Jaque le Morte

Jaque ist ein Jugendfreund von Henry. Sie haben sich früh kennengelernt - kurz nachdem Henry von Hyperion ex Tytalus als Lehrling in das Konvent des Eagles Nests geholt wurde, in dem die Mutter von Jaque als Küchenhilfe arbeitete seit sie aus Frankreich nach England gekommen waren.

Die anfängliche kindliche Freundschaft der beiden hat sich im Laufe der Jahre und unter dem Einfluss der Ausbildung des jungen Tytalus ständig gewandelt und Jaque sich in eine Art Gegenpol zu Henry entwickelt.

Aussehen

f9fd76.jpg Jaque ist durchschnittlich groß gewachsen, trägt einen drei (eh – eher vier oder fünf) Tage Bart im Gesicht und schaut mit seinen haselnussbraunen Augen eigentlich immer munter drein, wobei er sich gut darauf versteht, jegliche Form der Arbeit zu übersehen.

Seine ebenfalls braunen Haare sind relativ kurz geschnitten und bilden ungekämmt, aber nicht ungepflegt hartnäckig ihren eigenen Stil. Überhaupt sieht Jaque auf den ersten Blick sympatisch aus. Er ist wohl proportioniert, nicht untrainiert und schafft es selbst beim Arbeit vermeiden galant zu wirken. Er trägt hauptsächlich leichte Lederstiefel, verschnürte Lederhosen, dazu ein Leinenhemd und oft darüber eine Lederwese. Über seine Schulter ist ein Lederschutz mit diversen Krallen- und Schnabelspuren geknotet, den er – einmal befestigt – auch den Tag über nicht mehr ablegt, selbst wenn es ohne vermeintlich bequemer im Schatten eines Baumes wäre. An seinem Ledergürtel hängen ein paar Beutel und ein Falknerhandschuh, der viel benutzt wirkt.

Um den Hals trägt er eine Lederkette, an der ein kleiner Knochenanhänger befestigt ist. Dabei könnte es sich um einen Fingerknochen oder etwas in der Größe handeln. Ein Zahn ist es jedenfalls nicht.

Charakter

Jaques dominantester Charakterzug ist wohl die Faulheit. Keine Ausrede ist zu schade um zu begründen, warum eine Arbeit zumindest nicht gerade *jetzt* gemacht werden muss, und überhaupt ist es ja auch gar nicht nötig. Er lebt getreu dem Motto „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe stets auf Morgen. Vielleicht hat es dann schon jemand anders für dich erledigt.“ Nur selten sieht man, dass er sich überreden lässt bei irgendetwas mit anzufassen, und noch seltener, dass wirklich jemand böse auf ihn zu sein scheint. Er muss ein Händchen dafür haben sympatisch Arbeit zu verweigern.

Er kommt mit den meisten Menschen gut aus und ist auf Grund seiner freundlichen Art ein gern gesehen Gast an jedem Lagerfeuer. Er hat keine Probleme Gespräche zu initiieren, ist gesprächsfreudig, frei heraus und ehrlich, nie um eine Antwort verlegen und wirkt auf niemanden in irgendeiner Weise verschlossen. Das was er hat, teilt er gerne und viel, ohne im Gegenzug irgendetwas zu erwarten.

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Was kann Jaque? Warum wird er am Konvente des Adlernests geduldet?

Auf diese Frage hat Jaque viele Antworten. Er sagt er kann Leute beschützen, auch bestimmt vor vier Angreifern gleichzeitig. Außer vor Drachen, da läuft er davon. Und tanzen kann er und singen. Aber eher schlecht und auch nicht vor Leuten, die mit harten Dingen werfen könnten.

Ach, und nicht im Weg herum stehen. Das mag er auch gern. Und kann er auch, sagt er. Sogar sehr gut. Im Wald kommt er eigenen Worten nach auch zurecht, und mit Tieren versteht er sich auch ganz ok.

Jake

whitefalcon.jpg Jake ist ein für diese Region sehr ungewöhnlicher Falke. Ein erfahrener Tierkenner würde ihn als weißen Gerfalken einordnen. Diese Art Falke ist sehr selten und wird aufgrund seiner überragenden Geschwindigkeit als Beizvogel eingesetzt.

Er ist ca. 50cm groß, seine Spannweite liegt bei etwa 120cm. Auch jemand, der ab und an in Adelshäusern zu Besuch war, wird diese Falkenart wieder erkennen, da er im Hochadel als äußerst beliebtes, wertvolles Geschenk angesehen ist.

