Domino
Dominos bürgerlicher Name ist Michael Weber. Er ist ein Technomancer, genauer gesagt ein Cyberschamane mit Hang zum Anime und einer Vorliebe zum Skateboard. Sein Alter beträgt ca. 20 Jahre.
Techomancer Gruppe: Die Reiter der Resonanz
Sprites: Near
Wandlungsgrad: 2 (Modulation, Dämonen beschwören)
IC-War-Team: 29A (zusammen mit Nano)
Matrixpersona: eine sehr reale und finstere Version von L aus „Death Note“
Beschreibung
Wer die Serie Deathnote kennt, der weiß wie er sich Domino vorstellen muss. Sein Äußeres, seine Körpersprache und seine Art ähnelt sehr stark der von L. Domino selber ist sich dessen bewusst und forciert dieses seit langer Zeit, so dass es zu seiner Natur geworden ist.
Dunkle Augenringe, die von zu wenig Schlaf, der durch Unmengen an Kaffee kompensiert wird, zeugen, zieren sein etwas blasses, aber hübsches Gesicht, das von schwarzen, ungekämmten Haaren gesäumt ist. Er wirkt etwas ungelenk und bewegt sich mit hängenden Schultern und etwas gebückter Körperhaltung schlurfend durch die Gegend. Dieses ändert sich nur dann, wenn er aktiv auf einem Run dabei ist - wenn er in dem Ganzkörpertarnanzug vor seinen Mitrunnern steht, wirkt er erstaunlich athletisch und fit. Normalerweise trägt er ausgeschnitte, teils rissige Hosen und dünne Oberteile - darüber einen schwarzen Panzermantel, wie es in den Schatten üblich ist. Trotz der schlechten Körperhaltung, der fast affenartig wirkenden Bewegungen, vor allem seiner Handhaltungen, wirkt er sympathisch und umgänglich.
Oftmals läßt er einen Dominostein zwischen seinen Finger hin- und herspielen. Das und sein PAN, das nahezu ständig ein laufendes Dominospiel, sich bewegende Steine zeigt (welches er auch wirklich selber spielt), brachten ihn in den Straßen den Namen Domino ein.
Charakter
Domino ist ein ruhiger, durchdachter und sachlicher Typ. Er animiert seine Chummer dazu systematisch Schritt für Schritt eines Runs zu planen, zu durchdenken, Alternativen zu analysieren und Betapläne zu entwickeln. Während einer Planung trinkt er Unmengen an Kaffee und vertilgt diverse Kohlenhydrate (Hyperschilddrüsen haben auch Nachteile). Seine Körpersprache wirkt zumeist sehr seltsam auf Außenstehende, so dass er oft als Nerd abgestempelt wird (was er im Grunde ja auch ist).
Seine gesellschaftlichen Fähigkeiten verdienen höchstens das Wort „marginal“. Er verhandelt im Normalfall nicht über Preise, zahlt auch öfter mal zu viel. Er ist nicht der richtige, wenn jemand überzeugt oder eingeschüchtert werden muss. Umso besser ist er in der Lage Antworten zu analysieren, zu bewerten und die Umgebung zu beobachten.
Seit kurzem hat er wohl wieder Anschluss an eine Technomancer-Familie gefunden.
vom Licht in die Schatten
„Wie alles begann? Eigentlich mit meinen Erzeugern. Die ersten Jahre meines Lebens waren noch dreckiger als die jetzigen. Sie schämten sich vor ihren Bekannten, dass sie einen Elfen als Sohn hatten. Einen Elfen! Kann man sich das vorstellen? Fragt mich nicht, was sie gemacht hätten, wenn ich ein Ork oder Troll wäre. Jedenfalls habe ich meine Kindertage in einem dreckigen Loch verbracht, abgeschieden von meiner Umgebung, nur mit 'nem dreckigen Terminal an der Wand und 'ner Chipbuchse im Kopf, nicht mal Fenster gab's da. Es blieb mir nicht viel übrig als den ganzen Tag in der Matrix abzuhängen und meine Eltern zu hassen. Irgendwann jedenfalls haben ziemliche Freaks mit mir Kontakt aufgenommen. Irgendwie wirkten ihre Persona lebendiger und feiner als die von ordinären Matrixnutzern. Wie sie mich gefunden haben - keine Ahnung, auf jeden Fall waren sie freundlich und neugierig. Tja, und eines Tages ging die Tür auf und ein ziemlich 'runtergekommener Ork streckt mir seine Hand entgegen. Zu dem Zeitpunkt sah ich wahrscheinlich auch nicht besser aus. Dieser Ork jedenfalls hat mich mitgenommen in so 'nen übel riechendes Viertel, wo er mich seiner „Familie“, den Schattentänzern, vorgestellt hat… das war ein Haufen sage ich euch. 15 Metas, einer freakiger als der andere. Allerdings - die folgenden 10 Jahre waren vollkommen anders als die Jahre davor. Sie führten irgendwelche Tests aus, gaben mir ein Terminal, später ein Cyberdeck und lehrten mich nicht nur den tieferen Umgang mit der Matrix, sondern auch all das, was man zum Leben in der Straße braucht. Eines Tages haben sie mich in einen besonderen Raum geführt, dem Resonanzraum. Dort habe ich eine ganz besondere Erfahrung gemacht, die ich hier jetzt nicht mit euch teile. Danach jedenfalls war die Matrix meine zweite Natur, ich brauchte kein Deck mehr um die Matrixbefehle zu verarbeiten. Irgendwie ergibt das alles ohne Wandler einen Sinn für mich. Nach dieser Zeit habe ich dann auch 'nen paar Leute kennengelernt. Zuerst einen Schieber, der wohl für genug Nuyen alles und jeden besorgen kann. Und über den im Laufe der zeit noch andere, deren Namen natürlich unwichtig sind. Leider kam es so, dass meine zweite Familie zerfallen ist. Die Gründe enthalte ich euch auch mal vor, das wuerdet ihr eh nicht verstehen. Fragt einfach mal einen erfahrenen Matrixjunkie - der Name Schattentänzer ist nicht unbekannt. Und so ging das Leben weiter - hier 'nen Job, da 'nen Job…“
Über die anderen
- Bug: Scheint einer der wenigen wirklich fähigen Rigger auf der Straße zu sein. Ist von eher ruhiger Natur, weiß aber was er kann und worauf es im entscheidenen Moment ankommt. Jemand, dem man seinen Hintern ruhigen Gewissens anvertrauen kann. Ich freue mich fuer ihn, dass er bei Blue Anschluss gefunden hat. *thumbs up*
- Ghost: Anfangs war ich weniger begeistert von ihm. Allerdings hat er mich eines besseren belehrt. Ein absoluter Profi und zaeh wie so mancher Troll.
