Der ehemalige Caern

Tief im Wald versteckt, hinter dem ersten Ausläufer des Bergzuges liegt ein einst heiliger Ort der Garou. Viel lässt nicht mehr auf seine einstige Macht schließen. Lediglich das Versammlungshaus und eine Ritualstätte etwas Südlich sind geblieben. Das Pack weiss kaum etwas über den alten Caern, weder von den Mächten noch von den Gefahren, die nach wie vor disen Ort beseelen.

Versammlungshaus

Das achteckige Holzgebäude erinnert momentan eher an eine verfallene Waldhütte als an eine schicksalsträchtige Versammlungsstätte und Zentrum eines Caerns. Das Holz ist morsch, die Wände durch Grafitti beschmiert und die Feuerstätte in der Mitte nicht mehr als ein Loch in nasser Erde. Das Dach hat mehr als nur ein Loch für den Rauchabzug der Feuerstätte, bei Unwetter regnet es fast überall herein.

Die Meditationsstätte

Etwa 200 Meter Südlich des Versammlungshausses zieht sich eine natürliche Felsstufe durch den Wald. Die etwa 5 Meter hohe Wand wurde an einer Stelle bearbeitet. Stein wurde heraus geschlagen und ein Überhang geschaffen, unter dem nun ein großer Findling liegt. Einkerbungen und alte Garou-Runen sind noch gut zu erkennen.

(4. Ragabash 2000)

Die alte Eiche scheint ein mächtiges Ebenbild in der nahen Umbra zu haben. Ihre Wirkung ist beruhigend und beängstigend zugleich denn zu langer Aufenthalt in ihrer Nähe lässt einen ein bisschen Ewigkeit spüren aber auch die Welt vergessen. Menschen scheinen besonders anfällig für diese Wirkung zu sein, zumindest in jüngster Zeit.

(4. Theurg 2000)

Liudger ignoriert die Warnungen der jungen Wölfe und entschließt sich, diesen Ort für Meditationen zu nutzen. Das dies fast zum Tode des Theurgen geführt hätte, hatte er nicht geahnt. Unter Einsatz all seiner Kraft konnte das Totem des Rudels den Einfluss der Eiche abwenden, bis das Rudel zur Hilfe eilen konnte. Es schien so, als ob die Eiche Liudger seinen Lebensgeist entziehen wollte. Selbst die Geister in den Fetischen der Wölfe wurden fast aus ihren Heimen heraus gerissen. Warscheinlich hängt die zunehmende Kraft der Eiche mit den Geschehnissen am Lake Silverplate zusammen.

(18. Philodox )

Nach dem Sieg über die Wyrmbrut im inneren des Sees scheint der Baum an Gefährlchkeit, aber nicht an Kraft verlohren zu haben. Meditationen sind unter seinem Blätterdach um eins erleichtert. Zu langes Meditieren lässt einem aber weiterhin die Zeit vergessen, Liudger kommt regelmäßig zu spät zu Versammlungen ;)

Die Lichtung

In der Talsohle noch weiter südlich des alten Caerns befindet sich eine seltsam aussehende Lichtung. Nur Gras wächst dort, kein Baum steht in dem Kreis, der fast 10 Meter im Duchmesser misst. Bei Nacht erhellt Luna den Platz mit ihrer vollen Kraft. Selbst unter dem Ragabash ist der Platz nicht föllig dunkel.

(18. Philodox)

Bei der Beschwörung des mächtigen schwarzen Einhorns erwies sich der Platz als hervorragende Ritualstätte. Der Todesgürtel an diesem ort ist unter bestimmten Umständen sehr gering und Geister scheinen den Platz zu respektieren. Ob sie Angst davor haben, was dort einmal passiert ist oder ihn als heilige Stätte ansehen, bleibt offen.

groups/winterwolf/caern.txt · Zuletzt geändert: 2006/10/03 20:47 (Externe Bearbeitung)