TBC, wenn etwas ingame darüber vorkam.

Hintergrund

TBC, wenn ingame bekannt.

Jaques Sicht der Dinge

Über die anderen

Saria ex Tytalus
„Wo mag diese Liebelei nur hinführen? Sie ist sehr temperamentvoll, ihre ganze Art. Ein wenig herrisch, aber nicht herablassend. Eigentlich wie Titus. Na gut, ein weiblicher Titus - mit Brüsten. Warum kann ich mit ihr so einfach reden; frei heraus und unbeschwert.
Mit Titus gelingt das kaum noch. Vielleicht liegt das daran, dass ich mit ihm aufgewachsen bin und sich unsere Freundschaft in den Jahren seiner Lehre so stark verändert hat, dass ich ihn kaum wieder erkenne, den alten Titus oder Henry.
Die nächste Frage ist dann, wo ich bloß unterkommen soll. Nicht einmal ich selbst weiß was ich will. Abstand zu Titus ist sicher nicht verkehrt. Aber ist es gut in Janes Baronie zu leben? Oder bringt das nur viele Probleme mit sich. Es kann ja nicht ewig so weitergehen, rauf, runter. Was denkt Titus davon wohl? Oder Ferres… er und Jane sind vielleicht so etwas wie ich und Titus mal waren, sehr gute Freunde. Vielleicht mehr. Viel mehr.
Ich glaube ich reite mich so in viel Arbeit und wenig Ruhe. Vielleicht bin ich nur ein Spielball in ihren Augen, das habe ich auch schon oft erleben dürfen. Gerade die Magier aus ihrem Haus neigen dazu Spiele zu spielen und Konflikte zu provozieren. Da sollte ich vorsichtig sein; das Klügste wäre wohl mir ein ruhiges Plätzchen zu suchen und der Dinge zu harren. Das hat in der Vergangenheit auch ganz gut geklappt. Zumindest besser als zu der Zeit wo ich es andersherum probiert habe.
Wären da nicht diese wunderschönen Augen. Und die kleinen Grübchen, wenn ihrem Gesicht die aufgesetzte Anspannung weicht und sie lächelt.
Wenn du einen Drachen siehst: Lauf. Dummer Jaque.“


Ammon ex Flambeau
„Unser neuester Reisegefährte. An unserem ersten Tag hat er es in erstaunlich kurzer Zeit geschafft, dass ich ihn nicht leiden konnte. Das passiert auch nicht so oft. Ich denke seine herablassende Art spielt dabei eine nicht unentscheidene Rolle. Am Folgetag hat er wieder ein wenig Boden gut gemacht. Er muss schon einiges an Gewalt miterlebt (ausgeübt?) haben, da er sehr ruhig und besonnen im Angesicht der Räuber und dem Nachspiel reagiert hat und umsichtig gegenüber seinen verletzten Mitreisenden gehandelt hat.
Keine Gnade hat er allerdings unseren Angreifern gewährt, selbst den armen jungen Burschen, den ich laufen lassen wollte, hat er unnötigerweise mit einem Flammenspeer auf unmenschliche Art und Weise gerichtet. Mir wird jetzt noch übel bei dem Gedanken an das aufquellende Fleisch, die versengten Haare und die angstgeweiteten Augen, die in wenigen Sekunden platzen sollten.
Ich denke meine Persönlichkeit wird er nie respektieren, da ich für ihn nur ein fauler Mensch ohne Gaben bin. Aber das ist auch nicht nötig.“


Meredith ex Criamon
„Ein seltsamer, aber für einen Magus angenehmer Typ. Er macht auf mich einen leicht verwirrten Eindruck, der den Lehren der Menschen fremd wirkt. Er scheint mehr auf die Details des Lebens fixiert, als auf das große Ganze. Ich denke ich bin nicht interessant für ihn. Was ich von Titus über ihn gehört habe, haben wir aber auch unsere Gemeinsamkeiten. Ich denke Meredith' größte Stärke ist die Spontanität in seinen Handlungen. Er diskutiert wenig, sondern handelt einfach, so wie es ihm in den Sinn kommt. Er wird bestimmt von vielen deswegen unterschätzt. Was für ihn ein Vorteil ist; wobei ich bezweifel, dass ihm das bewusst ist.
Ein wenig verwundert hat mich seine Rage über die Angreifer. In der Beziehung hätte ich ihn anders eingeschätzt. Es wirkte ein bißchen so wie der kleine dicke Junge, dem von den anderen Dorfkindern die Puppe geklaut wurde, der genau weiß, dass er nicht viel dagegen tun kann, aber die wildesten Verwünschungen ruft, wenn er sich sicher ist, dass die anderen Kinder nicht mehr in der Nähe sind.“


