicht, dass sie irgendwie bei der Russenmafia mit drin hängt, nur weiß ich nicht genau inwieweit.
Nach zwei Jahren in St. Petersburg war meiner Meinung nach genug Gras über die „Sache“ gewachsen, und so ergriff ich die Gelegenheit, als “meine“ Diva ein Jobangebot bekam in Hamburg einen Nachtclub zu übernehmen. Zusammen mit Nora und noch einigen anderen sehr attraktiven Russinen bin ich dann über Schleichwege nach Hamburg geschleust worden.
Das COJITO, Nora's Nachtclub, ist seit dem mein Stammlokal und hier trifft man mich oft an, denn nirgends gibt es besseren Wodka. Hier bekam ich auch eine neue Identität und startete meine ersten Runs.
Zwar bin ich jetzt frei von dummen Sesselpupsern, die aus sichere Ferne ihre Befehle geben ohne das Ausmaß ihrer Entscheidungen zu kennen oder zu bereuen, doch irgendwie bin ich trotzdem nicht frei. Ich habe jeden Tag das Gefühl ich habe mich hier in einem neuen Gespinst einer noch gefährlicheren Spinne verfangen…


Über die anderen

Erster Eindruck
PikAss scheint mir ein zusammen gewürfelter Haufen zu sein, in dem es weder Teamgeist noch ein Zusammengehörigkeitsgefühl gibt – zumindest bis jetzt – zwei Dinge an denen man arbeiten muss damit es auch ein Team wird! Zwei scheinen irgendwie liiert zu sein, und einer vereinnahmt alle für sein Rudel … denke da besteht Hoffnung.

  • Stinger: Ist die Teamriggerin. So klein sie ist, so schlagfertig ist sie. Bin gespannt darauf sie mit ihrem Boot und den anderen Spielzeugen mal in Aktion zu sehen.
  • Seek the Moon: “…ruhig Brauner!“ ist das Erste was mir zu diesem Heißsporn einfällt. Er prescht los wenn es besser wäre erst einmal abzuwarten… schüttelt immer noch fassungslos den Kopf …und wie kann man überhaupt ohne Datenbuchse leben?
  • Domino: Er sticht aus dem Team bei weiten heraus durch seinen Ruf in den Schatten. Ansonsten fällt mir zu dem schrägen Vogel nicht viel ein. Ach ja, ein vernünftiges Hantel- und Aufbautraining würde ihm gut tun, dann müsst ich ihn das nächste Mal nicht am Fallen hindern.
  • Oriishi: Was will er in dem Team?! Erst kassiert er die fetteste Belohnung die ich je gesehen habe, und dann knausert er rum wegen 5k!? Der bringt uns sicher Probleme.

Barrakuda über Stinger, Domino, Oriishi, Mond und PikAss

Gerüchte über ihn

  • [Mein kleiner Riese - clever, stark und gefährlich. Nur leider etwas zu alt für mich. ;)] Die Diva
  • [Auf ALT liegt wohl die Betonung!] JollyRogers
  • [Ich kann mich doch nicht mit jedem sehen lassen. Ein Spielzeug muss jung, knackig sein und immer nett anzusehen sein.] Die Diva
groups/shadowrun/barrakuda.txt · Zuletzt geändert: 2008/06/11 04:48 von 85.179.163.176