Beherrschung

Diese Fähigkeit versetzt den Vampir in die Lage, den Geist Anderer zu manipulieren und ihnen seinen Willen aufzuzwingen. Dazu muss er mit dem Opfer mindestens eine volle Sekunde Blickkontakt halten und ihm dann den Befehl geben.

Es ist unmöglich, einen Vampir zu dominieren, der stärkeres Blut hat als der Anwender, also eine niedrigere Generation. In diesem Fall spürt der Anwender, wie er auf der Geistesebene zurückgeschmettert wird. Sogenannte Todesdominates sind nicht möglich, da das Opfer nichts tun wird, was zu seiner Zerstörung führen wird.

Beispiel: Der Vampir wird von mehreren Gegnern angegriffen. Er kann Einen davon beherrschen. Der Befehl „Hilf mir!“ wird nicht ausgeführt werden, da das Opfer weiss, dass es von seinen Kollegen getötet werden würde. In solchen Fällen ist der einzige, ausführbare Befehl: „Flieh!“.

o Befehl

Der Vampir kann seinem Opfer Kommandos geben, die es sofort befolgen muss. Das konkrete Kommando darf höchstens zwei Worte enthalten und sollte so eindeutig sein, daß das Opfer es ohne Missverständnisse befolgen kann. Es ist möglich, die Kommandowörter in einem Satz zu verbergen und zu betonen. Hierbei muss sich aber trotzdem der Sinngehalt der Kommandowörter aus sich selbst heraus ergeben. Der Satz, der drumherum geschmückt wird, steht für die Wirkung in keinem Zusammenhang. Nur eine Geste darf erklärend hinzugefügt werden. In dieser Stufe kann sich das Opfer nicht bewusst an den Vorgang erinnern, die Befehle schienen aus dem Unterbewusstsein zu kommen.

oo Hypnotisieren

Der Vampir zwingt sein Opfer, wenn es sich nicht wehrt, in eine kurze Trance und kann eine Anweisungskette in seinem Unterbewusstsein implantieren. Es kann sich danach nicht bewusst an diese Trance erinnern. Es müssen eindeutige und konkrete Anweisungen über Handlungen sein, die das Opfer entweder sofort nach Ende der Trance ausführen muss, oder zu einem späteren Zeitpunkt oder Ereignis, welches man genau definieren muss. Anweisungen wie „immer wenn…, dann tust du…“, „Sage ab jetzt die Wahrheit“, oder Ähnliches sind nicht konkret genug.

ooo Der vergessliche Geist

Auch hier zwingt der Vampir sein Opfer, wenn es sich nicht wehrt, für die Zeit der Manipulation in eine kurze Trance, an die es sich später nicht erinnern kann. Während der Trance kann er auch andere Erinnerungen des Opfers entfernen oder verändern. Auch hierbei muss er sehr präzise die verschiedenen Erinnerungen, die er löscht oder verändert, beschreiben. Vor allem sollte er bei Veränderungen darauf achten, dass keine auffälligen Lücken entstehen. Dies wird ein wenig dadurch erleichtert, dass das Gehirn dazu neigt, kleine Ungereimtheiten und Lücken selbst zu ergänzen.

oooo Konditionieren

Hiermit kann der Vampir Jemanden auf sich und seinen Willen konditionieren. Dazu muss er mit seinem Opfer mehrere Male sprechen, sodass er ihm seine Vorzüge, und die Vorteile mit ihm, oder unter ihm zu arbeiten, schmackhaft machen kann (mindestens 15 min pro Gespräch). Der Nachteil bei Konditionierten ist, dass ihnen jede Form von Eigeninitiative abhanden kommt und sie dazu neigen, Anweisungen wörtlich auszuführen.

ooooo Besessenheit

Der Vampir kann den Geist einer Person besetzen. Sein Körper wird an der Stelle der Besetzung in einem torporähnlichen Zustand zurückgelassen. Stirbt der Mensch, kehrt der Vampir sofort in seinen eigenen Körper zurück. Der Mensch fällt, wenn der Vampir seinen Geist wieder verlässt, in eine Ohnmacht, aus der er erst nach Stunden, mit alptraumhaften Erinnerungen an das Erlebte, wieder erwacht.

ooooo o Lehnstreue

Sollte ein Wesen dem Anwender dieser Disziplin einen Eid leisten, welcher Art er auch sei, so ist es dem Opfer unmöglich, diesen Eid nicht zu erfüllen.

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