Eine letzte Verantwortung

Oriishi steht nach einer mit wirren Träumen durchsetzter Nacht auf und duscht erst einmal ausgiebig um einen klaren Kopf zu bekommen. Als er in den noch beschlagenen Spiegel sieht ist es ihm kurz so als sähe er dort nicht sein Gesicht, sondern die Maske einer alten japanischen Samurai Rüstung.
Eine Maske, die der Daichis (Oriishis magischer Vertrauter) zu ähneln scheint, noch bevor er sich vergewissern kann ist das verschwommene Bild im Spiegel seinem eigenen gewichen.
Nur ein einziger klarer Gedanke ist geblieben, wenn er den morgigen Tag nicht überleben sollte wird sein Vertrauter nie die Möglichkeit haben diese Welt wirklich kennen zu lernen.
Oriishi macht sich bei diesem Gedanken Vorwürfe Daishi bisher nur als Mittel zur Steigerung seiner Macht benutzt zu haben, und ihm nicht die Freiheit gegeben zu haben die einem intelligenten Wesen zustehen würde.
Er konzentriert sich, lässt seien Gedanken in die Metaeben fließen und bittet Daishi sich in seiner menschlichen Form zu manifestieren.
Kurz darauf erscheint eine elegante, wunderschöne, menschliche Japanerin. Sie trägt einen Business-Anzug, die langen Haare zu einem Zopf gebunden aber keinen Schmuck oder übertriebenes Makeup abgesehn von einer Kette mit einem Anhänger der fünf in einander verschlungene Ringe zeigt, diese Ringe schienen bei genauem Betrachten östliche Drachen darzustellen.
Oriishi verneigt sich vor ihr und bittet sie für seine bisherigen Versäumnisse um Entschuldigung, und lädt sie ein den heutigen Tag mit ihm zu verbringen.
Er verlässt mit ihr zusammen die Sharon II nach dem er sich entsprechend angekleidet hat um zusammen mit Kazumi Daishi in Chyen über den Markt zu schlänrden und Zutaten für ein ausgiebiges Frühstück zukaufen.
Nach außen hin scheinen die Beiden kein Wort miteinander zu wechseln, doch stehen sie beide in Mentalen Kontakt zueinander, worin Kazumi viele Fragen zu den Menschlichen Begebenheiten stellt, und Oriishi versucht ihr alle zu beantworten. Er versucht ihr während des Bummelns soviel seiner Menschenkenntnis und den ein oder andern Trick im Umgang mit Menschen mitzuteilen.
Nach einiger Zeit und nachdem alle Zutaten eingekauft sind begeben sich die beiden zurück zur Sharon II, wo sie zusammen ein Ausgiebiges Frühstück zubereiten und das ganze Team einladen mit ihnen zusammen zu essen.
Den restlichen Tag verbringt Oriishi weiterhin mit Kazumi und versucht ihr soviel von sich mitzugeben, wie es nur möglich ist.
Am frühen Abend zeig er ihr den Weg zu Mamma Mojo und sagt ihr, dass wenn sie hier in Chayen einmal Hilfe brauchen sollte sie sich an die Mamma wenden solle. Kazumi wirkt sehr verwundert, als Oriischi ihr dies im Tal von Mamma Mojo erzählt, worauf hin er ihr berichtet was am morgigen Tag bevorsteht und er nicht weiß ob er diesen Tag überleben wird. Deshalb bittet er sie darum ihm morgen noch einmal zur Seite zu stehen, aus freien Stücken, und nicht weil er es befiehlt, weil sie dann frei sein soll und ihr eigens Leben leben darf. Kazumi versichert ihm, dass sie ihm morgen zur Seite stehen wird, ist aber unsicher darüber ob sie wirklich jetzt schon ein Eigenes Leben führen möchte.
Nichts desto trotz erklärt Oriishi ihr, dass sie wohl mit der Sharon nach Hamburg fahren kann, und wie sie dort vom Raben Nest aus zur Herrin des Sees kommen kann, dort kann ihr dann weiter geholfen werden und dort muss sie keine Gefahr fürchten.
Er teilt ihr dann auch die Kombination für den Koffer mit seinen wertvollsten Dingen, die er nicht mit auf den Run nehmen wird mit, damit sie damit wenigsten ein Startkapital hat wenn er nicht mehr sein sollte.
Oriishi lässt der Herrin des Sees, wahrscheinlich über Kralle und das Shadownet, mitteilen, dass ihre Enklave eventuell Zuwachs bekommen wird.
Nach dem nun diese ernsten Themen besprochen worden sind, kommt es ganz recht, dass Mond auftaucht und die Beiden mit auf eine Party schleppt, wo sich beide noch einmal ausgelassen amüsieren.

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