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Das Leben als Metis ist nie leicht.

Dieses war wohl die erste und prägendste Erfahrung die Liudger in seinem Leben erdulden musste. Seine Eltern lernte er niemals kennen, fragte oftmals nach ihnen, aber die Zwei hatten es wohl gut genug verschleiert, als das er eine Möglichkeit gehabt hätte es herausufinden. Aber es war auch nicht so, dass er oftmals nach ihnen fragte. Denn obwohl er eigentlich in einem kleinem und unbedeutendem Uktena-Caern in den goßen und tödlichen Sümpfen von New Orleans lebte, welcher so schwach war, dass ein Adren bereits der Führer war und sie ihr Überleben mit dem Tourismus sichern mussten und dafür fast all ihren Stolz aufgaben, war er in einer anderen Welt zu Hause. Als Garou geboren, unter dem Mond der Theurgen, und mit einer seltenen und besonderen Gabe gesegnet, wechselte er bereits wenige Tage nach seiner Geburt das erste Mal seitwärts und krabbelte zwischen den ihm freundlich gesinnten Geistern seines Caerns umher. Lange verweielte er dort, fast schon zu lange, denn beinahe wäre er selbst zu einem Geist geworden, eine flüchtige Erinnerung dazu verdammt oder dazu auserkoren für immer im Umbra seines kleinen Caerns umherzuirren. Zu seinem Glück aber wurde er von Mama Mojo gefunden, welche grade im Umbra aus der Mondbrücke des Caerns trat. Sie sah diesen komisch wirkenden Geist und beschloss ihn sich einmal näher anzusehen und erkannte schnell um was es sich da genau handelte.

Als sie es dem Adren des Caerns berichtete lachte er nur müde um den dreckigen Metis wäre es nicht schade gewesen, pochte aber auf sein Recht dass Liudger beim Caerns bleiben müsse, schliesslich würde er später noch ein guter Arbeiter sein und man könnte ihn im Notfall verheizen. Dennoch feielschte Mama Mojo mit ihm so lange (und starrte in auch einfach nieder), bis sie den kleinen Liudger ausbilden durfte. Sie verlegte extra für ihn ihren Wohnort in die Sümpfe hinein, denn vorher war sie Mitglied eines Caerns auf Haiti gewesen. Dort tat sie viele Jahre lang ihr bestes um Liudger auf seine künftigen Aufgaben als Thenurg vorzubereiten, wohl auch weil sie sein besonderes Geschick im Umgang mit Geistern und der Umbra erkannte.

Die Jahre vergingen und Liudger lernte nicht nur Mama Mojo und den Weg der Uktena und der Theurgen kennen, er wurde auch von seinem Caern hin und wieder nach New Orleans geschickt um dort Botendienste zu erledigen und ähnliches. Dabei lernte er auch das Stadtleben auf eine Art und Weise kennen, wie es wohl nur in einer der verrücktesten und wildesten Städte der Welt der Dunkelheit möglich ist.

Da sein Caern so völlig atypisch war und auch (was er aber nicht weiss) mit Vampiren teils durchaus gute und fruchtbare Kontakte pflegte und wegen vieler anderer Dinge welche so total anders waren als in fast allen anderen Caerns wusste er so gut wie nichts über die Gesellschaft der Garou, beor er auf seine Abenteuer mit dem Rudes des Winterwolfs loszog.

Seinen Rang als vollwertiger Garou erlangte er von Mama Mojo, welche mit ihm eine Reise in die Umbrawelt des Vodoo machte und er es dort schaffte ihre Prüfungen zu bestehen, welche sie ihm auferlegte.

groups/winterwolf/liudger.txt · Zuletzt geändert: 2006/10/03 20:47 (Externe Bearbeitung)