Falco ex Bjornaer
„Ein sehr vorsichtiger Zeitgenosse. Ich frage mich manchmal, ob er etwas zu befürchten hat, oder ob er ein finsteres Geheimnis hütet. Sein Interesse an Jake ist größer als an uns Menschen, so scheint es. Er nimmt die Befehle von Saria widerstandslos entgegen. Aber nicht, weil er sie als Obere anerkennt, sondern eher weil er auf die folgende Diskussion verzichten möchte. Das ist zumindest mein Eindruck. Freilich teilt er seinen Unmut mit - aber nur um direkt anzufügen, dass er trotzdem tut wie ihm aufgetragen.
Ich denke Jake fällt es nicht leicht in Begleitung von ihm zu reisen; verkörpert Falco doch alles, was er nicht hat. Mal abwarten, wie es sich entwickelt, das kann ich eh am besten.“


Magister in Artibus Theodor Goldhawk
„Beim Gedanken an den kleinen Theodor muss ich immer schmunzeln. Er ist so klein und ungeschickt. Ein hochgebildeter Mann, der aber auch in einem reisenden Zirkus auftreten könnte. Umso mehr *Hoch*achtung hat er verdient, dass er sich trotz seiner körperlichen Behinderung so gut durchsetzen konnte.
Seine Missachtung und schlechte Haltung gegenüber Kindern kommt bestimmt daher, weil er kaum größer ist als ein sechsjähriger Junge. Das muss man ihm wohl nachsehen. Ich denke er ist ein sehr guter Gesprächspartner für die Magier aus unserer Gruppe, denn die können dem Gebrabbel über Aristroteles und ..ähm.. Platon eine ganze Menge abgewinnen. Ich nicht.“


Ferres
„Der glücklichste in unserer Runde. Genießt er doch das volle Vertrauen und eine lange Freundschaft mit Saria. Wenn alles stimmt, was er so erzählt (warum sollte es auch nicht), hat er für sein Alter schon eine ganze Menge erlebt und gesehen. Mehr als ich wohl. Wenn alles stimmt. Auf jedem Fall vertreibt er einem die Zeit auf angenehme Art und Weise. Er erzählt gut und viel und scheint eine freundliche Haut zu sein. Es macht den Eindruck, als wenn er sich freut, dass Saria was an mir findet und eine schöne Zeit hat. Ist er wirklich nur der beste Freund? Die Zeit wird es zeigen.
Ich frage mich, ob er vom Feenvolke abstammt. Die zwei kleinen Hörner an seinem Kopf sprechen zumindest dafür. Aber ich habe noch keine Fee mit so Mini-Hörner gesehen. Allerdings ist die Zahl der Feen, die ich bisher gesehen habe, ja auch relativ begrenzt.“


Cassiopaia Silvertounge
„So golden wir ihre Haare, ist wohl auch die Zunge. Sie ist eine sehr schöne Frau und ihre Musik ist wundervoll.
Sie ist zuvorkommend, höflich, beruhigend und nie um eine nette oder hilfsbereite Geste verlegen, in einem Wort: langweilig. Sie ist zu perfekt, wie eine Puppe. Wo sind die Macken, die sie menschlich machen? Dennoch ist sie eine nette Reisegefährtin. Ja, das ist sie.“


Aurelius ex Merenita
„Er könnte der Bruder von Cassiopeia sein. Zumindest, was sein Verhalten angeht. Vielmehr habe ich mit ihm noch nicht zu tun gehabt. Aber auch er scheint sehr umsorgt und darauf bedacht die Moral unserer Reisegruppe auf einem hohen Stand zu halten. Für einen Magus wirkt er extrem vertrauenserweckend. Aber er scheint nicht für das Leben auf der rauen Straße gemacht zu sein. Ich habe zwar nicht gesehen, was dort passiert ist, aber von der Qualität der Pfeilwunden der anderen, muss er sich beinahe in den Schuss hineingedreht haben, um sich so arg verletzen zu lassen; nicht, dass ich ein Experte wäre.“


Quellen: http://1.bp.blogspot.com/_5JzLL_2YwNw/SbrB1zq1lNI/AAAAAAAARlk/ctp2kphiehA/s400/Craig+Horner6.jpg
http://farm4.static.flickr.com/3310/3479641373_e1d15556d8.jpg
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/6/68/WhiteFalcon.jpg

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