Fangor
Fangor weiß nichts über seine Vergangenheit. Seine erste bewusste Erinnerung ist das alte, freundliche Gesicht von Salir Utakknem, seinem späteren Mentor. Als Welpe durchlebte er eine angenehme Jugend in Norwegens Caern der Torwächter. Wie ihm Salir berichtete ist er von seinem Wolfsrudel nach der ersten Verwandlung getrennt worden und dann von Stillen Wanderen zu ihm gebracht worden. Salir lehrte ihm die Wege seines Mondvorzeichens und hielt immer seine schützenden Hände über ihn. Der Kratzer über dem rechten Auge, der ihn auf diesem erblinden ließ, stammt laut Salir noch aus seiner Zeit als Lupus, wo er durch die Wälder Norwegens gestreift ist. Über seine Eltern hat er bislang noch nichts herausfinden können. Die einzigen beiden Hinweise sind ein Fetisch, der Fangor jüngst von Salir gegeben wurde; ein Schild Heimdalls - ein Beschuetzer für starke Krieger und eine Drohung des Anführers der Schattenlords, mit denen sich Salir schon seid je her in den Haaren liegt.
In dem Caern kam Fangor mit allen Garou sehr gut zurecht und seine Gerechtigkeit und Zuhörbereitschaft wurde von allen geachtet. Einziger Widersacher war ein sehr starker Garou namens Knoer, der auf Salirs Aufmerksmakeit sehr neidisch war. Als dann auch noch Fangor auf eine große Reise nach Russland geschickt wurde, war die Abneigung perfekt. In Russland lernte Fangor das Rudel des Winterwolfes kennen, dessen Alpha er ist.