- Kira: - DATA LOST -
- Seek the Moon: Ein mutiger magischer Krieger. Seine Zunge ist wohl mindestens so scharf wie seine Axt. Manchmal etwas vorschnell, aber im Grunde verlässlich. Außerdem schulde ich ihm noch was.
- Dawn: Ein fähiges Face. Leider hat er seinem Team nicht genug vertraut und musste den einsamen Weg gehen.
- Stinger: Nina.
- Oriishi: Handelt sehr überlegt und vorrausschauend und bleibt auch in stressigen Situation bei der Sache. Er scheint aber auch mehr als andere Kollegen an materiellen Dingen interessiert.
Nach den Begebenheiten in Buxtehude und der Ölstation
- Stinger: Ich glaube ihr Mundwerk ist größer als sie selbst. Aber ihre Fähigkeiten sind absolut ausgereift. Eine würdige Vertretung für meinen Ex-Chummer Bug.
- Seek the Moon: Setzt sich sehr für uns Chummer ein und ist zur Stelle, wenn er gebraucht wird. In seinem Falle sind die vielen Worte nicht nur Schall und Rauch. Trotzdem könnte er manchmal etwas ruhiger und überlegter sein.
- Oriishi: Eine gute Unterstüzung auf einem Run. Er scheint sehr auf Nuyen fixiert zu sein und darueber auch schonmal Ethik und Moral zu vergessen. Er kommt jedenfalls verhaeltnismäßig günstig an Softs ran, und selbst wenn er fuer sich noch was draufschlaegt, fahre ich günstiger damit. Angeblich hat er ja nicht nur magische, sondern auch Face-Qualitäten. Bin mal gespannt wie er sich schlägt, wenn wir nicht mehr im Sumpf herumpaddeln.
- Barrakuda: Ein Sam, wie er sein sollte. Stark, und kampfesmutig. Allerdings hat er für mein Empfinden den Finger zu locker am Abzug und redet, als wenn ein Leben nur eine Frage des Preises wäre. Außerdem liest er Rechercheberichte nicht gründlich genug.
Nach der Befreiung von Olga
- Stinger: Eine Topriggerin mit spitzer Zunge und super Format. Sie denkt gefahrenbewusst, ist sehr zuverlässig und blendet sich super in Gesellschaften ein. Außerdem ist sie ziemlich sexy.
- Seek the Moon: Wird in letzter Zeit ruhiger und überlegter. Wenn er am Ende eines Runs auch noch behaupten kann, dass alles so gelaufen ist, wie ER es geplant hat, ist er glücklich. Auf jeden Fall eine sehr gute Bereicherung für unser Team. Seine Matrixallüren sind fast schon putzig.
- Oriishi: So zeigt sich sein wahres können. Hat meiner Meinung nach eine sehr gute Figur gemacht in den letzten Tagen, und das weniger durch magischen Einsatz als durch konstruktive Vorschläge und soziale Fähigkeiten. An den kann ich mich gewöhnen.
- Barrakuda: Der taut so langsam auch auf. Er war immer bemüht konstruktive Vorschläge zu unterbreiten, versteift sich allerdings auch ein wenig auf sinnlose Pläne. Aber wir waren alle mal Anfänger in den Schatten und Mond ist auf seine Art gut darin meinen Plänen Nachdruck zu verleihen. Auf jeden Fall ist Barrakuda wohl hier in Hamburg mit dem vielen Wasser ein guter Mann seines Fachs.
Near
Near ist Dominos erster erschaffener Sprite. Er ist nach dem Vorbild von Near aus Deathnote kreiiert, nur dass er realer und duesterer wirkt als dieser in dem entsprechenden Anime. Near unterstuetzt Domino ueberwiegend bei Recherchen - allerings ist er unauffaellig genug um in nicht ganz so heftigen Hosts die ein oder andere Aktion zu vollbringen. In Dominos Matrixfreizeit ist Near sehr oft an seiner Seite und die beiden wandeln durch interessante Matrixmodellierungen, oder tauschen sich untereinander aus.
Ryuk
Eine weitere Kreation aus der Death Note Welt von Domino. Ryuk hat große glubschartige Augen in einem Gesicht mit spitzen Zähnen, dass etwas clown-artiges hat. Er flattert mit zwei viel zu kleinen Flügelchen und wirkt sehr schlaksig ein einem engen schwarzen Leder/Latexoutfit. Aus irgendeinem Grund sieht man ihn in der Matrix immer einen knallroten Apfel in der Hand halten, den er ununterbrochen ist. Seine Stimme klingt immer, als wenn er einem etwas suggerieren und unterschwellig uebermitteln moechte - und sein Lachen klingt sehr gehässig.

