Die Traditionen
Er setzte mir die Krone aufs Haupt Er rief nach Weihrauch und Musik Und Opfergaben Er verkündete der Stadt, ich solle ihr König sein Und all die, die ihre Stimme gegen mich hätten erheben können Taten es nicht, Denn ich zeigte ihnen ein Scherflein Meiner Macht, und sie fürchteten mich. Die Erciyes – Fragmente IV. (Enoch)
Diese Gesetze sind die zentrale Rechtssprechung der Camarilla und sollten von jedem Charakter auswendig beherrscht werden
I. Die Maskerade
Du sollst Dein wahres Wesen niemandem enthüllen, der nicht vom Geblüt ist. Wer solches tut, verwirkt seine Blutrechte.
II. Die Domäne
Deine Domäne ist Dein eigener Belang. Alle anderen schulden Dir Respekt, solange sie sich darin aufhalten. Niemand darf sich gegen Dein Wort auflehnen, solange er in Deiner Domäne weilt.
III. Die Nachkommenschaft
Du sollst nur mit Erlaubnis Deines Ahnen andere zeugen. Zeugst Du andere ohne Einwilligung Deines Ahnen, sollen sowohl Du als auch Dein Nachkomme erschlagen werden.
IV. Die Rechenschaft
Wen Du erschaffst, der ist Dein eigenes Kind. Bis der Nachkomme auf sich selbst gestellt ist, sollst Du ihm alles befehlen. Du trägst seine Sünden.
V. Gastfreundschaft
Ehre die Domäne anderer. Wenn Du in eine fremde Stadt kommst, so sollst Du Dich dem vorstellen, der dort herrscht. Ohne das Wort der Aufnahme bist Du nichts.
VI. Vernichtung
Es ist Dir verboten, andere von Deiner Art zu vernichten. Das Recht der Vernichtung liegt ausschließlich bei Deinem Ahnen. Nur die Ältesten unter euch sollen dieBlutjagd ausrufen.

